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Erfahrungsbericht Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann MMC Hitachi Tool Engineering Europe GmbH

Ausbildungsplan nach individuellen Stärken

Karsten, Azubi bei Hitachi Karsten, Azubi bei Hitachi
Karsten ist 20 Jahre alt und hat sich nach seinem Fachabitur für eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Hitachi Tool Engineering Europe GmbH entschieden. Aktuell ist er im 2. Ausbildungsjahr und berichtet hier über seine Erfahrungen.

„Für mich stand schon in der Schule fest, dass ich später einmal einen kaufmännischen Beruf machen werde. Da ich an jeder Hand fünf Daumen und zwei linke Hände habe, fiel eine handwerkliche Ausbildung aus meinen Berufswünschen schnell heraus. Ich bin gern unterwegs und unter Menschen, außerdem brauche ich einen abwechslungsreichen Arbeitstag. Ich kann nicht jeden Tag das Gleiche machen, hin und wieder müssen auch mal gewisse Highlights oder Projekte dabei sein, die einen Tag oder eine Woche aus den festen Strukturen reißt und Abwechslung in den Beruf bringt. Aufgrund dieser Kriterien habe ich mich als Kaufmann für Groß- und Außenhandel beworben. Die Stellenanzeigen, auf die ich mich beworben hatte, fand ich zum größten Teil auf Onlineportalen, in Zeitungen oder durch Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Die Stellenanzeige zu meiner jetzigen Ausbildung fand ich in der Rheinischen Post.

Ich bewarb mich online bei der Firma Hitachi. Beim Hochladen meiner Bewerbungsunterlagen traten allerdings einige Fehler auf, sodass ich nur Anschreiben und Lebenslauf hochladen konnte. Trotz der lückenhaften Bewerbung, wurde ich zu einem ersten Gespräch inklusive Test eingeladen, nachdem ich alle fehlenden Unterlagen nachgereicht hatte. Das erste Gespräch dient bei uns dazu, die Interessen des Bewerbers herauszufinden und diesen einfach als Menschen besser kennen zu lernen. In der „zweiten Runde“, bekommt man die Ergebnisse des Tests mitgeteilt und es folgt ein zweites Gespräch. Dass ich die Ausbildungsstelle bekam, wurde mir telefonisch mitgeteilt und es wurde ein Termin zur Vertragsunterschrift vereinbart.

Meine Ausbildung begann am 16. August 2011 in der Verkaufsabteilung. Einen richtigen Plan, indem genau geregelt ist, wann man welche Abteilungen durchläuft, gibt es bei uns nicht. Es ist eher so, dass viel individuell gemacht wird. Mit der Zeit während der Ausbildung, kommen die beruflichen Stärken aber auch die Schwächen zum Vorschein, da macht es wenig Sinn sich genau an einen strikten Plan zu halten. Hinzu kommt, dass man nie wirklich alles bis ins Detail planen kann weil immer etwas passiert, womit man nicht gerechnet hat. Zum Tagesgeschäft im Verkauf zählt das Bearbeiten von Angeboten, Aufträgen usw. Wir bearbeiten die Post und bieten im Rahmen unserer Möglichkeiten Auskünfte und Service am Telefon. Allerdings gibt es nicht nur die täglichen Aufgaben sondern auch Messebesuche, Projekte, Meetings etc.

Uns Azubis wird, was das Erledigen der Aufgaben betrifft, absolut freie Hand gelassen.
Die Berufsschule liegt nur ca. 5 Gehminuten von der Firma entfernt. Wir haben keinen Blockunterricht, sondern zwei Mal die Woche Unterricht. An welchen Tagen und wie lange, wird von der Schule festgelegt. Prüfungsrelevate Fächer sind Großhandelsprozesse (GHP), Wirtschafts- und Sozialprozesse (WSP) und Steuerung und Kontrolle (STK). GHP und WSP lassen sich unter Betriebswirtschaftslehre zusammenfassen, STK ist Rechnungswesen. Die „Nebenfächer“ Deutsch, Englisch, Religion, Sport etc. ändern sich jedes Schuljahr.

Unsere Arbeitszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 07:45 Uhr bis 16:45 Uhr und Freitag von 07:45 Uhr bis 15:00 Uhr. Hinzu kommt, dass ein Team (Ein Mitarbeiter im Verkauf und einer vom Lager) jeweils ein Mal die Woche um 09:15 Uhr beginnt und um 18:15 Uhr Feierabend macht, um dringende Bestellungen von Kunden bis 18:00 Uhr bearbeiten zu können."

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