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Geros Erfahrung als Operationstechnischer Assistent

Geros Erfahrung als Operationstechnischer Assistent

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„Ich finde, die Ausbildung macht sehr viel Spaß!“

Gero (20) macht gerade eine Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) im Marienhospital Stuttgart. Er hat gerade sein 3. Ausbildungsjahr begonnen und berichtet im Interview über seine Erfahrungen.

AZUBIYO: Wie bist du auf die Ausbildung im Marienhospital aufmerksam geworden?
„Schon in der Oberstufe war mir bewusst, dass ich in die medizinische Richtung gehen möchte. Ich wollte aber nicht in der Pflege auf Station arbeiten. Dann habe ich mich ein bisschen umgehört, was es sonst so gibt. Über meine Mutter, die OP-Fachkraft ist, bin ich dann auf die OTA-Ausbildung gekommen. Dann wurde mir von Bekannten und Kollegen meiner Mutter das Marienhospital empfohlen. Erst habe ich ein Praktikum gemacht und geschaut, wie es im OP so ist. Weil es mir dann sehr gut gefallen hat, habe ich mich dazu entschieden, die Ausbildung hier zu machen."

AZUBIYO: Was war deine Motivation für die Ausbildung im Marienhospital?
„Mir war es wichtig, dass ich in der Nähe ein Krankenhaus finde, das die Ausbildung anbietet.
Das Marienhospital hat viele verschiedene und sehr interessante Abteilungen, also eine große Bandbreite, und es ist trotzdem ein familiäres Haus. Das werteorientierte Arbeiten war mir auch wichtig: dass man nicht nur in einem großen Krankenhaus ist, wo alles so schnell wie möglich gemacht wird, sondern dass man auch das Menschliche noch dabei bedenkt.
Das Marienhospital ist relativ groß, aber auch nicht so groß, dass man viel auf sich alleine gestellt ist. Es gibt viele Praxisanleitungen bei uns im OP, die immer dabei sind, viel erklären und auch bei Fragen immer Antwort geben."

AZUBIYO: Wie hast du den Bewerbungsprozess und das Auswahlverfahren im Marienhospital erlebt?
„Ich habe mich relativ breit – auch nicht nur für die OTA-Ausbildung – beworben. Dann hab ich relativ schnell eine Antwort aus dem Marienhospital bekommen und wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Das war wirklich top! Ich wurde sehr freundlich empfangen. Es war eine sehr lockere Atmosphäre während des ganzen Gesprächs. Schon im Bewerbungsgespräch wurde ich auf Weiterbildungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht. Das fand ich wirklich sehr gut, man kann so von Anfang an wirklich planen.
Noch vor Ausbildungsbeginn hatten wir eine kleine Kennenlernrunde, wo wir Azubis uns alle mal im Sommer hier getroffen haben. Dort wurden dann auch Nummern ausgetauscht, dass wir in Kontakt miteinander kommen und uns kennenlernen können. Wir haben die Zimmer im Wohnheim besichtigt. Bei Fragen konnte man sich auch immer an die Ausbilder wenden."

AZUBIYO: Welche Benefits bietet dir das Marienhospital?
„Das Marienhospital bietet Wohnmöglichkeiten für die Auszubildenden, das ist ein großer Vorteil. Wir haben hier drüben in St. Agatha Zimmer für uns, wo ich auch untergekommen bin, was wirklich klasse ist.
Es ist ein sehr junges und freundliches Team im OP. Der Großteil ist zwischen 20 und 30. Wir haben sehr viele Praxisanleitungen, an die man sich immer wenden kann. Es gibt viele Lernzielangebote in der Praxis, also man arbeitet nicht nur einfach in der Abteilung, sondern bekommt gezeigt: das macht man so oder so. Man geht auch mal zusammen mit der Praxisanleitung und seinem Kurs raus und schaut sich bestimmte Themen genauer an.
Die Schule ist ja in Tübingen, d.h. wir müssen pendeln. Da werden uns aber die Fahrtkosten erstattet, egal ob wir mit dem Auto oder mit der Bahn fahren. Und einmal im Monat darf man auch nachhause fahren, wenn man von weiter weg kommt, das erstattet das Krankenhaus auch.
Das Ausbildungsgehalt ist auch ziemlich gut, da kann man sich nicht beschweren."

AZUBIYO: Wie sieht ein typischer Tag während deiner Ausbildung im Praxiseinsatz im Marienhospital aus?
„Morgens um 07:30 Uhr geht’s los mit dem Einschleusen in den OP, dann ist erst einmal Frühbesprechung im Aufenthaltsraum. Dort gibt es Neuigkeiten von Bereitschaftsdiensten, was in der Nacht alles noch gekommen ist, was noch aussteht, etc. Es wird besprochen,, wie der Tag geplant ist und ob man mit seinen Lieblingskollegen und -ärzten im Saal ist, oder auch nicht …
Dann gehen wir in den OP. Dort gibt es erst einmal den Saal-Check, wo man überprüfen muss, ob alle Geräte funktionieren und ob alles da ist, was man braucht. Dort richtet man dann auch gleich die Sachen, also Siebe und Einmalmaterialien her, evtl muss man auch noch Geräte besorgen.
Dann geht es eigentlich schon los mit den OPs. Dort gibt es für uns speziell zwei Aufgabenfelder:
- das Springerfeld, also die unsterile Saalassistenz. Die hilft den Ärzten z.B. beim Lagern der Patienten und bei der OP-Dokumentation. Wenn irgendwas am OP-Tisch benötigt wird, ist der Springer dafür zuständig.
- die instrumentierende Aufgabe, also die sterile Saalassistenz. Die richtet die ganzen sterilen Instrumente und Materialien, bereitet alles vor, geht dann zusammen mit den Ärzten in den Abdeckmodus, wo die sterile Abdeckung aufgefaltet wird. Die sterile Assistenz reicht den Chirurgen dann die Instrumente an und sorgt für einen reibungslosen Ablauf der OP.
Wir haben eine feste Schicht von 07:40 Uhr bis 16:00 Uhr. Danach übernimmt dann Bereitschaftsdienst. Bis 16:00 Uhr sollten alle OPs beendet sein, danach werden nur noch Notfälle operiert oder manche Punkte erledigt, die vom Tagesgeschäft übrig geblieben sind. Wenn man ausgelernt ist gibt es noch spezielle Flex-Dienste, die noch darüber zeitlich hinausgehen.
Im dritten Lehrjahr müssen wir 120 Bereitschaftsstunden machen, d.h. man muss 5-6 Samstage in 24-Stunden-Bereitschaft arbeiten. Das ist aber, damit man schon einmal einen Einblick in das Berufsleben hat und dann nicht später einfach ins kalte Wasser geworfen wird."

AZUBIYO: Was sind die Herausforderungen in deiner Ausbildung?
„Es gibt immer wieder stressige und kritische Situationen, mit denen man klarkommen muss. In solchen Stresssituationen ist so viel um einen herum, es wird so viel gemacht. Man muss sehr fokussiert sein, sich auf das Gelernte konzentrieren und versuchen, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Dann sind die meisten Situationen eigentlich gut zu meistern.
Man muss flexibel sein, hat nicht immer den pünktlichen Feierabend um 16:00 Uhr. Es kann auch schnell mal sein, dass es länger geht bis 16:30 Uhr oder 17:00 Uhr oder dass man kurzfristig in einem anderen OP noch aushelfen muss.
Als OTA braucht man auf jeden Fall eine unempfindliche Nase. Leute, die empfindlich gegenüber unangenehmen Gerüchen sind, könnten ihre Schwierigkeiten im OP haben.
Eine kleine Herausforderung ist auch immer das Pendeln nach Tübingen: Es ist nicht immer einfach mit der Deutschen Bahn pünktlich um 09:00 Uhr zum Schulbeginn dort zu sein. Und nach Schulende ist man auch erst relativ spät wieder zuhause in Stuttgart."

AZUBIYO: Würdest du das Marienhospital als Ausbildungseinrichtung weiterempfehlen?
„Ich finde, die Ausbildung macht sehr viel Spaß! Ich kann sie weiterempfehlen an Leute mit medizinischem Interesse.
Es ist eben etwas anderes als die klassische Pflege auf Station. Für diejenigen, die sich das nicht vorstellen können, ist der OP eine gute Möglichkeit: Man hat eine anderen Schwerpunkt als Pflegende, hat mehr Kontakt mit den Ärzten und dem Team, weniger intensiv mit den Patienten und baut nicht so starke Bindungen auf."

„Ich finde, die Ausbildung macht sehr viel Spaß!“

Gero (20) macht gerade eine Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) im Marienhospital Stuttgart. Er hat gerade sein 3. Ausbildungsjahr begonnen und berichtet im Interview über seine Erfahrungen.

AZUBIYO: Wie bist du auf die Ausbildung im Marienhospital aufmerksam geworden?
„Schon in der Oberstufe war mir bewusst, dass ich in die medizinische Richtung gehen möchte. Ich wollte aber nicht in der Pflege auf Station arbeiten. Dann habe ich mich ein bisschen umgehört, was es sonst so gibt. Über meine Mutter, die OP-Fachkraft ist, bin ich dann auf die OTA-Ausbildung gekommen. Dann wurde mir von Bekannten und Kollegen meiner Mutter das Marienhospital empfohlen. Erst habe ich ein Praktikum gemacht und geschaut, wie es im OP so ist. Weil es mir dann sehr gut gefallen hat, habe ich mich dazu entschieden, die Ausbildung hier zu machen."

AZUBIYO: Was war deine Motivation für die Ausbildung im Marienhospital?
„Mir war es wichtig, dass ich in der Nähe ein Krankenhaus finde, das die Ausbildung anbietet.
Das Marienhospital hat viele verschiedene und sehr interessante Abteilungen, also eine große Bandbreite, und es ist trotzdem ein familiäres Haus. Das werteorientierte Arbeiten war mir auch wichtig: dass man nicht nur in einem großen Krankenhaus ist, wo alles so schnell wie möglich gemacht wird, sondern dass man auch das Menschliche noch dabei bedenkt.
Das Marienhospital ist relativ groß, aber auch nicht so groß, dass man viel auf sich alleine gestellt ist. Es gibt viele Praxisanleitungen bei uns im OP, die immer dabei sind, viel erklären und auch bei Fragen immer Antwort geben."

AZUBIYO: Wie hast du den Bewerbungsprozess und das Auswahlverfahren im Marienhospital erlebt?
„Ich habe mich relativ breit – auch nicht nur für die OTA-Ausbildung – beworben. Dann hab ich relativ schnell eine Antwort aus dem Marienhospital bekommen und wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Das war wirklich top! Ich wurde sehr freundlich empfangen. Es war eine sehr lockere Atmosphäre während des ganzen Gesprächs. Schon im Bewerbungsgespräch wurde ich auf Weiterbildungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht. Das fand ich wirklich sehr gut, man kann so von Anfang an wirklich planen.
Noch vor Ausbildungsbeginn hatten wir eine kleine Kennenlernrunde, wo wir Azubis uns alle mal im Sommer hier getroffen haben. Dort wurden dann auch Nummern ausgetauscht, dass wir in Kontakt miteinander kommen und uns kennenlernen können. Wir haben die Zimmer im Wohnheim besichtigt. Bei Fragen konnte man sich auch immer an die Ausbilder wenden."

AZUBIYO: Welche Benefits bietet dir das Marienhospital?
„Das Marienhospital bietet Wohnmöglichkeiten für die Auszubildenden, das ist ein großer Vorteil. Wir haben hier drüben in St. Agatha Zimmer für uns, wo ich auch untergekommen bin, was wirklich klasse ist.
Es ist ein sehr junges und freundliches Team im OP. Der Großteil ist zwischen 20 und 30. Wir haben sehr viele Praxisanleitungen, an die man sich immer wenden kann. Es gibt viele Lernzielangebote in der Praxis, also man arbeitet nicht nur einfach in der Abteilung, sondern bekommt gezeigt: das macht man so oder so. Man geht auch mal zusammen mit der Praxisanleitung und seinem Kurs raus und schaut sich bestimmte Themen genauer an.
Die Schule ist ja in Tübingen, d.h. wir müssen pendeln. Da werden uns aber die Fahrtkosten erstattet, egal ob wir mit dem Auto oder mit der Bahn fahren. Und einmal im Monat darf man auch nachhause fahren, wenn man von weiter weg kommt, das erstattet das Krankenhaus auch.
Das Ausbildungsgehalt ist auch ziemlich gut, da kann man sich nicht beschweren."

AZUBIYO: Wie sieht ein typischer Tag während deiner Ausbildung im Praxiseinsatz im Marienhospital aus?
„Morgens um 07:30 Uhr geht’s los mit dem Einschleusen in den OP, dann ist erst einmal Frühbesprechung im Aufenthaltsraum. Dort gibt es Neuigkeiten von Bereitschaftsdiensten, was in der Nacht alles noch gekommen ist, was noch aussteht, etc. Es wird besprochen,, wie der Tag geplant ist und ob man mit seinen Lieblingskollegen und -ärzten im Saal ist, oder auch nicht …
Dann gehen wir in den OP. Dort gibt es erst einmal den Saal-Check, wo man überprüfen muss, ob alle Geräte funktionieren und ob alles da ist, was man braucht. Dort richtet man dann auch gleich die Sachen, also Siebe und Einmalmaterialien her, evtl muss man auch noch Geräte besorgen.
Dann geht es eigentlich schon los mit den OPs. Dort gibt es für uns speziell zwei Aufgabenfelder:
- das Springerfeld, also die unsterile Saalassistenz. Die hilft den Ärzten z.B. beim Lagern der Patienten und bei der OP-Dokumentation. Wenn irgendwas am OP-Tisch benötigt wird, ist der Springer dafür zuständig.
- die instrumentierende Aufgabe, also die sterile Saalassistenz. Die richtet die ganzen sterilen Instrumente und Materialien, bereitet alles vor, geht dann zusammen mit den Ärzten in den Abdeckmodus, wo die sterile Abdeckung aufgefaltet wird. Die sterile Assistenz reicht den Chirurgen dann die Instrumente an und sorgt für einen reibungslosen Ablauf der OP.
Wir haben eine feste Schicht von 07:40 Uhr bis 16:00 Uhr. Danach übernimmt dann Bereitschaftsdienst. Bis 16:00 Uhr sollten alle OPs beendet sein, danach werden nur noch Notfälle operiert oder manche Punkte erledigt, die vom Tagesgeschäft übrig geblieben sind. Wenn man ausgelernt ist gibt es noch spezielle Flex-Dienste, die noch darüber zeitlich hinausgehen.
Im dritten Lehrjahr müssen wir 120 Bereitschaftsstunden machen, d.h. man muss 5-6 Samstage in 24-Stunden-Bereitschaft arbeiten. Das ist aber, damit man schon einmal einen Einblick in das Berufsleben hat und dann nicht später einfach ins kalte Wasser geworfen wird."

AZUBIYO: Was sind die Herausforderungen in deiner Ausbildung?
„Es gibt immer wieder stressige und kritische Situationen, mit denen man klarkommen muss. In solchen Stresssituationen ist so viel um einen herum, es wird so viel gemacht. Man muss sehr fokussiert sein, sich auf das Gelernte konzentrieren und versuchen, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Dann sind die meisten Situationen eigentlich gut zu meistern.
Man muss flexibel sein, hat nicht immer den pünktlichen Feierabend um 16:00 Uhr. Es kann auch schnell mal sein, dass es länger geht bis 16:30 Uhr oder 17:00 Uhr oder dass man kurzfristig in einem anderen OP noch aushelfen muss.
Als OTA braucht man auf jeden Fall eine unempfindliche Nase. Leute, die empfindlich gegenüber unangenehmen Gerüchen sind, könnten ihre Schwierigkeiten im OP haben.
Eine kleine Herausforderung ist auch immer das Pendeln nach Tübingen: Es ist nicht immer einfach mit der Deutschen Bahn pünktlich um 09:00 Uhr zum Schulbeginn dort zu sein. Und nach Schulende ist man auch erst relativ spät wieder zuhause in Stuttgart."

AZUBIYO: Würdest du das Marienhospital als Ausbildungseinrichtung weiterempfehlen?
„Ich finde, die Ausbildung macht sehr viel Spaß! Ich kann sie weiterempfehlen an Leute mit medizinischem Interesse.
Es ist eben etwas anderes als die klassische Pflege auf Station. Für diejenigen, die sich das nicht vorstellen können, ist der OP eine gute Möglichkeit: Man hat eine anderen Schwerpunkt als Pflegende, hat mehr Kontakt mit den Ärzten und dem Team, weniger intensiv mit den Patienten und baut nicht so starke Bindungen auf."

Mein Job auf einen Blick

  • Art der Ausbildung: Duale Ausbildung
  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
  • Fachbereich: Medizinisch-technisch
  • Erwünschter Schulabschluss: Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung, gute Noten in Deutsch, Biologie und Chemie
  • Arbeitsumfeld: Operationssaal, Ambulanzen, Zentralsterilisation, etc.
  • Höhe der Vergütung während der Ausbildung: nach Tarif (AVR-Caritas)
  • Anzahl Urlaubstage: 30