Lacklaborant / Lacklaborantin
Gehalt & Verdienst
Farbe und Lack hat dich schon immer fasziniert? Deinen Arbeitstag damit zu verbringen, Farbe und Lacke zu untersuchen und Versuche durchzuführen, könntest du dir vorstellen? Wie wäre es dann mit der Ausbildung zum Lacklaboranten bzw. zur Lacklaborantin? Wie viel du dabei in Ausbildung und später im Beruf verdienen kannst, erfährst du jetzt hier.
Wie viel verdient man als Lacklaborant (m/w/d) in der Ausbildung?
Wenn du dich für die Ausbildung als Lacklaborant bzw. Lacklaborantin entscheidest, kannst du im Schnitt folgende Ausbildungsvergütung erhalten:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.128 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.219 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.276 Euro
- im 4. Ausbildungsjahr: 1.357 Euro
Je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region und in welcher Branche du beschäftigt bist, kann dein Gehalt in der Ausbildung unterschiedlich ausfallen. In einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Lacklaborant tariflich festgelegt. Allerdings gibt es je nach Branche und Bundesland unterschiedliche Tarifverträge.
Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Lacklaboranten bzw. zur Lacklaborantin im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei diesen Beträgen handelt es sich um Durchschnittswerte. Somit kann dein individuelles Azubi-Gehalt als Lacklaborant auch niedriger ausfallen! Tipp: Nutze auch den Stellenmarkt, um dich über dein Gehalt in der Ausbildung zu informieren. Einige Unternehmen machen entsprechende Angaben in ihren Stellenanzeigen:
Die Höhe deines Gehalts als Lacklaborantin hängt von Berufserfahrung, Arbeitsort, Geschlecht und Branche ab. Deine Bezahlung als Lacklaborant ist dann fest geregelt, wenn dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher Tarifvertrag im Einzelfall gilt, hängt u. a. von Branche und Region ab.
Nach deiner Ausbildung zur Lacklaborantin wirst du in eine bestimmte Entgeltgruppe eingeordnet, die auch dein Einstiegsgehalt festlegt. In der Regel ist dies für ausgelernte Lacklaboranten die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Als Lacklaborant kannst du je nach Branche beispielsweise von folgendem brutto Einstiegsgehalt ausgehen. Einzelne Tarifverträge und konkrete Zahlen findest du zum Beispiel in der Tarifdatenbank des Statistischen Bundesamtes.
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Was verdient ein Chemielaborant in der chemischen Industrie?
In der chemischen Industrie kannst du als ausgelernter Lacklaborant mit einem Einstiegsgehalt von 3.600 bis 4.200 Euro rechnen.
Wie viel verdient eine Chemielaborantin in der Metallindustrie?
Nach der Ausbildung als Chemielaborantin kannst du in der Metallindustrie mit einem Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.600 Euro rechnen.
Bei diesen Beträgen handelt es sich um Beispielverdienste in einigen Bereichen. Je nach Arbeitgeber, Arbeitsort und tariflicher Regelung sind auch niedrigere oder höhere Einstiegsgehälter denkbar. Und je nach Qualifikation und Aufgabenbereich kannst du als Lacklaborant in eine andere Gehaltsgruppe eingeordnet werden. Außerdem erhöhen sich die Gehälter mit den Berufsjahren.
Mit den Berufsjahren steigt dein Gehalt deutlich an. Als Azubi bekommst du erst eine Ausbildungsvergütung, danach ein Einstiegsgehalt im Labor oder in der Chemieindustrie. Mit Erfahrung, mehr Verantwortung und Schichtarbeit kommen Zuschläge dazu. Hast du Fortbildungen wie Techniker oder Meister, verhandelst du besser. Bist du tarifgebunden, wächst dein Einkommen automatisch mit den Entgeltstufen als Lacklaborant.
Oft bekommst du neben dem Grundgehalt noch Extras. In vielen Betrieben gibt es Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und manchmal eine Erfolgsprämie. Häufig werden auch Schichtzulagen, Zuschüsse zum Nahverkehr oder Kantinenessen gezahlt. Manche Firmen bieten vermögenswirksame Leistungen und eine betriebliche Altersvorsorge an. Wie viel du als Lacklaborant wirklich erhältst, hängt stark vom Tarifvertrag und Arbeitgeber ab.
Ja, mit einer Spezialisierung kannst du dein Gehalt spürbar steigern. Wenn du dich z. B. auf Forschung, Entwicklung neuer Beschichtungen oder Qualitätssicherung konzentrierst, wirst du für Betriebe besonders interessant. Durch Weiterbildungen zum Techniker, Meister oder Laborleiter übernimmst du mehr Verantwortung. Damit steigen deine Chancen, als Lacklaborant besser bezahlt zu werden.
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