„Freunde zu finden wird hier definitiv kein Problem sein.“
Jonathan (21) absolviert gerade eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei Carhartt Work in Progress. Er ist aktuell im ersten Lehrjahr und hat Azubiyo von seinen Eindrücken und dem Bewerbungsprozess berichtet.
Bewerbungsprozess:
Meine Geschichte mit Carhartt Work in Progress begann schon im Herbst 2023, über ein Jahr vor meinem Ausbildungsbeginn. Damals hatte ich mich über die Website von Carhartt WIP auf den Ausbildungsplatz beworben, nachdem ich mein Studium abbrechen musste. Nach der Bewerbung wurde ich zu einem Assessment Center eingeladen, wo uns kleine IT-Aufgaben gestellt wurden, es aber primär um uns als Personen ging. Diese Erfahrung fand ich sehr angenehm. Nach diesem Assessment Center wurde ich auf ein richtiges Vorstellungsgespräch und danach zum Probearbeiten eingeladen, welches sehr angenehm war. Danach wurde mir der Platz angeboten und der Vertrag wurde mir zugeschickt. Meinen ersten Kontakt mit meinen zukünftigen Kollegen hatte ich aber tatsächlich nicht an meinem ersten Arbeitstag, sondern auf dem Sommerfest welches jedes Jahr hier stattfindet. Auf dieses wurde ich 3 Monate vor meinem Ausbildungsstart eingeladen. Dort gab es viele kostenlose Essensmöglichkeiten, Getränke, Public Viewing der EM 2024 und noch vieles mehr.
Die ersten Wochen:
Am 2. September 2024 ging es los. In der ersten Woche gab es erstmal ein Onboarding. Alle neuen Azubis und Studenten waren in einem Meetingraum mit Essen und Getränken in einem Meetingraum versammelt. Wir haben erstmal damit angefangen uns gegenseitig vorzustellen und kennenzulernen. Dabei ging es nicht direkt um die Arbeit, sondern eher um Hobbys, Interessen und das private Leben der neuen Azubis. Anschließend kamen noch verschiedenste Mitarbeiter aus allen Abteilungen, die uns erzählt haben wie ihr Alltag aussieht und was ihr Abteilung in der Firma überhaupt macht. Daraufhin wurden uns unsere Paten vorgestellt. In der Firma wird es so gehandhabt, das jeder neue Azubi oder Student erstmal einen Paten bekommt (meist ein Azubi/ Student der schon 1-2 Jahre weiter ist als wir es waren).
Anfang der Arbeit:
In den Wochen nach dem Onboarding ging es erstmal ruhig los. Mir wurden alle Systeme und Abläufe in der Firma ruhig und einleuchtend erklärt. Wenn es mal ein Problem gab, das ich nicht lösen konnte oder Fehler ich gemacht habe, wurde mir alles ganz ruhig und sachlich erklärt. Mit der Zeit wurde die Arbeit mehr und anspruchsvoller, bis ich dann auf dem Niveau der anderen Azubis angekommen war und auch eigenständig arbeiten konnte.
Schule:
Die Berufsschule (Gewerbeschule Lörrach) besuche ich alle 2 Wochen für 3 Tage, Montag bis Mittwoch. Der Start in der Schule war etwas schneller, so wie man es kennt :). Erstmal gab es eine kleine Vorstellungsrunde, danach ging es aber ziemlich schnell mit dem Stoff los. Die Lehrer sind alle sehr nett und erklären die Inhalte verständlich. Die Mitschüler sind alle auch sehr angenehm. Bei uns in der Klasse ist alles digital, mit Papier wird fast gar nicht mehr gearbeitet. Die Schüler benutzen dafür meist ihre Firmenlaptops, private sind aber auch gestattet.
Arbeitsalltag:
Als Azubi zum FISI wirst du das erste Jahr in der IT Serviceabteilung verbringen. Dort hilfst du bei allen möglichen IT-Problemen und neuen Projekten, die in der Firma umgesetzt werden. Die Probleme, denen du begegnest, reichen von trivialen Dingen wie – das Headset funktioniert nicht – bis hin zu komplexen Problemen mit Computern, Serververbindungen oder Problemen im Betriebssystem. Wir arbeiten mit einem Ticketsystem. Es gibt einen Ticket Dispatcher, der die Mails mit Problemen. die bei uns ankommen, durchliest und sie sinnvoll an uns verteilt. Ein zugewiesenes Problem ist dann ein "Ticket". Wir bearbeiten diese Tickets, schreiben und telefonieren mit den Usern und müssen des öfteren auch bei diesen vorbeischauen. Sei es, um einen neuen Arbeitsplatz einzurichten oder um zu schauen, warum ein PC nicht funktioniert.
Durch die dynamische Art der Arbeit ist auch die Arbeitslast sehr variabel.
Kurz gesagt, wenn es wenige Tickets gibt, haben wir auch mal weniger zu tun, wenn dann aber mal ein Schwall an Tickets reinkommt kann es auch stressiger werden. Jedoch wird die Arbeit so verteilt, dass du nie überfordert sein wirst. Deine Kollegen werden dir immer zur Seite stehen und dir Arbeit abnehmen, sollte es mal zu viel für dich werden.
Insgesamt kann ich die Ausbildung bei Carhartt Work in Progress als seriös und anspruchsvoll, jedoch auch als angenehm und spaßig beschreiben. Die Menschen hier sind alle super. Freunde zu finden wird hier definitiv kein Problem sein.