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Erfahrungsbericht Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger bei der Kaiserswerther Diakonie (BFS)

„Der Pflegeberuf kann sehr erfüllend sein“

Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger bei der Kaiserswerther Diakonie (BFS) Marc - Azubi bei der Kaiserswerther Diakonie (BFS)
Marc (20) absolviert gerade seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im Florence Nightingaile Krankenhaus in Düsseldorf und berichtet von seinen Eindrücken.

„Während meines Lehramtstudiums an der Universität Duisburg-Essen wurde mir bewusst, dass mir zu dem theoretisch Gelernten der Praxisbezug fehlte und mir genau das wichtig ist. Ich informierte mich über diverse Krankenhäuser und Pflegeschulen und hab mich schlussendlich bei der Kaiserswerther Diakonie beworben, da mich zum einen der überregional hervorragende Ruf überzeugte, zum anderen aber auch die Erreichbarkeit sehr praktisch für mich ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt befinde ich mich am Ende der Probezeit mit dem Gefühl einer der besten Entscheidungen getroffen zu haben. Besonders Spaß macht die Arbeit im Team und am Patienten in den Praxisblöcken. In den Theorieblöcken ist das zu Lernende eindeutig und angenehm zu verinnerlichen, da man in den Praxisblöcken entweder den Bezug zu bereits Gelerntem finden kann oder das frisch Gelernte direkt umsetzen kann, was zumindest meinen Lernerfolg garantiert.

Das Florence Nightingale Krankenhaus hat den Vorteil ein sehr breites Spektrum an medizinischen Fachbereichen zu haben, welche man auch im Rahmen der Ausbildung durchläuft und wodurch man viele verschiedene Richtungen des Gesundheits- und Krankenpflegeberufes kennenlernt und an diese herangeführt wird.

Insgesamt bin ich absolut zufrieden mit der Ausbildung, da man einerseits vom größten Teil der Leute respektvoll behandelt wird und andererseits, weil das medizinische und pflegerische Wissen, was man sich aneignen soll, nicht realitätsfern, wie im Studium, sondern äußerst nützlich für sich selbst und seine Mitmenschen ist.

Das Vorurteil, dass im Pflegeberuf hauptsächlich die ,Drecksarbeit' gemacht wird, kann ich nicht bestätigen, da aus meiner bisherigen Erfahrung hervorging, dass Fertigkeiten wie Geduld, Empathie und Organisationsfähigkeit durchaus Eigenschaften sind, die keinen ,Dreck' beinhalten oder als Gegebenheit voraussetzen, sondern in Situationen gefordert werden, in denen es um mehr als ,einfache Arbeit' geht. Unstrittig ist natürlich, dass man es im Beruf der Pflege auch mit Dingen oder Erlebnissen zu tun bekommt, die andere als unangenehm empfinden, wobei ich dem immer noch entgegenstelle, dass es eine Sache der Einstellung ist und man alles, was einem wiederfährt, akzeptieren bzw. daraus lernen kann, anstatt seine Stimmung davon negativ beeinflussen zu lassen."

Mein Tipp für euch

Generell gilt grob für mich der Grundsatz, dass man keine Erwartungen haben sollte, damit man nicht enttäuscht, sondern nur positiv überrascht werden kann. Man sollte flexibel sein (Schichtdienst) und Interesse an dem, was man lernt, und am Menschen an sich haben. Sportlicher Ausgleich zumindest in der praxisfreien Zeit ist sehr praktisch und zu empfehlen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es ausschließlich positive Konsequenzen hatte, vorher ein Praktikum im Krankenhaus gemacht zu haben. Wenn man zudem noch kommunikativ und interessiert daran ist im Team zu arbeiten, was auch irgendwo eine gewisse Selbstständigkeit fordert, kann der Pflegeberuf sehr erfüllend sein.
Art der Ausbildung Betriebliche duale Ausbildung
Dauer der Ausbildung 3 Jahre
Fachbereich Pflege
Erwünschter Schulabschluss Realschulabschluss
Arbeitsumfeld Stationen im Krankenhaus
Arbeitszeiten Schichtdienst
Höhe der Vergütung während der Ausbildung Tariflich nach BAT/Kirchliche Fassung
Anzahl Urlaubstage 30 Tage

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