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Erfahrungsbericht Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellter bei der BKK Verkehrsbau Union

Das Sozialgesetzbuch – Der beste Freund des Azubis

Alexander, SoFa bei der BKK VBU Alexander, SoFa bei der BKK VBU
„Hallo, mein Name ist Alexander. Ich bin 23 Jahre alt und arbeite bei der BKK VBU in Berlin. Nach dem Abitur habe ich dort eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten gemacht. Jetzt bin ich Kundenberater im Bereich Versicherungen & Beiträge. Der Beruf macht mir sehr viel Spaß. Neben der Arbeit bleibt mir noch genug Zeit für meine Hobbys. Ich spiele und schaue Fußball, höre Musik, treffe mich mit Freunden oder surfe im Internet.

Die Hauptaufgabe eines Sozialversicherungs­fachangestellten ist die Betreuung der Versicherten in Leistungs- und Versicherungsfragen. Die anfallenden Aufgaben sind vielfältig und abhängig vom Arbeitsbereich. Im Bereich Versicherungen und Beiträge werden alle versicherungsrechtlichen und beitragstechnischen Anfragen bearbeitet. Die Beratung über Leistungsangebote erfolgt durch den entsprechenden Fachbereich. Als SoFa wird man mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert. Man kann also nie mit Gewissheit sagen, was einen am nächsten Arbeitstag alles erwartet.“

Gefällt mir besonders

  • Das Besondere an diesem Beruf ist, dass man aufgrund der Aufgabenvielfalt sehr flexibel sein muss. Langeweile oder alltägliche Routine gibt es nicht.
  • Was mir persönlich in meiner täglichen Arbeit am meisten Spaß macht, ist zum einen das Erstellen von Beitragsbescheiden. In vielen Fällen müssen zunächst das Beitragskonto geklärt und unterschiedliche Gesetze herangezogen werden.
  • Zum anderen berate ich unsere Versicherten gern. Es freut mich, wenn sich der Kunde nach dem Gespräch bei mir für die gute Beratung bedankt.

Sollte man beachten

  • Das ist immer abhängig von der eigenen Persönlichkeit. Zu den unangenehmen Seiten zählt bei mir das Betreuen von verärgerten bzw. unfreundlichen Kunden. Obwohl der Großteil des täglichen Kontakts mit unseren Versicherten freundlich abläuft, gibt es immer mal ein „schwarzes Schaf“ unter den Versicherten. Wichtig ist in solchen Situationen, dass man trotz allem freundlich gegenüber dem Versicherten bleibt und eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung des Problems (im Einklang mit dem Sozialgesetzbuch) anstrebt.

Mein Tipp für euch

Ihr solltet definitiv die Freude im Umgang mit anderen Menschen mitbringen. Vor der Ausbildung solltet ihr euch im Klaren sein, dass ein Hauptaugenmerk der Ausbildung auf die Theorie gerichtet ist. Der beste Freund des Auszubildenden zum SoFa ist das Sozialgesetzbuch (SGB).
Art der Ausbildung Betriebliche Ausbildung
Dauer der Ausbildung 3 Jahre (Verkürzung möglich)
Fachbereich Kaufmännisch
Geforderter Schulabschluss Abitur oder sehr guter Realschulabschluss
Arbeitsumfeld Büro
Arbeitszeiten Gleitzeit (zwischen 7 und 19 Uhr)
Nützliche Stärken Belastbarkeit, Kundenfreundlichkeit, Flexibilität, Kommunikationsfreude
Sonstiges Überdurchschnittlich viel Kontakt mit Menschen, Häufige inhaltliche Abwechslung, Unternehmen hat über 500 Mitarbeiter

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