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Erfahrungsbericht Ausbildung als Speditionskauffrau bei der Hermes Group

Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette

Christin, Auszubildende bei der Hermes Logistik Gruppe Deutschland Christin, Auszubildende bei der Hermes Logistik Gruppe Deutschland
Christin ist 20 Jahre alt und berichtet von ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistungen bei der Hermes Logistik Gruppe Deutschland.

„Nach meinem Abitur im Juni 2010 habe ich mein Studium an der Uni Hamburg angefangen, aber leider feststellen müssen, dass Chinesisch wohl doch nicht ganz mein Fach ist! Außerdem wollte ich gerne mal wissen, wofür ich eigentlich lerne und ein bisschen Betriebsluft schnuppern. Also entschied ich mich für den praktischen Weg und begann meine Ausbildung zur Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistungen im August 2011 bei Hermes. Durch meinen familiären Hintergrund (beide Großväter fuhren zur See) und meinen Wunsch nach einer abwechslungsreichen, zukunftsorientierten Tätigkeit, fiel meine Entscheidung auf das Tätigkeitsfeld der Logistik. In diesem Bereich bekommt man einen Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette und nicht nur einen einzelnen Teilabschnitt, wie z.B. Produktion oder Verkauf.

Mein Bewerbertag bei Hermes begann insofern relativ entspannt, als dass ich nicht allein zum Gespräch gebeten wurde, sondern mit 4 anderen Bewerbern zusammen. Während des Gesprächs mit den 2 Ausbildungsbeauftragten bekam jeder die Möglichkeit sich selbst vorzustellen. Danach folgte ein praktischer Gruppentest, bei dem es verschiedene Aufgaben zu lösen galt, wie zum Beispiel die Gestaltung eines Plakates, das Verfassen eines Reimes und das Lösen eines Rätsels. Im Anschluss musste noch ein kurzer schriftlicher Wissenstest absolviert werden. Und dann – ich war gerade wieder zuhause – kam sie auch schon: die Zusage!

Am ersten Ausbildungstag bekamen alle Azubis ihren Ausbildungsplan für das erste Lehrjahr. Wir ‚Spedis‘ haben Blockunterricht von ca. 6 Wochen pro Halbjahr. Das übliche Klischee, dass Azubis nur Kaffee kochen und kopieren, passt so gar nicht auf Hermes! Die meisten Abteilungen bereiten sich mit einem individuellen Stationsplan auf die Einsätze der Azubis vor. Die ‚Spedis‘ absolvieren ca. 50% der Ausbildung bei der Hermes Transport Logistics, die die operativen Abteilungen wie See- und Luftfracht Import, Export oder International Road Transport umfasst sowie die strategischen und kaufmännischen Abteilungen Strategy & Controlling, Marketing oder Business Development. Die andere Hälfte der Ausbildungszeit verbringen wir in der Hermes Logistik Gruppe Deutschland, die für die reibungslose Abwicklung des bekannten Hermes Paketgeschäftes sorgt.

Nach den Einführungsgesprächen geht’s dann auch schon los mit den ersten Aufgaben, die man selbstständig bearbeiten kann. Schön ist es, wenn man nach ein paar Wochen bereits das gesamte anfallende Tagesgeschäft so bearbeiten kann wie die Kollegen und dafür natürlich entsprechend Verantwortung übernimmt. Da wir ein großer Konzern sind, muss man sich als Azubi immer wieder neu in die bestehenden Abteilungen bzw. dortigen Teams einfinden und anpassen, was schon eine gewisse Herausforderung sein kann. Meine ganz persönliche Herausforderung war allerdings der 2-monatige Einsatz am Frankfurter Flughafen im Mai/Juni 2012 zur Unterstützung der Luftfracht-Import-Abwicklung, den vorher noch kein Azubi bei Hermes durchlaufen hatte.

Zur (sowieso vorhandenen) Abwechslung tragen auch die beliebten Azubi-Seminare bei. An diesen 2 Tagen werden alle Hermes-Azubis, unabhängig von ihrem Berufsbild, in verschiedenen Themen wie z.B. ‚Kommunikation‘ oder ‚Auftreten‘ geschult.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich diese Ausbildung jederzeit wieder machen würde. Da viele Teams bei Hermes dringend Verstärkung benötigen, sind auch die Übernahmechancen nach der Ausbildung sehr gut! Außerdem ist es toll, dass wir ein Unternehmen sind, das noch fleißig am Wachsen ist, sodass man spannende Einblicke bekommt in laufende Projekte zur Optimierung und Expansion. Bei Hermes ist man absolut nie ‚nur der Azubi‘, wir gehören von Anfang an zum Unternehmen und werden dadurch gefördert aber auch gefordert! Und das ist ja auch gut so!“

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