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Erfahrungsbericht Ausbildung als Steuerfachangestellter bei der FIDES Treuhand GmbH & Co. KG

„Aus der Ausbildung wurde ein Duales Studium"

Auszubildender zum Steuerfachangestellten bei der FIDES Treuhand GmbH & Co. KG Henning – Auszubildender bei der FIDES Treuhand GmbH & Co. KG
Henning Thies begann 2011 seine Ausbildung zum Steuerfachangestellten bei der FIDES. Vor 2 Jahren hat er seine Ausbildung abgeschlossen und studiert nun berufsbegleitend im Studiengang Steuern und Recht. AZUBIYO hat er von seinen Erfahrungen in der Ausbildung berichtet.

„Mit dem Abschluss meines Abiturs am Beruflichen Gymnasium Wirtschaft war mir klar, in meiner Zukunft möchte ich „etwas mit Wirtschaft" machen. Diese diffuse Bezeichnung kennzeichnet nun allerdings nicht den Weg des typischen noch unentschiedenen BWL oder VWL-Studenten. Ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung von dem, was ich machen wollte. Es sollte eine Tätigkeit sein, die branchenübergreifend ist und gleichzeitig den Einblick in bestimmte Branchen gewährt. Klingt nach einem Gegensatz, ist es aber nicht.

Dass der Beruf des Steuerfachangestellten diesen Anforderungen gerecht wird und sehr vielseitig ist, erscheint den wenigsten auf dem ersten Blick einleuchtend. Die Vielseitigkeit rührt daher, dass die Mandanten vom Charakter, ihren Geschäftsinteressen sowie den Branchen her sehr unterschiedlich sind. Jede unternehmerische Tätigkeit führt zu einem Ergebnis, das von der Seite des Steuerrechts her beurteilt werden muss. Die Zahlen sind als Endprodukt zwar sehr wichtig für den Unternehmer und sein Umfeld, für uns sind die Vorgänge, die zu diesen Zahlen führen, aber bei weitem wichtiger. Der mittelständische Mandantenstamm der FIDES – von der Arztpraxis bis zur Schifffahrt von Crowdfunding bis zum Restaurant – offenbart, dass unsere Wirtschaft sowohl auf makro- wie auch auf mikroökonomischer Ebene sehr komplex ist – und ich bin mittendrin statt nur dabei.

Der Einstieg in die Ausbildung bei FIDES am Stammsitz in Bremen fiel mir sehr leicht. Ich wurde einem kleinen Team zugeordnet und konnte von Beginn an für die Mandanten tätig sein. Über die gesamte Ausbildung hinweg hatte ich eine feste und kompetente Ansprechpartnerin für Fragen jeder Art. Die Grenzen der Teams sind nicht fest in Stein gemeißelt, sondern durchlässig, sodass ich auch für und mit anderen Teams zusammenarbeiten kann. Das Niveau meiner Tätigkeiten wurde dabei stetig angepasst, sodass die Herausforderungen nicht auf sich warten ließen. Der Lernprozess wurde dank des guten und offenen Betriebsklimas ungemein gefördert.

Die umfangreiche und mit dem Berufsschullehrplan abgestimmte Ausbildung erlaubte mir auch Abweichungen vom regulären Ausbildungspfad. Sich selber Wissen aneignen, neue Fälle eigenständig bearbeiten und bewerten sowie das eigene Vorgehen erläutern, das konstruktive Feedback verarbeiten, um am Ende ein möglichst gutes Ergebnis für den Mandanten zu erreichen. Bildlich ausgedrückt setzt man den Blinker rechts oder links und fährt nicht nur geradeaus. Jeder Umweg erweitert den Blick auf das Ganze und ist gerade in Unternehmen wie FIDES wichtig. Anstatt einer frühen Spezialisierung bekam ich eine generalistische Ausbildung und konnte selber erfahren was mir liegt und was nicht. Dazu ermöglichte mir FIDES auch Einblicke in die Tätigkeiten bei der Jahresabschlussprüfung, sodass ich nicht nur Methoden über die Erstellung eines Jahresabschlusses, sondern auch für dessen Prüfung aus erster Hand erlernen konnte.

Das erste Ausbildungsjahr war noch nicht zu Ende, da dachte ich schon an ein Studium in Steuerrecht. Allerdings sollte es kein BWL-Studiengang mit der späteren Spezialisierung auf Steuerrecht sein, sondern ein speziell auf den Themenblock Steuerrecht zugeschnittener Studiengang. Zu diesem Zeitpunkt war der Studiengang „Steuern und Recht" (Bachelor of Laws) an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Bremen (HfÖV) gerade erst im Aufbau. Die Unterlagen zu den Planungen hatten mich trotzdem überzeugt und nach einem kurzen Gespräch mit dem FIDES Partner Gerd-Markus Lohmann hatte ich die Unterstützung für mein Vorhaben bekommen. Aus der Ausbildung wurde so ein die Theorie und Praxis verknüpfendes Duales Studium. Dank einer flexiblen Arbeitszeitenregelung und der Abstimmung der Stundenpläne zwischen Hochschule und Berufsschule konnte ich die Studienzeiten problemlos in den normalen Arbeitstag integrieren.

Das Studium enthielt eine Praxisphase von mindestens 18 Wochen (viertes Semester) mit sich anschließenden Sommersemesterferien. Ich habe die Praxisphase dazu genutzt 2015 ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Über die Mitgliedschaft der FIDES in der internationalen Allianz „Praxity" habe ich einen Platz bei einer Kooperationsfirma in San Diego, Kalifornien erhalten. Die weltweiten Kontakte und die Flexibilität von FIDES bei der Zeitplanung haben mir zweifellos geholfen, eine geeignete Firma zu finden. Es sollte sich als eine der besten Entscheidungen meines Lebens herausstellen. Mit Mandanten zu kommunizieren, die ein zum Teil komplett anderes Verständnis von Steuerrecht und Wirtschaftsorganisation haben als wir in Deutschland, war aufregend. An neuen kulturellen Eindrücken hat es zu keiner Zeit gemangelt.

Wenn ich daran denke, was ich vor Beginn der Ausbildung für Erwartungen hatte, dann sehe ich nun, dass diese übererfüllt wurden. Bei FIDES wird großer Wert darauf gelegt, dass wir in einem guten Arbeitsumfeld miteinander die optimalen Resultate für unsere Mandanten erreichen können. Gerade in einem Berufsfeld in dem lebenslanges Lernen Tatsache ist, ist es wichtig sich nicht allein gelassen zu fühlen. Deshalb wird meine Ausbildung mit dem Ende des Studiums in 2017 auch nicht enden, sondern weitergehen und bei FIDES sehe ich optimale Bedingungen dafür…"

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