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Erfahrungsbericht Ausbildung als Bankkaufmann bei der Commerzbank AG

Alles andere als langweilig

Jan - Auszubildender bei der Commerzbank AG Jan - Auszubildender bei der Commerzbank AG
Jan Stelzer, 20, hat seine Ausbildung zum Bankkaufmann 2013 begonnen und im Sommer 2015 erfolgreich beendet. Seit Juni 2015 ist er Privatkundenberater in der Commerzbank in Frankfurt am Main. An einen Job in der Bank hätte er nach der Schule nicht unbedingt gedacht.

Jan, schön, dass du Zeit gefunden hast, mit uns zu sprechen. Seit wann bist du bei der Commerzbank und wie kamst du zu uns?
„Ich habe im August 2013 meine Ausbildung zum Bankkaufmann in der Regionalfiliale Frankfurt-Höchst begonnen. Mein Weg in die Bank entspricht wahrscheinlich nicht dem „Standardweg“. Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zum Mechaniker in meiner Heimatstadt begonnen. Doch nach eineinhalb Jahren Ausbildung wusste ich, dass ich diesen Job eigentlich nicht machen möchte. Also habe ich mir Gedanken gemacht, was mich wirklich interessiert und was mir Spaß machen könnte. Ich hatte damals schon ein Wertpapierdepot, dessen Verlauf ich immer gespannt verfolgt habe. Das Erste, was ich oft nach der Berufsschule gemacht habe, war der Blick in mein Depot. Und so lag es nah, dass ich mich für die Ausbildung zum Bankkaufmann entscheide. Ja und was soll ich sagen: Ich habe mich bei der Commerzbank beworben und eine Zusage erhalten.“

Das hört sich spannend an. Wie haben denn deine Eltern und Freunde reagiert, als du ihnen gesagt hast, dass du deine Mechaniker-Ausbildung abbrechen wirst um Bankkaufmann zu werden?
„Meine Eltern waren anfangs nicht so begeistert, da die Bankenbranche ja leider in den letzten Jahren nicht nur für positive Schlagzeilen gesorgt hat. Außerdem hatte ich schließlich schon die Hälfte meiner Mechaniker-Ausbildung geschafft. Meine Freunde waren zwar ein wenig verwundert, aber fanden meine Entscheidung von Anfang an gut.“

Und was sagen deine Eltern heute zu deiner Wahl? Und: Was denkst du selbst?
„Heute sind meine Eltern stolz darauf, dass ihr Sohn eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht hat. Und bestimmt auch darauf, dass ich meinen eigenen Weg gegangen bin. Ich habe mir zu Beginn der Ausbildung Gedanken gemacht, ob ich wirklich in eine Bank passe. Man stellt sich Banker ja immer recht steif und langweilig vor. Ich habe aber schnell gemerkt, dass das Quatsch ist. In der Filiale wird genauso gelacht oder über die Ergebnisse der Bundesliga diskutiert wie in der Werkstatt oder mit meinen Freunden.“

Wie kann man sich die Ausbildung in der Commerzbank vorstellen?
„Während meiner Ausbildung durchlief ich innerhalb der Region Frankfurt-Höchst verschiedene Filialen und Bereiche. Dazu gehören zum Beispiel noch die Filialen in Eschborn, Rüsselsheim, Niederrad und die Filiale am Frankfurter Flughafen. Insgesamt war ich in vier Filialen eingesetzt. Ich finde die Einsätze in den Filialen super, da ich dadurch viele Commerzbanker kennengelernt habe. Am interessantesten finde ich übrigens den Wertpapierbereich – das war ja schließlich auch der Grund für mich, die Ausbildung zu beginnen.“

Wenn du von Commerzbankern sprichst: Dein Mitbewohner ist ja auch Commerzbanker. Zufall?
„Nein, das war kein Zufall. :-)
Ich komme ursprünglich aus einem Dorf in Bayern. Als ich mich entschlossen habe, eine Ausbildung in einer Bank zu machen, war klar, dass ich das in der Bankenstadt Frankfurt machen möchte. Also bin ich für die Ausbildung nach Frankfurt gezogen. In der Ausbildung habe ich dann Max kennengelernt. Er hat, genau wie ich, seine Ausbildung bei der Commerzbank in Frankfurt-Höchst absolviert. Kurzerhand haben wir dann im Sommer unsere „Commerzbank-WG“ gegründet.“

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