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Theas Erfahrung als Duale Studentin Elektrotechnik

Theas Erfahrung als Duale Studentin Elektrotechnik

Theas Erfahrung als Duale Studentin Elektrotechnik

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„Ich konnte über mich selbst hinauswachsen.“

Thea absolviert gerade ein Duales Studium der Elektro- und Informationstechnik, Fachrichtung Energieversorgung bei der TenneT TSO GmbH. Im Folgenden berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Wie ist dein dualer Studiengang aufgebaut?

Zu Anfang des Dualen Studiums steht die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Nach der Grundausbildung, die ein paar Monate lang ist, arbeitet man in den Servicegruppen mit. Nach der Abschlussprüfung Teil 1, welche nach 1,5 Jahren stattfindet, beginnt man mit dem Studium an der Hochschule. Während der vorlesungsfreien Zeit ist man bis zum Abschluss der Ausbildung in der Ausbildungswerkstatt. Nach 3 Jahren ist die Ausbildung mit der Abschlussprüfung Teil 2 abgeschlossen, und die vorlesungsfreie Zeit wird nun in anderen Abteilungen verbracht, sodass man die Arbeit als Ingenieur kennenlernt. Zum Schluss des Studiums absolviert man die Praxisphase und schreibt die Bachelor-Arbeit in Kooperation mit der Firma.

Was ist das Besondere an deinem Dualen Studium bei TenneT verglichen mit einem regulären Elektrotechnik-Studium?

Durch die vorausgegangene Ausbildung und vor allem die Arbeit in den Servicegruppen hat man direkten Bezug zu vielen Themen, die in der Vertiefung des Studiums behandelt werden. Das Verstehen und z. B. auch das Einordnen in ein Gesamtsystem fallen dadurch leichter. Außerdem können die ersten Praxiserfahrungen gesammelt werden.

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte hast du an der Berufsschule gelernt, und wie ist der Unterricht aufgebaut?

Der Unterricht in der Berufsschule findet blockweise statt, alle 3 bis 4 Wochen findet eine Woche lang Unterricht statt. Als dualer Student besucht man diesen jedoch nur bis zum Anfang des Studiums, also 1,5 Jahre. Der Unterricht ist in verschiedene Lernfelder unterteilt, wie z. B. Grundlagen, Schutzvorrichtungen, IT-Systeme und Elektroenergieversorgung.

Welche theoretischen Inhalte hast du an der Hochschule Hannover gelernt, und wie ist dort das Lernklima?

Die ersten 3 Semester bilden das Grundstudium und beinhalten verschiedene Vorlesungen: Mathematik, Physik, Grundlagen der Elektrotechnik sowie Informatik und Programmieren. Ab dem 2. Semester kommen Labore zu den Vorlesungen dazu, sodass das Gelernte auch umgesetzt werden kann. In der Vertiefung wird auf die Energieversorgung eingegangen, u. a. auf die Energieerzeugung, Schaltanlagen und die elektrischen Netze. Aber auch elektrische Maschinen, Hochspannungstechnik und Regenerative Energien stehen auf dem Plan. Im letzten Semester werden Wahlpflichtvorlesungen und -labore belegt, d. h. man kann aus einem Katalog frei wählen. Hier können z. B. Energiewirtschaft oder Kabeltechnik belegt werden. Das Lernklima an der Hochschule ist sehr angenehm, mit den Kommilitonen findet stets ein reger Austausch statt. Außerdem gibt es auch außerhalb der Module viele Bildungsangebote, man kann z. B. auch eine neue Sprache lernen.

Wie ist deine betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet bzw. organisiert?

Der erste Teil der betrieblichen Ausbildung fällt in die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. In der Ausbildungswerkstatt werden die Grundlagen erlernt, dazu gehören die Metallbearbeitung sowie Installations- und Schützschaltungen. Im anschließenden Einsatz in den Servicegruppen lernt man unterschiedliche Bereiche kennen, wie die Umspannwerke, die Freileitungen und die Sekundärtechnik. Nach der Ausbildung war ich in der Abteilung Umspannwerke, bei welcher ich die Arbeit von Projektleitern und Ingenieuren kennenlernen konnte. 

In welche Projektarbeiten warst du bisher bei TenneT eingebunden?

Während der betrieblichen Ausbildung werden immer kleinere Projekte realisiert, beispielsweise der Bau eines Schaltschranks.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

Die jährlichen Exkursionen und andere Abteilungsveranstaltungen runden die Ausbildung sehr schön ab. Der Einsatz in den Servicegruppen ist ebenfalls nicht selbstverständlich, aber hat bei TenneT einen hohen Stellenwert.

Was waren bisher die "Highlights" deiner Ausbildungs-/Studienzeit?

Die Highlights meines Dualen Studiums waren die Einsätze in den Servicegruppen, beispielsweise konnte ich über einen längeren Zeitraum auf einer Baustelle mitarbeiten und viel lernen. Außerdem sind die Exkursionen mit der Ausbildung immer sehr interessant. Der Abschluss der Ausbildung ist natürlich ebenso ein Highlight.

Welche Voraussetzungen sollte ein dualer Student mitbringen?

Ein dualer Student sollte neben den fachlichen Voraussetzungen, wie gutes mathematisches und physikalisches Verständnis, auch eine gewisse Belastbarkeit und Organisationsvermögen mitbringen. Etwas handwerkliches Geschick ist ebenfalls von Vorteil. Außerdem ist es hilfreich, aufgeschlossen gegenüber den Mit-Azubis und Kommilitonen zu sein.

Welche Vorteile siehst du für TenneT, duale Studiengänge anzubieten?

Für TenneT hat das Duale Studium den Vorteil, dass die dualen Studenten nach 5 Jahren schon die internen Unternehmensstrukturen kennen und sich bereits ein kleines internes Netzwerk aufgebaut haben. Dies verkürzt die Einarbeitungszeit nach dem Studium. Außerdem kann TenneT so auch an der Hochschule Präsenz zeigen.

Inwiefern hast du dich persönlich gerade durch das Duale Studium weiterentwickelt?

Durch verschiedene Situationen konnte ich auch über mich selbst hinauswachsen und neue Aufgaben übernehmen. Der Berufseinstieg fällt mit einem Dualen Studium leichter, da ich bereits verschiedene Tätigkeitsfelder kennen gelernt habe.

Wie geht es nach dem Studium für dich weiter?

Nach dem Studium werde ich voraussichtlich weiterhin bei TenneT als Betriebsingenieurin arbeiten.

Ein abschließendes Statement...?

Das Duale Studium bei TenneT bietet eine tolle Möglichkeit, um nicht nur eine Ausbildung und ein Studium zu absolvieren, sondern um ebenso eine Firma mit interessanten Aufgaben kennenzulernen. Ich würde mich wieder dafür entscheiden!

„Ich konnte über mich selbst hinauswachsen.“

Thea absolviert gerade ein Duales Studium der Elektro- und Informationstechnik, Fachrichtung Energieversorgung bei der TenneT TSO GmbH. Im Folgenden berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Wie ist dein dualer Studiengang aufgebaut?

Zu Anfang des Dualen Studiums steht die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Nach der Grundausbildung, die ein paar Monate lang ist, arbeitet man in den Servicegruppen mit. Nach der Abschlussprüfung Teil 1, welche nach 1,5 Jahren stattfindet, beginnt man mit dem Studium an der Hochschule. Während der vorlesungsfreien Zeit ist man bis zum Abschluss der Ausbildung in der Ausbildungswerkstatt. Nach 3 Jahren ist die Ausbildung mit der Abschlussprüfung Teil 2 abgeschlossen, und die vorlesungsfreie Zeit wird nun in anderen Abteilungen verbracht, sodass man die Arbeit als Ingenieur kennenlernt. Zum Schluss des Studiums absolviert man die Praxisphase und schreibt die Bachelor-Arbeit in Kooperation mit der Firma.

Was ist das Besondere an deinem Dualen Studium bei TenneT verglichen mit einem regulären Elektrotechnik-Studium?

Durch die vorausgegangene Ausbildung und vor allem die Arbeit in den Servicegruppen hat man direkten Bezug zu vielen Themen, die in der Vertiefung des Studiums behandelt werden. Das Verstehen und z. B. auch das Einordnen in ein Gesamtsystem fallen dadurch leichter. Außerdem können die ersten Praxiserfahrungen gesammelt werden.

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte hast du an der Berufsschule gelernt, und wie ist der Unterricht aufgebaut?

Der Unterricht in der Berufsschule findet blockweise statt, alle 3 bis 4 Wochen findet eine Woche lang Unterricht statt. Als dualer Student besucht man diesen jedoch nur bis zum Anfang des Studiums, also 1,5 Jahre. Der Unterricht ist in verschiedene Lernfelder unterteilt, wie z. B. Grundlagen, Schutzvorrichtungen, IT-Systeme und Elektroenergieversorgung.

Welche theoretischen Inhalte hast du an der Hochschule Hannover gelernt, und wie ist dort das Lernklima?

Die ersten 3 Semester bilden das Grundstudium und beinhalten verschiedene Vorlesungen: Mathematik, Physik, Grundlagen der Elektrotechnik sowie Informatik und Programmieren. Ab dem 2. Semester kommen Labore zu den Vorlesungen dazu, sodass das Gelernte auch umgesetzt werden kann. In der Vertiefung wird auf die Energieversorgung eingegangen, u. a. auf die Energieerzeugung, Schaltanlagen und die elektrischen Netze. Aber auch elektrische Maschinen, Hochspannungstechnik und Regenerative Energien stehen auf dem Plan. Im letzten Semester werden Wahlpflichtvorlesungen und -labore belegt, d. h. man kann aus einem Katalog frei wählen. Hier können z. B. Energiewirtschaft oder Kabeltechnik belegt werden. Das Lernklima an der Hochschule ist sehr angenehm, mit den Kommilitonen findet stets ein reger Austausch statt. Außerdem gibt es auch außerhalb der Module viele Bildungsangebote, man kann z. B. auch eine neue Sprache lernen.

Wie ist deine betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet bzw. organisiert?

Der erste Teil der betrieblichen Ausbildung fällt in die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. In der Ausbildungswerkstatt werden die Grundlagen erlernt, dazu gehören die Metallbearbeitung sowie Installations- und Schützschaltungen. Im anschließenden Einsatz in den Servicegruppen lernt man unterschiedliche Bereiche kennen, wie die Umspannwerke, die Freileitungen und die Sekundärtechnik. Nach der Ausbildung war ich in der Abteilung Umspannwerke, bei welcher ich die Arbeit von Projektleitern und Ingenieuren kennenlernen konnte. 

In welche Projektarbeiten warst du bisher bei TenneT eingebunden?

Während der betrieblichen Ausbildung werden immer kleinere Projekte realisiert, beispielsweise der Bau eines Schaltschranks.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

Die jährlichen Exkursionen und andere Abteilungsveranstaltungen runden die Ausbildung sehr schön ab. Der Einsatz in den Servicegruppen ist ebenfalls nicht selbstverständlich, aber hat bei TenneT einen hohen Stellenwert.

Was waren bisher die "Highlights" deiner Ausbildungs-/Studienzeit?

Die Highlights meines Dualen Studiums waren die Einsätze in den Servicegruppen, beispielsweise konnte ich über einen längeren Zeitraum auf einer Baustelle mitarbeiten und viel lernen. Außerdem sind die Exkursionen mit der Ausbildung immer sehr interessant. Der Abschluss der Ausbildung ist natürlich ebenso ein Highlight.

Welche Voraussetzungen sollte ein dualer Student mitbringen?

Ein dualer Student sollte neben den fachlichen Voraussetzungen, wie gutes mathematisches und physikalisches Verständnis, auch eine gewisse Belastbarkeit und Organisationsvermögen mitbringen. Etwas handwerkliches Geschick ist ebenfalls von Vorteil. Außerdem ist es hilfreich, aufgeschlossen gegenüber den Mit-Azubis und Kommilitonen zu sein.

Welche Vorteile siehst du für TenneT, duale Studiengänge anzubieten?

Für TenneT hat das Duale Studium den Vorteil, dass die dualen Studenten nach 5 Jahren schon die internen Unternehmensstrukturen kennen und sich bereits ein kleines internes Netzwerk aufgebaut haben. Dies verkürzt die Einarbeitungszeit nach dem Studium. Außerdem kann TenneT so auch an der Hochschule Präsenz zeigen.

Inwiefern hast du dich persönlich gerade durch das Duale Studium weiterentwickelt?

Durch verschiedene Situationen konnte ich auch über mich selbst hinauswachsen und neue Aufgaben übernehmen. Der Berufseinstieg fällt mit einem Dualen Studium leichter, da ich bereits verschiedene Tätigkeitsfelder kennen gelernt habe.

Wie geht es nach dem Studium für dich weiter?

Nach dem Studium werde ich voraussichtlich weiterhin bei TenneT als Betriebsingenieurin arbeiten.

Ein abschließendes Statement...?

Das Duale Studium bei TenneT bietet eine tolle Möglichkeit, um nicht nur eine Ausbildung und ein Studium zu absolvieren, sondern um ebenso eine Firma mit interessanten Aufgaben kennenzulernen. Ich würde mich wieder dafür entscheiden!

Mein Job auf einen Blick

  • Art der Ausbildung: Duales Studium (ausbildungsintegrierend)
  • Dauer der Ausbildung: 5 Jahre
  • Fachbereich: Technisch
  • Erwünschter Schulabschluss: Abitur oder fachgebundene Fachhochschulreife (gute bis sehr gute Leistungen in den mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern – vor allem Physik)
  • Arbeitsumfeld: Werkstatt, im Freien, Büro
  • Arbeitszeiten: Gleitzeit
  • Höhe der Vergütung während der Ausbildung: 1. Jahr: 1.014 €, 2. Jahr: 1.068 €, 3. Jahr: 1.138 €, 4. + 5. Jahr: 1.208 €
  • Anzahl Urlaubstage: 30