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Über uns

Die Kerntechnische Entsorgung Karlsruhe GmbH – KTE – beschäftigt derzeit etwa 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wird überwiegend durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg finanziert.

Die KTE ist zuständig für den Rückbau aller stillgelegten kerntechnischen Anlagen am Standort Karlsruhe/KIT Campus Nord. Alle damit verbundenen Aufgaben zur Entsorgung des radioaktiven Abfalls liegen ebenfalls in den Händen des Unternehmens.

Durch die gesellschaftspolitische Entwicklung ist die kerntechnische Großforschung in Deutschland Geschichte. Am Standort, etwa 10 km nördlich von Karlsruhe, kümmert sich das Team der KTE um den Rückbau der Anlagen, die im Rahmen kerntechnischer Grundlagenforschung und Anwendungsentwicklung, vor allem in den 1960-er, 1970-er und 1980-er Jahre, entstanden sind. Dies sind neben Laboranlagen vor allem Forschungs- und Prototypreaktoren unterschiedlicher Linien sowie eine Wiederaufarbeitungsanlage zur Entwicklung der Kernbrennstoffverwertung. Daneben gab es diverse andere Projekte, so zum Beispiel die Untersuchung bestrahlter Kernbrennstoffe in Heißen Zellen.

Nach vollständigem Rückbau aller vom Forschungszentrum Karlsruhe/KIT an die KTE übertragenen kerntechnischen Anlagen bleibt die vollständige Verarbeitung aller anfallenden radioaktiven Reststoffe zu endlagerfähigen Abfallgebinden und deren Zwischenlagerung bis zur Abgabe an ein Bundesendlager. Am Standort befindet sich das derzeit mengenmäßig größte Zwischenlager Deutschlands für derartige Materialien. Die am Standort gelagerten radioaktiven Abfälle werden nach Fertigstellung des Endlagers Konrad dorthin abgegeben. Nach deren vollständiger Entsorgung enden die Aufgaben der KTE – aus heutiger Sicht – in den 2060-er Jahren.

 

Ein Unternehmen mit Verantwortungsbewusstsein...

Unsere nuklearen Rückbauprojekte werden durch kompetente Teams betreut. Hochqualifizierte Fachkräfte übernehmen die verantwortungsvolle Aufgabe, den Schutz von Mensch und Umwelt zu gewährleisten und sorgen für den Betrieb unserer komplexen und individuell zugeschnittenen technischen Anlagen.

Der Bedarf an gut ausgebildeten, qualifizierten Fachkräften ist groß, denn der Rückbau von kerntechnischen Anlagen wird in den kommenden Jahrzehnten in Deutschland und weltweit immer mehr an Bedeutung gewinnen.

 

... auch für die Fachkräfte von morgen

Unsere Studentinnen und Studenten erleben von Anfang an in den Praxisphasen vor Ort, wie sie ihr theoretisches Wissen in den Arbeitsprozessen umsetzen können.
Möchten auch Sie ein naturwissenschaftliches Studium absolvieren und schon währenddessen in einem interessanten Arbeitsumfeld Berufserfahrung für die Zukunft sammeln?
Dann sind unsere dualen Studienangebote in Zusammenarbeit mit der DHBW Karlsruhe genau das Richtige für Sie.

Ihre Vorteile

  • Unsere Betreuerinnen und Betreuer weisen Sie in den Praxisphasen ausführlich in die Arbeitsprozesse ein und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Sie werden voll in das Team integriert und erhalten gleichzeitig das nötige Werkzeug, um zukünftig Fach- und Führungsaufgaben eigenverantwortlich zu übernehmen.
  • Durch Einsätze in unterschiedlichen Abteilungen und Bereichen wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, ein umfassendes Netzwerk innerhalb des Unternehmens aufzubauen.
  • Sie lernen alle Aufgaben der KTE kennen. Die Vielfalt der Erfahrungen, die Sie bei uns gewinnen können, ist einzigartig in der Branche.
  • Sie erhalten während des Studiums eine Ausbildungsvergütung nach Tarifvertrag Chemie und umfassende Sozialleistungen.
  • Durch verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten wird Teamarbeit im Unternehmen gefördert.

 

Wir bilden aus

Jeweils zum 1. Oktober eines Jahres bieten wir duale Studienplätze für die Fachrichtungen

  • Elektrotechnik und
  • Sicherheitswesen, Studienrichtung Strahlenschutz an.

Die Theoriephasen finden an der DHBW in Karlsruhe statt. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf deren Webseiten:

Um unseren Studentinnen und Studenten einen ersten Einblick in das Arbeitsumfeld zu geben, organisieren wir ein einmonatiges Praktikum zum Studienbeginn, in der Regel zum 1. September.

Vorteile dieses Ausbilders
Hohe Über­nah­me­quote
Kantine
Flexible Zeiten
Park­plätze
Frei­zeit­an­ge­bo­te
Ge­sund­heits­maß­nah­men
Kin­der­be­treu­ung
Mit­arbei­ter­handy/­-note­book