Stellen-Alarm
Direkt auf dein Smartphone! {{startTime.value}} {{graduation.value}} {{region.value}} {{filterSettings.regions.length}} Regionen {{filterSettings.perimeter}} km um {{filterSettings.location.value}} {{filterSettings.perimeter}} km um {{location.value}} {{(filterSettings.locations | unique: 'value').length}} {{ filterSettings.locations.length > 1 ? 'Orte' : 'Ort' }} {{jobType.value}} {{job.value}} {{filterSettings.jobs.length}} Berufe Duales Studium – {{study.value}} {{filterSettings.studies.length}} Fachrichtungen – Duales Studium {{company.value}} {{filterSettings.companies.length}} Ausbildungsbetriebe

Lass dir freie Stellen per WhatsApp oder E-Mail zusenden!

Du suchst:
Wie können wir dich erreichen?
Fast geschafft! Geschafft!

Wir haben dir eine E-Mail an {{externUser.emailId}} geschickt. Klicke auf den darin enthaltenen Bestätigungs-Link, um die Aktivierung abzuschließen.

Wir haben den Stellen-Alarm für die E-Mail-Adresse {{externUser.emailId}} angelegt.

Neue Stellen auch als WhatsApp-Nachricht erhalten?

Zum WhatsApp-Stellen-Alarm
Fast geschafft! Geschafft!
Wir haben den Stellen-Alarm für die Handynummer {{externUser.phoneNumber}} angelegt.

Schreibe uns auf WhatsApp: Hallo

handy mit hallo text

an die +49 16092159575,
damit wir wissen, dass du es bist!

handy mit hallo text
AZUBIYO Logo

Lebenslauf schreiben
Anleitung & Tipps

Lebenslauf

Lebenslauf schreiben
Anleitung & Tipps

Bewerbung » Lebenslauf

Anleitung zum Lebenslauf

In dieser Anleitung erfährst du in 8 Schritten, wie du deinen Lebenslauf aufbaust, welche Inhalte reingehören, woher du die Infos bekommst und was beim Layout zu beachten ist.

Tipp: Kostenlose Muster für deinen Lebenslauf findest du im Reiter „Vorlagen“ rechts. Dort kannst du aus einer klassischen Vorlage, einer eleganten Vorlage und einer modernen Vorlage für deinen Lebenslauf wählen.

Allgemeine Infos zum Lebenslauf

Was gehört in den Lebenslauf?

Der Inhalt für deinen tabellarischen Lebenslauf ist sehr genau festgelegt. In der Regel besteht ein Lebenslauf aus 3 großen Elementen:

  • dem Kopf mit den persönlichen Informationen,
  • dem Hauptteil mit deinem schulischen Werdegang, deinen praktischen Erfahrungen sowie deinen Hobbys und Interessen und
  • dem Schlussteil mit deiner Unterschrift.

Wie baue ich einen Lebenslauf auf?

Ein tabellarischer Lebenslauf hat neben dem Inhalt auch einen klar strukturierten Aufbau:

  • Kopfzeile,
  • Überschrift,
  • persönliche Daten,
  • Foto (freiwillig),
  • Bildungsweg,
  • Praxiserfahrung,
  • Kenntnisse und Fähigkeiten,
  • Hobbys und Interessen sowie
  • deine Unterschrift mit Ort und Datum.

Layout und Design können dabei leicht variieren – ob du deinen Lebenslauf klassisch oder etwas moderner gestaltest, ist dir überlassen. Aufbau und Inhalt sollten allerdings möglichst dem eben genannten Muster entsprechen.

Wie formatiere ich den Lebenslauf?

Ein tabellarischer Lebenslauf lässt sich ganz einfach in Word erstellen. Dazu richtest du erst einmal die Seite in Word ein – wähle am besten Standard-Seitenränder von 2,5 cm. Danach schreibst du alle Informationen, die auf deinen Lebenslauf gehören, untereinander auf. Mit verschiedenen Schriftgrößen und Zeilenabständen kannst du deine Informationen übersichtlich darstellen und gliedern.

Obwohl ein tabellarischer Lebenslauf einen festgelegten Aufbau hat, kannst du das Design der Branche anpassen, für die du dich bewirbst. Für eine kaufmännische Ausbildung wählst du zum Beispiel ein klassisches Design, für eine kreative Ausbildung in der Medienbranche darf dein Lebenslauf allerdings auch ein etwas kreativeres Design haben.

Muster-Design eines Lebenslaufs

Lebenslauf Aufbau

Die obenstehende Abbildung zeigt dir den typischen Aufbau eines Lebenslaufs. Jedes Teil-Element des Lebenslaufs – erkennbar an Nummerierung und Beschriftung – erläutern wir dir im Folgenden noch einmal ausführlich. Außerdem geben wir dir hilfreiche Tipps zum tabellarischen Lebenslauf.

Einleitung und Kopf im Lebenslauf

1. Kopfzeile und Überschrift „Lebenslauf“

Eine Kopfzeile mit deinen Kontaktdaten wirkt sehr professionell und sollte deshalb in keinem Lebenslauf fehlen. Deine persönlichen Kontaktdaten kannst du hier sehr übersichtlich in drei oder vier Spalten abbilden. Schreib auf jeden Fall deinen Namen, deine Telefonnummer und deine E-Mail-Adresse in die Kopfzeile – das Wort „Lebenslauf“ kannst du optional auch noch einfügen.

Die oberste Zeile in deinem Lebenslauf könnte so aussehen:

Kopfzeile Kopfzeile

Tipp: In Word kannst du eine Kopfzeile erstellen, indem du im Reiter „Einfügen“ auf „Kopfzeile“ klickst.

Auch die Überschrift „Lebenslauf“ gehört unbedingt zum Layout dazu. Die Überschrift ist das größte Element auf deinem Lebenslauf und darf ruhig in Schriftgröße 18 sein. Außerdem kannst du sie hervorheben, zum Beispiel so: Lebenslauf, Lebenslauf, LEBENSLAUF. 

2. Persönliche Daten

Nach der Überschrift folgen deine persönlichen Daten. Folgende Informationen solltest du in deinen Lebenslauf schreiben:

  • Name
  • Adresse
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Geburtsdatum und -ort

Wenn du bereits Kinder hast oder verheiratet bist, dann sollten Familienstand und Kinder angegeben werden, ansonsten lässt du diese Informationen lieber aus deinem Lebenslauf heraus.

Name und Beruf deiner Eltern, Geschwister, Religionszugehörigkeit und Staatsangehörigkeit solltest du nicht mehr in den Lebenslauf schreiben.

3. Foto

Ob du ein Foto auf deinem Lebenslauf einfügst, bleibt dir überlassen. Laut dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) musst du deiner Bewerbung kein Foto beifügen. Viele Unternehmen fordern sogar ausdrücklich Bewerbungen ohne Foto, damit die Auswahl der Bewerber nicht aufgrund ihres Aussehens erfolgt. Macht das Unternehmen keine Aussage zum Foto, kannst du selbst entscheiden – oft wirkt nettes Lächeln auf deinem Deckblatt oder dem Lebenslauf aber doch sympathischer und persönlicher. Entscheidest du dich für ein Bewerbungsfoto, lass es am besten professionell vom Fotografen machen.

Wohin kommt das Foto im Lebenslauf?

Dein professionelles Bewerbungsfoto klebst du oben rechts auf die erste Seite deines Lebenslaufs. Hast du bereits auf dem Deckblatt deiner Bewerbung ein Foto eingefügt, brauchst du allerdings keins mehr im Lebenslauf.

Hauptteil im Lebenslauf

Im Hauptteil kommen die wichtigsten Informationen über dich: dein Bildungsweg, deine praktischen Erfahrungen, deine Kenntnisse und Fähigkeiten sowie deine Hobbys und Interessen. Schließlich will das Unternehmen ja anhand deiner Bewerbung sehen, ob du für diese Ausbildung qualifiziert bist. In einem Bewerbungsschreiben legst du deine persönliche Motivation dar, im Lebenslauf müssen deine Kenntnisse und eventuelle Berufserfahrung ganz deutlich hervorkommen. 

4. Bildungsweg

Bewirbst du dich für eine Ausbildung, ist vor allem deine Schulbildung interessant für das Unternehmen. Du listest also im Lebenslauf auf, welche Schulen du bisher besucht hast. 

Schreib zu deiner Schulbildung den erwarteten Abschluss (z. B. Abitur), deine bereits erreichte Abschlussnote oder, falls du die noch nicht hast, deinen voraussichtlichen Erfolg. Der voraussichtliche Erfolg ist eine Umschreibung für deine voraussichtliche Abschlussnote und wird so ausgedrückt:

  • mit sehr gutem Erfolg bestanden: Note 1,0 bis 1,5
  • mit gutem Erfolg bestanden: Note 1,6 bis 2,5
  • mit Erfolg bestanden: Note 2,6 bis 3,5
  • nicht bestanden: Note 3,6 bis 4,0

Auch deine Lieblingsfächer kannst du im Lebenslauf auflisten, musst es aber nicht. Bewirbst du dich auf eine Ausbildung als Fachinformatiker, weil dein Lieblingsfach in der Schule der Informatikunterricht war, unterstreicht das aber sicherlich deine Leidenschaft für die IT.


Hier ein Beispiel:

05/2023 voraussichtlich: Realschulabschluss mit gutem Erfolg
09/2017 – 05/2023 Willy-Brandt-Schule in Köln Lieblingsfächer: Englisch, Deutsch und Kunst
09/2013 – 09/2017 Grundschule Amsdorfstraße in Köln

Dieser Lebenslauf ist absteigend gegliedert.


Du musst dich grundsätzlich entscheiden, ob du deinen Lebenslauf chronologisch auf- oder absteigend aufbaust. Daran musst du dann deinen Bildungsweg und deine praktischen Erfahrungen anpassen. Aufsteigend, also chronologisch, bedeutet, dass du mit der Grundschule anfängst und bei deiner aktuellen Situation aufhörst. Absteigend, auch anti-chronologisch genannt, bedeutet, dass dein (voraussichtlicher) Schulabschluss bzw. die Abschlussnote direkt nach deinen persönlichen Daten steht.

Welche Reihenfolge bei der Schulausbildung?

In der Regel listet man den Bildungsweg und die praktischen Erfahrungen anti-chronologisch, also in umgekehrter Reihenfolge, auf. Dein letzter Schulabschluss, zum Beispiel Realschulabschluss oder Abitur, steht also ganz oben, die Grundschule listest du ganz unten auf. Die aufsteigende, chronologische Variante ist inzwischen eher veraltet.

Tipp: In deinem AZUBIYO-Profil im „Lebenslauf“ bei „Schulbildung“ hast du bereits alle relevanten Daten gesammelt. Hier kannst du auf diese Informationen zurückgreifen.

5. Praxiserfahrung

Unter die Überschrift „Praxiserfahrungen“ (auch „Praktische Erfahrungen“) gehören alle praktischen Tätigkeiten hinein, die du neben der Schule bereits gemacht hast oder noch immer machst. Dazu gehören zum Beispiel Praktikum, Ferienjob, Nebenjob, FSJ, FÖJ, Bundesfreiwilligendienst oder Auslandsaufenthalte (Au-Pair, Sprachschule). Diese erste Berufserfahrung ist besonders interessant für Arbeitgeber, denn damit erfahren sie, welche Kenntnisse du dir bereits zusätzlich angeeignet hast und wie engagiert du bist. Beschreibe in einigen Stichpunkten die Inhalte und Aufgaben deiner Nebentätigkeiten.

Hier ein Beispiel:


04/2022 Dreiwöchiges Schulpraktikum bei der Hab & Gut Versicherung in Würzburg;
Aufgaben: Mithilfe bei der Erstellung von Finanzanalysen, Unterstützung bei Marketingaktionen, Erledigung anfallender Bürotätigkeiten, Bearbeiten des Posteingangs und -ausgangs


Wichtig: Wenn du deinen Bildungsweg (4) anti-chronologisch (Grundschule -> Schulabschluss) aufgebaut hast, dann müssen die Praxiserfahrungen (5) genauso gegliedert werden. Bei chronologischer Gliederung (Schulabschluss -> Grundschule) gilt das Gleiche.

Tipp: In deinem Lebenslauf im AZUBIYO-Profil bei „Praktische Erfahrungen“ hast du diese Informationen bereits eingegeben.

6. Kenntnisse und Fähigkeiten

Sprachkenntnisse: Notiere alle Fremdsprachen, die du gelernt hast und schätze deine Kenntnisse ein. Die gängige Skala geht von „Muttersprache“ über „Fließend“ bzw. „Verhandlungssicher“ hin zu „gute Kenntnisse“ und schließlich „Grundkenntnisse“. Im Folgenden geben wir dir ein paar Formulierungs-Muster für deine Sprachkenntnisse im Lebenslauf.

Hast du mehrere Muttersprachen erlernt, weil du zwei- oder sogar dreisprachig aufgewachsen bist, dann schreibe sie so in deinen Lebenslauf:

  • Deutsch, Türkisch (Muttersprache) oder
  • Deutsch und Englisch (Muttersprache) oder
  • Deutsch, Ungarisch und Finnisch (Muttersprache)

Beherrschst du neben deiner Muttersprache andere Fremdsprachen, die du nicht als Muttersprache gelernt hast, dann schreibe sie so in deinen Lebenslauf:

  • Türkisch (Muttersprache)
  • Deutsch (Fließend)

oder

  • Deutsch (Muttersprache)
  • Englisch, Ungarisch (Fließend)
  • Finnisch, Polnisch (gute Kenntnisse)

Computerkenntnisse: Das Vorgehen für die sogenannten EDV-Kenntnisse ist das Gleiche wie bei den Sprachkenntnissen. Kennst du dich mit dem Office Paket (zum Beispiel Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Access) von Microsoft aus? Beherrschst du eine Programmiersprache oder ein Statistikprogramm? Kannst du mit Design-Tools wie Photoshop oder Indesign arbeiten? Schätze auch hier deine Kenntnisse selbst ein. Die gängige Skala geht von „sehr gute Kenntnisse“ über „gute Kenntnisse“ hin zu „Grundkenntnisse“.

Die Auflistung deiner EDV-Kenntnisse im Lebenslauf könnte so aussehen:

  • MS Office (Word, Excel, PowerPoint): sehr gute Kenntnisse
  • MS Outlook: gute Kenntnisse
  • Photoshop: Grundkenntnisse

Sonstiges: Falls du einen Führerschein oder fachliche Zertifikate hast, füge sie an dieser Stelle ein:


seit 01/2022 Führerschein Klasse A1


Tipp: All diese Informationen hast du bereits in deinem AZUBIYO-Profil im Reiter Lebenslauf unter „Fremdsprachen“,  „Computerkenntnisse“ und „Hobby, Preise, Sonstige Kenntnisse“ gesammelt.

7. Hobbys und Interessen

An dieser Stelle bekommt dein tabellarischer Lebenslauf eine ganz persönliche Note: Damit erfährt der Arbeitgeber schon vor dem Vorstellungsgespräch mehr über dich.

Behalte im Hinterkopf, dass der zukünftige Arbeitgeber entscheiden muss, ob du zur Firma passt oder nicht – Vorsicht also bei politischen, religiösen oder extremen Mitgliedschaften und Hobbys.

In der Kürze liegt die Würze: 2 bis 4 Hobbys bzw. Interessen sind ideal. Zu viele Hobbys im Lebenslauf erwecken den Eindruck, dass du sehr viele Verpflichtungen in deiner Freizeit hast und dich nicht genügend auf deine Ausbildung konzentrieren wirst. Kannst du dich nicht entscheiden, welche Hobbys relevant sind, dann passe sie der Stelle an, auf die du dich bewirbst.

Beispiel:


Leidenschaft für Zimmer- und Gartenpflanzen → bei Bewerbung als Gärtner
Organisation eines Fußballturniers → bei Bewerbung als Veranstaltungskaufmann
Redakteur der Schülerzeitung → bei Bewerbung als Kaufmann für Marketingkommunikation


Auch ehrenamtliche Tätigkeiten, beispielsweise in einer Umweltschutzgruppe oder beim Tierschutzverein, kannst du in deinem Lebenslauf nennen. Sie sprechen von besonderem Engagement auf einem bestimmten Gebiet. Ehrenamtliche Tätigkeiten kannst du unter der Rubrik „Hobbys und Interessen“ auflisten, oder aber eine separate Kategorie mit dem Titel „Persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen“, einfügen. An dieser Stelle in deinem Lebenslauf könntest du dann übrigens auch soziale Kompetenzen, die sogenannten Soft Skills, auflisten.

Schlussteil im Lebenslauf

An dieser Stelle hat dein zukünftiger Arbeitgeber schon ziemlich viel über deine schulische Laufbahn, deine Fähigkeiten und Qualifikationen sowie deine persönlichen Interessen erfahren. In Kombination mit deinem Anschreiben, in dem du noch einmal ausführlich beschreibst, warum die angestrebte Ausbildungsstelle und genau die richtige für dich ist und welche Fähigkeiten du dafür mitbringst, bildet dein Lebenslauf das wichtigste Element in deiner Bewerbungsmappe.

Optional ist nun noch ein Schlussteil im Lebenslauf mit deiner handschriftlichen Unterschrift.

8. Ort, Datum und Unterschrift

Wenn du möchtest, kannst du deinen Lebenslauf unterschreiben. Ganz unten im Lebenslauf schreibst du also den Ort sowie das aktuelle Datum hin und musst deinen Lebenslauf unterschreiben – am besten mit einem schwarzen oder blauen Stift

Muss ich den Lebenslauf unterschreiben?

Musst du nur deinen Lebenslauf und kein Bewerbungsanschreiben einreichen, solltest du den Lebenslauf auf jeden Fall unterschreiben. Hast du ein Anschreiben, kannst du dort am Ende der Seite handschriftlich unterschreiben und könntest die Signatur auf dem Lebenslauf sogar weglassen. Personaler raten allerdings meist zu einer Unterschrift im Lebenslauf.

Nutze die automatische Datumsfunktion aus dem Textverarbeitungsprogramm, um immer das aktuelle Datum automatisch einfügen zu lassen.

Bei Online-Bewerbungen kannst du deine handschriftliche Unterschrift einscannen und digital unter den Lebenslauf setzen.

Diese Anleitung findest du zum Ausdrucken auch im Download-Bereich!

Dich interessiert, wie man den perfekten Lebenslauf erstellt? Dann informiere dich gerne hier: Der perfekte Lebenslauf.

Weitere Fragen & Tipps zum Lebenslauf

Welche Schriftart nehme ich für den Lebenslauf?

Wähle am besten eine Standard-Schriftart für deinen Lebenslauf. Geeignet sind zum Beispiel Arial, Times New Roman, Calibri oder Verdana. Für Arial reicht Schriftgröße 11, bei Times New Roman wählst du lieber 12 pt. Lediglich die Überschrift „Lebenslauf“ und die Abschnittsüberschriften (zum Beispiel „Schulischer Werdegang“ oder „Praktische Erfahrungen“) kannst du in einer anderen Schriftart und größeren Schriftgröße formatieren.

Welches Format brauche ich für den Lebenslauf?

Deinen Lebenslauf schickst du für eine Online-Bewerbung immer als PDF-Datei ab. Hast du auch noch Deckblatt, Anschreiben und Zeugnisse in deiner Bewerbung, komprimierst du alle Seiten zu einer einzigen PDF-Datei.

Was kann man weglassen im Lebenslauf?

Der Inhalt deines Lebenslaufs ist ziemlich genau festgelegt, aber es gibt auch einige Elemente, die du weglassen kannst und teilweise auch solltest. Diese sind zum Beispiel:

  • Persönliche Informationen zu deinen Eltern, Geschwistern, deiner Religions- oder Parteizugehörigkeit, Familienstand oder sexuellen Identität.
  • Bewerbungsfoto: Du kannst ein Foto in deine Bewerbung einfügen, musst es aber nicht. Vor allem, wenn du schon ein Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt hast, brauchst du im Lebenslauf nicht noch ein zweites.
  • Schulabschluss: Bewirbst du dich für einen Ausbildungsplatz, ist dein Schulabschluss sehr wichtig für deinen Arbeitgeber. Im Laufe deiner Karriere sammelst du dann so viel Berufserfahrung, dass dein Schulabschluss keine Relevanz mehr hat und du ihn weglassen kannst.
  • Alle Nebenjobs und Praktika: Damit dein tabellarischer Lebenslauf nicht zu lang wird, erwähnst du nur diejenigen praktischen Erfahrungen, die für deine angestrebte Stelle relevant sind. Je länger du im Beruf bist, desto mehr musst du hier aussortieren.
  • Gehaltsangaben: Wenn du um deinen Gehaltswunsch gebeten wirst, gibst du diesen im Anschreiben an und nicht im Lebenslauf.
  • Hobbys und Interessen: Diese persönlichen Angaben kannst du machen, musst du aber nicht. Vor allem unangebrachte Hobbys wie Fernsehen, Schlafen oder Feiern können eher nachteilig für deine Bewerbung sein.
  • Social-Media-Profile: Dein Profil in den sozialen Medien gibst du nur an, wenn sie für deine Bewerbung relevant sind. Bewirbst du dich zum Beispiel im Marketing, kann dein Social Media Auftritt interessant sein. Aber dann achte drauf, dass dort keine peinlichen Inhalte zu finden sind.
  • Anschrift des Unternehmens: Im Lebenslauf gibst du nur deine eigene Adresse an, die des Unternehmens gehört nur oben ins Anschreiben. 
    Fließtext: Ein tabellarischer Lebenslauf ist stichpunktartig aufgebaut, auf lange Schachtelsätze solltest du verzichten. 

Wo kann ich den Lebenslauf hochladen?

Deinen Lebenslauf kannst du auf Online-Bewerberportalen von Unternehmen, in Karriere-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn und verschiedenen Bewerber-Pools von Jobplattformen hochladen. Achte auch hier darauf, dass du eine PDF-Datei hochlädst.

Darf ich Lücken im Lebenslauf haben?

Generell solltest du in deinem Lebenslauf keine Lücken von mehr als drei Monaten haben. Bei einer Bewerbung für eine Ausbildungsstelle hast du in der Regel eh noch keine Lücken im Lebenslauf. Nach deinem Schulabschluss folgt meist nahtlos der Ausbildungsbeginn. Hast du nach deinem Abschluss ein Jahr freigenommen, solltest du unbedingt im Lebenslauf nennen, wofür du das genutzt hast – zum Beispiel für Work and Travel, Au-Pair, FSJ, FÖJ, Praktika oder sonstige Berufsorientierung. Stell dich außerdem darauf ein, dass Personaler dich im Vorstellungsgespräch nach diesen „Lücken“ fragen.

Zum nächsten Schritt

Weitere Infos zur Bewerbung

Bildnachweis: „Bewerbungsmappe, Laptop und Lebenslauf“ © Kaja Paige – stock.adobe.com