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Simons Erfahrung als Speditionskaufmann

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"Ein spannender Beruf mit Zukunft"

Simon hat seine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistungen bei Eckes-Granini am Standort Bröl zum August 2018 begonnen. AZUBIYO berichtet er von seinen Erfahrungen mit dem Beruf und dem Unternehmen.

AZUBIYO: Hi Simon, wie bist du denn dazu gekommen deine Ausbildung bei Eckes-Granini zu beginnen?

Ehrlich gesagt war ich schon immer an einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich interessiert und habe dann zuerst an einen Kaufmann für Groß- und Außenhandel gedacht. Dieser war mir durch Freunde schon ein Begriff. Irgendwann ist mir aber aufgefallen, dass es auch noch andere kaufmännische Berufe gibt, die mitunter vielleicht sogar spannender sein können. Nach einer kurzen Recherche bin ich auf den Speditionskaufmann aufmerksam geworden, der mich insbesondere unter den Stichworten eigenverantwortliche Organisation und strukturiertes Arbeiten direkt angesprochen hat. Man überlegt sich eben nie so wirklich, wie die ganzen Waren eigentlich durch die Welt gelangen. Obwohl man sich das so einfach vorstellt, gehört da doch eine ganze Menge dazu, die man beachten muss.

AZUBIYO: Welche Erwartungen hattest du denn im Vorfeld an deine Ausbildung?

Ein bisschen was über die Aufgaben hatte ich von einer Bekannten schon erfahren. Erwartet habe ich auf Basis ihrer Erzählungen, dass man viel kommunizieren muss, zum Beispiel wenn es um die Auftragsabwicklung mit den Spediteuren oder die Zusammenarbeit im Team geht. Ich habe mir schon gedacht, dass Teamwork gefragt ist und das hat sich im Rahmen meiner Ausbildung auch genauso erfüllt.

AZUBIYO: Und dann? Was gehört denn nun so zu deinen typischen Aufgaben?

Grundsätzlich gibt es drei Hauptbereiche, in denen ich eingesetzt werde: Die Versanddisposition, Materialdisposition und die Reklamation. Vereinfacht gesprochen bestehen meine Aufgaben im ersten Hauptbereich, der Versanddisposition. Dort planen wir die Touren des Eigenfuhrparks und die Zusammenarbeit mit den Spediteuren.
Wir bei Eckes-Granini haben neben den eigenen LKWs und Fahrern auch spezielle Speditionen, die wir mit der Auslieferung unserer Säfte beauftragen. Bei der Planung des Eigenfuhrparks gilt es dann zu schauen, welchen LKW wir mit welchem Fahrer zu welchem Kunden schicken können und das alles so, dass wir eine optimale Auslastung erreichen können. Oberstes Ziel ist immer die sogenannten Leerfahrten zu verhindern. Und dabei ist es dann egal, ob es sich um eine Auslieferung an den Handel oder eine Umlagerung der Ware in eines unserer Außenlager handelt. Genauso wichtig ist die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeiten (erlaubte Fahrtzeit je Fahrer).

Als zweiten großen Part hat man grundsätzlich viel Kontakt zu den Spediteuren. Für diese stelle ich anhand der Kundenbestellungen Aufträge zusammen und lasse ihnen alle nötigen Informationen über die Tour (Transportnummer, Name und Adresse des Kunden, zu ladendes Gewicht, Abholstandort der Ware) zukommen. Zur besseren Planung für den Spediteur passiert das Ganze im Zwei-Tages-Rhythmus, das heißt man bearbeitet heute die Aufträge, die in zwei Tagen ausgeliefert werden sollen. Bereits bei der Planung versuchen wir, die optimale Auslastung der LKWs zu erreichen. Sind von uns alle Tourenaufträge geplant, sorgen wir mit dem System unseres vollautomatischen Hochregallagers dafür, dass alle zu verladenen Waren pünktlich auf den entsprechenden Paletten und diese auf den Bereitstellbahnen zur Verladung bereitstehen.

Im zweiten Hauptbereich, der Materialdisposition, geht es bspw. darum unsere Lagerbestände zu prüfen. Und im dritten Bereich, der Reklamation, wird die Verfügbarkeit der Paletten nachgehalten und bei Bedarf Spediteure mit der Rückgabe beauftragt.

AZUBIYO: Gibt es auch Dinge, die ein interessierter Schüler über die Ausbildung zum Speditionskaufmann unbedingt wissen sollte?

Was für mich entscheidend war ist die Tatsache, dass durch den wirtschaftsbedingten Transportbedarf immer Speditionskaufleute gebraucht werden. Die Aufgabe, das zu organisieren ist so vielfältig und umfangreich, dass sie niemals eine Maschine oder ein Roboter so gut machen könnte. Denn nur ein ausgebildeter Fachmann kann auf unvorhersehbare Einschränkungen und Änderungen flexibel reagieren.

Der Speditionskaufmann ist ein spannender Beruf, bei dem es vor allem darauf ankommt, den Überblick zu haben und sich selbst zu organisieren. Dabei ist die Kommunikation ganz wichtig. Wir haben die Aufgaben in unserem Team fest aufgeteilt, trotzdem ist es wichtig, dass man miteinander spricht und nichts doppelt gemacht oder vergessen wird. Die Systeme unterstützen einen in vielen Dingen, aber um sicherzugehen fragt eure Kollegen, die wissen im Zweifel über den aktuellen Status eines Auftrags besser Bescheid. Stellt euch darauf ein, dass ihr bei Eckes-Granini als vollwertiges Team-Mitglied frühzeitig Verantwortung tragt und euch so schnell nicht langweilt.

"Ein spannender Beruf mit Zukunft"

Simon hat seine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistungen bei Eckes-Granini am Standort Bröl zum August 2018 begonnen. AZUBIYO berichtet er von seinen Erfahrungen mit dem Beruf und dem Unternehmen.

AZUBIYO: Hi Simon, wie bist du denn dazu gekommen deine Ausbildung bei Eckes-Granini zu beginnen?

Ehrlich gesagt war ich schon immer an einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich interessiert und habe dann zuerst an einen Kaufmann für Groß- und Außenhandel gedacht. Dieser war mir durch Freunde schon ein Begriff. Irgendwann ist mir aber aufgefallen, dass es auch noch andere kaufmännische Berufe gibt, die mitunter vielleicht sogar spannender sein können. Nach einer kurzen Recherche bin ich auf den Speditionskaufmann aufmerksam geworden, der mich insbesondere unter den Stichworten eigenverantwortliche Organisation und strukturiertes Arbeiten direkt angesprochen hat. Man überlegt sich eben nie so wirklich, wie die ganzen Waren eigentlich durch die Welt gelangen. Obwohl man sich das so einfach vorstellt, gehört da doch eine ganze Menge dazu, die man beachten muss.

AZUBIYO: Welche Erwartungen hattest du denn im Vorfeld an deine Ausbildung?

Ein bisschen was über die Aufgaben hatte ich von einer Bekannten schon erfahren. Erwartet habe ich auf Basis ihrer Erzählungen, dass man viel kommunizieren muss, zum Beispiel wenn es um die Auftragsabwicklung mit den Spediteuren oder die Zusammenarbeit im Team geht. Ich habe mir schon gedacht, dass Teamwork gefragt ist und das hat sich im Rahmen meiner Ausbildung auch genauso erfüllt.

AZUBIYO: Und dann? Was gehört denn nun so zu deinen typischen Aufgaben?

Grundsätzlich gibt es drei Hauptbereiche, in denen ich eingesetzt werde: Die Versanddisposition, Materialdisposition und die Reklamation. Vereinfacht gesprochen bestehen meine Aufgaben im ersten Hauptbereich, der Versanddisposition. Dort planen wir die Touren des Eigenfuhrparks und die Zusammenarbeit mit den Spediteuren.
Wir bei Eckes-Granini haben neben den eigenen LKWs und Fahrern auch spezielle Speditionen, die wir mit der Auslieferung unserer Säfte beauftragen. Bei der Planung des Eigenfuhrparks gilt es dann zu schauen, welchen LKW wir mit welchem Fahrer zu welchem Kunden schicken können und das alles so, dass wir eine optimale Auslastung erreichen können. Oberstes Ziel ist immer die sogenannten Leerfahrten zu verhindern. Und dabei ist es dann egal, ob es sich um eine Auslieferung an den Handel oder eine Umlagerung der Ware in eines unserer Außenlager handelt. Genauso wichtig ist die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeiten (erlaubte Fahrtzeit je Fahrer).

Als zweiten großen Part hat man grundsätzlich viel Kontakt zu den Spediteuren. Für diese stelle ich anhand der Kundenbestellungen Aufträge zusammen und lasse ihnen alle nötigen Informationen über die Tour (Transportnummer, Name und Adresse des Kunden, zu ladendes Gewicht, Abholstandort der Ware) zukommen. Zur besseren Planung für den Spediteur passiert das Ganze im Zwei-Tages-Rhythmus, das heißt man bearbeitet heute die Aufträge, die in zwei Tagen ausgeliefert werden sollen. Bereits bei der Planung versuchen wir, die optimale Auslastung der LKWs zu erreichen. Sind von uns alle Tourenaufträge geplant, sorgen wir mit dem System unseres vollautomatischen Hochregallagers dafür, dass alle zu verladenen Waren pünktlich auf den entsprechenden Paletten und diese auf den Bereitstellbahnen zur Verladung bereitstehen.

Im zweiten Hauptbereich, der Materialdisposition, geht es bspw. darum unsere Lagerbestände zu prüfen. Und im dritten Bereich, der Reklamation, wird die Verfügbarkeit der Paletten nachgehalten und bei Bedarf Spediteure mit der Rückgabe beauftragt.

AZUBIYO: Gibt es auch Dinge, die ein interessierter Schüler über die Ausbildung zum Speditionskaufmann unbedingt wissen sollte?

Was für mich entscheidend war ist die Tatsache, dass durch den wirtschaftsbedingten Transportbedarf immer Speditionskaufleute gebraucht werden. Die Aufgabe, das zu organisieren ist so vielfältig und umfangreich, dass sie niemals eine Maschine oder ein Roboter so gut machen könnte. Denn nur ein ausgebildeter Fachmann kann auf unvorhersehbare Einschränkungen und Änderungen flexibel reagieren.

Der Speditionskaufmann ist ein spannender Beruf, bei dem es vor allem darauf ankommt, den Überblick zu haben und sich selbst zu organisieren. Dabei ist die Kommunikation ganz wichtig. Wir haben die Aufgaben in unserem Team fest aufgeteilt, trotzdem ist es wichtig, dass man miteinander spricht und nichts doppelt gemacht oder vergessen wird. Die Systeme unterstützen einen in vielen Dingen, aber um sicherzugehen fragt eure Kollegen, die wissen im Zweifel über den aktuellen Status eines Auftrags besser Bescheid. Stellt euch darauf ein, dass ihr bei Eckes-Granini als vollwertiges Team-Mitglied frühzeitig Verantwortung tragt und euch so schnell nicht langweilt.

Gefällt mir besonders

  • Das Arbeitsklima – Ich bin von Anfang an als vollwertiges Mitglied ins Team eingebunden.
  • Die Aufgabenvielfalt – Ich lerne als Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistungen alle möglichen Teilbereiche und Aufgaben der Logistik kennen.
  • Die Zukunftsfähigkeit – Der Speditionskaufmann wird immer gebraucht.
  • Die Selbstständigkeit – Ich organisiere mich eigenverantwortlich und stehe im direkten Kontakt mit den Spediteuren.
  • Die Berufsschule – Ich besuche zweimal die Woche das Rhein-Sieg Berufskolleg in Bonn Duisdorf, hier werde ich durch die kleinen Klassen optimal gefördert.

Sollte man beachten

  • Organisation ist alles – Ihr lernt bei euren zahlreichen Aufgaben den Überblick zu behalten.

Mein Tipp für euch

Denkt groß! Ob Straße, Schiene, Luft oder Fluss: Güter werden überall auf der Welt 24/7 transportiert. Als zukunftsfähiger Bereich entwickelt sich die Logistik im Hinblick auf Effizienz und Umweltaspekte weiter. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Aufgaben in diesem Berufsfeld erweitern. Wer weiß, ob Ihr Euch irgendwann direkt eure Limo mit der Drohne bestellt.