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Erfahrungsbericht Ausbildung als Kauffrau für Versicherungen und Finanzen bei der WWK Versicherungen

Azubi-Qualifizierungs-Programm (AQP) bei der WWK

Alexa, Azubine bei der WWK Alexa, Azubine bei der WWK
Alexa ist 21 Jahre alt und im 3. Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen. AZUBIYO berichtet sie von ihrer Ausbildung und ihrem Arbeitgeber, der WWK Versicherungen.

Ausbildungsfindung:
„Die Entscheidung eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen zu absolvieren, traf ich nach einem Praktikum bei der WWK Lebensversicherung a.G. Ich wollte eine Ausbildung in einer Branche machen, in der ich die Möglichkeit habe mich weiterzubilden und gleichzeitig eine sichere Zukunft habe.

Gerade deswegen habe ich mich für die Versicherungsbranche entschieden. Anfangs war ich jedoch noch skeptisch, ob dieser Ausbildungsberuf nicht etwa zu „trocken“ sein könnte.

Bewerbungsprozess:
Ich habe mich bei der WWK beworben und eine Einladung zu einem Einstellungstest erhalten. Dieser Test setzte sich unter anderem aus Allgemeinwissen, Wirtschaft, Mathematik und logischem Denken zusammen.

Kurze Zeit später erhielt ich eine schriftliche Einladung zu einem Assessment Center, in dem die Stärken und Schwächen der einzelnen Bewerber auf den Prüfstand gestellt wurden.

Im Januar 2010 erhielt ich meine Zusage für die Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen bei der WWK.

Ausbildungsablauf:
Die Ausbildung bei der WWK beginnt zunächst mit einer Einführungswoche, in der man sich untereinander kennenlernt. Zudem erhält man nützliche Schulungen zu den diversen PC-Programmen, welche man im täglichen Arbeitsalltag benötigt.

Ich habe bereits sämtliche Abteilungen in der Firma durchlaufen, dazu gehört zum einen meine Stammabteilung Sachversicherungen sowie der Kundenservice Leben, Kfz, IT, Marketing, Außendienstverwaltung und Kundenkommunikation. In den jeweiligen Aufenthalten erhält man einen guten Einblick in die jeweiligen Bereiche und deren Aufgabenschwerpunkte. Der Schwerpunkt der Schulungen in den einzelnen Abteilungen liegt jedoch immer auf der Vorbereitung für die Abschlussprüfung.

Die Berufsschule am Fasangarten besteht aus Blockunterricht. Ein Berufsschulblock dauert ca. 5 Wochen und es gibt pro Ausbildungsjahr 3 Blöcke. Die Unterrichtsfächer in der Berufsschule sind so gegliedert, dass man eine gute Vorbereitung für die Abschlussprüfung erhält. Zudem hat man an der Berufsschule weiterhin Sport, was ich sehr gut finde, um einen Ausgleich zum Arbeits- und Schulalltag zu erhalten und um das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klasse zu stärken.

Voraussetzungen und Herausforderungen:
Für die Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen ist meiner Meinung nach Neugierde und Eigeninitiative sehr wichtig. Denn nur, wenn man Dinge hinterfragt und motiviert an die Sache herangeht, kann man die Zusammenhänge wirklich verstehen und sicher rüberbringen. Mir hat es sehr viel gebracht, dass ich mir meine eigenen Unterlagen aus Skripten von Ausbildern sowie meinen Schulungsnotizen erstellt habe. Auf diese Weise beschäftigt man sich erneut mit der Materie und kann diese zu einem späteren Zeitpunkt schneller abrufen und mit EIGENEN Worten wiedergeben.

Teilweise fiel es mir schwer mich aufgrund der Abteilungswechsel immer wieder auf neuen Lernstoff einzustellen, da man gerade in der Anfangszeit leicht den Überblick verlieren kann. Je länger man sich jedoch mit der Versicherungsbranche und den Produkten und Abläufen auseinandersetzt, umso mehr erhält man einen Überblick und kann das Gelernte leichter im Kopf ‚ablegen‘, Verbindungen erstellen und natürlich wieder abrufen.

Weiterbildung und Karrierechancen:
Wir haben in den ersten beiden Ausbildungsjahren regelmäßig betriebliche Unterrichte, die uns einen zusätzlichen Einblick in das Unternehmen geben sollen. Den betrieblichen Unterricht besucht man mit allen Azubis eines Ausbildungsjahrgangs und er dauert ca. 2,5 Stunden.

Eine weitere Weiterbildungsmaßnahme ist das Azubi-Qualifizierungs-Programm (AQP), welches 3 Mal während der Ausbildung stattfindet. Diese Seminare behandeln Themen, welche die Sozial- und Persönlichkeitskompetenz stärken und einem Hilfe beim Lernen geben sollen. Selbst nach der Ausbildung unterstützt die WWK ihre Mitarbeiter durch Seminare und Schulungen. Es besteht auch die Möglichkeit nach der Ausbildung neben dem Beruf zu studieren, um beispielsweise den Versicherungsfachwirt zu machen.

Fazit und Tipps:
Ich würde mich immer wieder für eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen bei der WWK entscheiden! Ich kann die Ausbildung jedem empfehlen, der Interesse an der Versicherungsbranche hat, sich jedoch nicht sicher ist, ob der Außendienst und der damit verbundene stetige Kundenkontakt etwas für ihn sind.

Künftigen Azubis kann ich diese Ausbildung nur empfehlen, da sie unglaublich abwechslungsreich und interessant ist, und ganz nebenbei lernt man, wie man sich selbst am besten absichert!“

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