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Erfahrungsbericht Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelferin bei der Kaiserswerther Diakonie (BFS)

„Dieser Beruf ist mehr als eine Arbeit – er ist eine Berufung!“

Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelferin bei der Kaiserswerther Diakonie (BFS) Regina – Azubi bei der Kaiserswerther Diakonie (BFS)
Regina (48) absolviert gerade ihre zweite Ausbildung im Florence-Nightingale-Krankenhaus bei der Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf. AZUBIYO erzählt sie, warum sie sich für diese Ausbildung entschieden hat. 

„Ich habe bereits eine Ausbildung in einem kaufmännischen Bereich abgeschlossen. Nach einer längeren Familienzeit reifte in mir der Wunsch, nochmal eine neue Berufsausbildung zu wagen. Jetzt befinde ich mich im 1. Ausbildungsjahr zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und kann bereits auf einige spannende und lehrreiche Arbeitswochen zurückblicken.

Die Ausbildung findet in schulischen Blöcken und praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen des Krankenhauses statt. Man sollte sich darauf einstellen, dass man sich viel Wissen aneignen muss, vergleichbar mit dem Abitur. Man sollte bereit sein, in einem 3-Schicht-System und an jedem zweiten Wochenende sowie an Feiertagen zu arbeiten. Das kann oftmals sehr anstrengend sein. Manchmal ist auch sehr viel auf den Stationen zu tun, da hilft es, wenn man auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren kann. Oftmals wird man auch mit psychisch belastenden Situationen konfrontiert, z.B. ein Patient bekommt eine niederschmetternde Diagnose oder man sieht einen Menschen sehr leiden oder sterben und wird mit dem Tod konfrontiert. In solchen Situationen hilft es sehr, sich mit dem Kollegenteam auszutauschen und von Erfahrungen anderer zu profitieren.

Meiner Meinung nach sollte man für den Beruf körperlich und seelisch gut belastbar sein und gerne mit Menschen/Patienten wie Kollegen zusammenarbeiten. Von Vorteil ist auch, wenn man sich grundsätzlich für medizinische Themen interessiert und offen, empathisch und tolerant auf andere zugehen kann.

Trotz aller oben genannten Belastungen habe ich in meinen letzten Wochen viele Kollegen kennengelernt, die obgleich der Bedingungen keinen anderen Beruf schöner fänden. Auch ich habe schon sehr viele schöne Situationen und große Dankbarkeit von Patienten erlebt.“

Gefällt mir besonders

  • Der Umgang mit Patienten und Kollegen
  • Man lernt jeden Tag dazu

Sollte man beachten

  • Man arbeitet in 3 Schichten und an Wochenenden sowie auch an Feiertagen
  • Man sollte körperlich und seelisch fit sein

Mein Tipp für euch

Wenn man denkt, dass die Arbeit in der Pflege was für einen sein könnte, sollte man unbedingt ein mehrwöchiges Praktikum in einem Krankenhaus machen. Man merkt dann sehr schnell, ob man mit der hohen Arbeitsbelastung, dem Schichtsystem und der Pflege von kranken und hilfsbedürftigen Personen gut klar kommt. Ich denke, dieser Beruf ist mehr als eine Arbeit – er ist nach wie vor eine Berufung!
Art der Ausbildung Praxisintegrierend
Dauer der Ausbildung 3 Jahre
Fachbereich Pflege
Arbeitsumfeld Stationen im Krankenhaus
Arbeitszeiten Drei-Schicht-System
Höhe der Vergütung während der Ausbildung Tariflich nach BAT/Kirchliche Fassung
Anzahl Urlaubstage 30 Tage

Zum Ausbilderprofil

Weitere Infos zu diesem Beruf