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Erfahrungsbericht Ausbildung als Friseurin bei der Ryf Coiffeur GmbH

Die eigene Persönlichkeit wird gefestigt

Bilge - Auszubildende bei der Ryf Coiffeur GmbH Bilge - Auszubildende bei der Ryf Coiffeur GmbH
Bilge machte eine Ausbildung bei Ryf of Switzerland und berichtet AZUBIYO über Ihre Erfahrungen.

Was würdest du jemandem sagen, der überlegt, ob er das Junior College machen soll?

„Wenn jemand ein Ziel vor Augen hat, sollte er dieses verfolgen und wenn das Ziel ist, ein perfekter Friseur zu werden, dann ist das Junior College definitiv der  beste Weg. Ich würde immer wieder die Ausbildung bei Ryf mit dem Junior College machen. Wo ein Wille ist, ist ein Weg - das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen.

Inwiefern hat das Junior College dich verändert?

Das Tolle an der Ausbildung ist, dass die eigene Persönlichkeit gefestigt wird. Vor dem Junior College konnte ich nicht vor Leuten reden. Ich war nervös, habe gezittert, ich brachte keinen einzigen Satz hervor. An den Schulungstagen muss man auf einer Bühne vor 20 Leuten präsentieren können. Die Trainerin sitzt hinten und sagt „Lauter! Brust raus! Und das Lächeln nicht vergessen“ – am Anfang war es schwer, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass das sehr persönlichkeits-stärkend war!

Was ist das Besondere am Junior College?

Die Ausbildung ist hart, aber nach dem College sind teilweise Friseurmeister zu mir gekommen und haben mich um Rat gefragt, weil ich schon so viel wusste.
Meine Chefin hat am Anfang der Ausbildung gesagt, dass der Umgang bei Ryf wie in einer Familie ist und ich habe es mir nicht vorstellen können. Aber die Bündnisse sind automatisch da, man ist sich nicht fremd und bekommt von überall Unterstützung. Ryf ist für mich wirklich eine Art Familie geworden.

Wolltest du schon immer Friseurin werden?

Ich bin 25 Jahre alt und werde demnächst 26. In meinem Leben habe ich habe einiges gemacht aber der Beruf der Friseurin war schon von klein auf etwas wo ich gesagt habe: Das will ich werden, wenn ich „groß“ bin.

Wie bist du gerade auf Ryf gekommen?

Vor der Ausbildung habe ich in der Nähe von meinem jetzigen Salon nebenher gejobbt. Ich bin oft zu Ryf gegangen, um meine Haare machen zu lassen, deswegen kannte ich die Mitarbeiter dort schon ein wenig. Irgendwann kam meine jetzige Chefin zu mir und meinte „Na, suchst Du immer noch? Dann kommst Du zu uns, Schatzi“ Genauso hat Sie es gesagt. Dann ging alles ganz schnell.

Gab es auch schwierige Momente?

Eigentlich habe ich eine starke Persönlichkeit, ich sage immer „Tränen zeigen Schwäche“. Dann kam der erste „Step“ des Junior College: man kennt sich nicht und alles ist fremd. Dann hatten wir Theorieunterricht ohne Ende. Von morgens um 9 bis abends um 6 nur Theorie – mein Kopf war voll, alles hat gedampft, manchmal konnte ich nicht mehr. Auf meinen 45 minütigen nach Hause Weg habe ich mich immer ausgeruht.
Wie schon gesagt, ich bin eine starke Person und wollte vor meinen Eltern keine Schwäche zeigen. Aber irgendwann kam ich nach Hause, habe meine Mutter angeguckt und die Tränen kullerten von selbst: „Es ist viel zu viel!“

… und dann?

Am Tag meiner Junior College Prüfung war mein Vertriebsleiter Bodo Ellermann da. Mein Modell war wirklich schwierig! Ich habe ihn angeschaut und gesagt: „Ich schaff es nicht! Ich schmeiß alles hin, ich kann nicht mehr!“ Doch Herr Ellermann hat mich gepusht: „Bilge, ich weiß, dein Modell ist schwer, aber du haust das Ding raus, spätestens beim zweiten Modell zeigst du, was du drauf hast!“
Und genau so ist es geworden, alles hat sich zum Guten gewendet. Heute bin ich sehr glücklich  meine Erfahrungen in der Junior College Ausbildung gesammelt zu haben. Die Ausbildung hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Eine starke, tolle Friseurin mit tonnenweise Fachkenntnis.“

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