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Erfahrungsbericht Ausbildung als Industriekaufmann bei HARIBO Deutschland

„Ich bin stolz, ein HARIBOjaner zu sein"

Auszubildender zum Industriekaufmann bei HARIBO
Nicolas macht aktuell eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei HARIBO. Er befindet sich derzeit im 1. Ausbildungsjahr und hat AZUBIYO von seinen bisherigen Erfahrungen berichtet.

„Ein strahlendes Lächeln oder ein herzlicher Lacher. Das sind häufig die ersten Reaktionen, wenn ich erzähle, dass ich die Ausbildung zum Industriekaufmann bei HARIBO mache. „Da bist du doch sicher den ganzen Tag am Naschen“ folgt dann meist. Ich grinse dann einfach nur, denn ganz falsch ist das an manchen Tagen nicht. Tatsächlich fing das mit dem guten Gefühl bei HARIBO lange vor der Ausbildung und der täglich süßen Versuchung an. Also ganz von vorne, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt.

Ich heiße Nico und habe im März 2016 das allgemeine Abitur gemacht. Bereits im Herbst 2015 hatte ich mich dazu entschieden, eine Ausbildung zu absolvieren. Die vielfältigen Aufgabenfelder des Industriekaufmanns fand ich auf Anhieb sehr spannend, obwohl ich gar keine kaufmännische Vorbildung hatte. HARIBO hat für mich als Familienunternehmen die Aspekte Tradition und Internationalität perfekt vereint. Entsprechend groß war die Freude über die Einladung zu Einstellungstest und Vorstellungsgespräch. Kurz vor Weihnachten kam die Zusage dann wie ein vorgezogenes Geschenk. Trotz anderer Stellenangebote in meiner Heimat stand die Entscheidung für HARIBO sehr schnell fest.

Die Zeit nach dem Abitur verging wie im Flug und im Juli, einen Monat vor Beginn der Ausbildung, zog ich in meine neue Wahlheimat Bonn. Obwohl die Trennung von Familie und Freunden einen großen Einschnitt bedeutete, fand ich auch dank HARIBO schnell Anschluss.

Am ersten Ausbildungstag waren wir alle noch relativ schüchtern. Zum Glück hatten unsere Ausbilderinnen ein intensives Kennenlernen organisiert und das Eis war schnell gebrochen. Wir bekamen noch einmal eine Vorstellung des Unternehmens sowie der Ausbildungsinhalte und wurden durch unsere zukünftigen Ausbildungsabteilungen geführt. In den ersten Tagen stand dann auch eine Betriebsbesichtigung an. In der großen Bonner Produktion bekamen wir erklärt, wie Goldbär, Lakritzschnecke und Co. gefertigt werden. Natürlich durften wir auch das ein oder andere probieren. Ein einmaliges Erlebnis!

In meinem ersten Ausbildungsverteiler kam ich in den Einkauf und lernte schnell die Verwaltung und viele Kollegen kennen und schätzen. Von Beginn an durfte ich selbstständig meinen festen Aufgabenbereich bearbeiten. Die positive Stimmung in der Abteilung machte mir den Einstieg leicht. Durch die offene Art meiner Ausbildungspatin und konstruktive Kritik konnte ich mich schnell weiterentwickeln. Außerdem konnte ich die zuvor in einem innerbetrieblichen Seminar erlernten Excel-Kenntnisse bei einem Angebotsvergleich sofort unter Beweis stellen.

Auch in meiner zweiten Abteilung, dem Bereich Intercompany, hatte ich sofort feste Aufgaben. Ein freundliches Team war offen für meine Fragen und ich durfte schon bald LKW-Verladungen für den Warenexport an ausländische HARIBO-Gesellschaften erstellen. Begeistert stellte ich fest, wie meine Arbeit einen Beitrag dazu leistete, dass unsere Süßigkeiten in der ganzen Welt erhältlich sind.

Neben der Arbeit in den Abteilungen erwartete mich als Azubi immer wieder Abwechslung bei der Unterstützung verschiedener Aktionen. Ein Highlight war definitiv die Kastanienaktion, bei der jährlich HARIBO-Fans aus dem ganzen Land Kastanien und Eicheln gegen Goldbären eintauschen. Die Betreuung der Kinder machte uns allen großen Spaß!

Ihr merkt es schon, ich fühle mich bei HARIBO als Azubi super aufgehoben und würde die Entscheidung für die Ausbildung jederzeit wieder treffen! Ich bin stolz, ein HARIBOjaner zu sein."

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