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Justus' Erfahrung als Mechatroniker

Ausbildung als Mechatroniker bei Aerzener Maschinenfabrik GmbH

Justus (25)

Ausbildung als Mechatroniker bei Aerzener Maschinenfabrik GmbH
Aerzener Maschinenfabrik GmbH

„Das Vorstellungsgespräch habe ich als sehr locker und angenehm empfunden. Noch am selben Tag erhielt ich den Anruf, dass das Unternehmen mich als Auszubildenden einstellen möchte.“

Justus (25) befindet sich im dritten Jahr seiner Ausbildung zum Mechatroniker bei der Aerzener Maschinenfabrik GmbH. Dort sammelt er vielfältige Erfahrungen, über die er Azubiyo ausführlich berichtet hat.

Hallo, ich bin Justus, und bereits während meiner Schulzeit habe ich mich sehr für Technik interessiert. Im Abitur hatte ich das Fach Mechatronik, und dabei wurde mir klar: Genau das möchte ich später machen.

Daraufhin habe ich mich bei der Aerzener Maschinenfabrik beworben und wurde schnell zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dieses Gespräch habe ich als sehr locker und angenehm empfunden. Noch am selben Tag erhielt ich den Anruf, dass das Unternehmen mich als Auszubildenden einstellen möchte. Und nun stehe ich hier, im dritten Jahr meiner Ausbildung zum Mechatroniker.

In dieser Zeit habe ich viel über Elektrik und Mechanik gelernt. Angefangen mit den Grundkenntnissen der Metallbearbeitung, z. B. Feilen, Drehen und Fräsen, über die elektrische Installation von Gebäuden bis hin zur Planung, Programmierung und Umsetzung automatisierter Anlagen.

In der Ausbildungswerkstatt lernt man die Grundlagen des Mechatronikerberufs. Später durchläuft man viele verschiedene Abteilungen des Unternehmens und wendet dort das zuvor Erlernte praktisch an. Ein Beispiel ist die Instandhaltung: Dort werden Probleme an Maschinen gesucht und behoben, damit eine reibungslose Produktion gewährleistet ist.

An fast jeder Maschine ist Elektronik verbaut – so auch bei der Aerzener Maschinenfabrik. Hier arbeiten ebenfalls Mechatronikerinnen und Mechatroniker, die die Montage und Verdrahtung der elektronischen Bauteile übernehmen. Auch diese Abteilung besucht man während der Ausbildung.

Zur Ausbildung gehört natürlich auch die Berufsschule. Dort erlernt man die theoretischen Grundlagen, die man später im Beruf benötigt. Ich habe dreimal im Jahr Blockunterricht, bei dem ich jeweils etwa vier bis sechs Wochen am Stück die Berufsschule besuche.

Gefällt mir besonders

  • Die vielseitigen Aufgabenbereiche (Montage, Wartung, Reparatur, Fehlersuche, Planung)
  • Ständig etwas Neues zu lernen
  • Mix aus handwerklicher und technischer Arbeit

Sollte man beachten

  • Bei Fehlern trägt man die Verantwortung für Mensch und Maschine
  • Schichtarbeit ist möglich

Mein Tipp für euch

Macht ein Praktikum in dem Beruf, für den ihr euch interessiert! Sprecht mit den Mitarbeitenden und stellt ihnen eure Fragen! Jeder fängt einmal klein an – wichtig ist nur: FANGT AN!

Mein Job auf einen Blick

  • Art der Ausbildung: Duales Ausbildungssystem
  • Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre
  • Fachbereich: Mechatronik, Gewerblich
  • Erwünschter Schulabschluss: Sehr guter Realschulabschluss oder besser
  • Arbeitsumfeld: Ausbildungswerkstatt, Büro, Produktion
  • Arbeitszeiten: Gleitzeit mit Kernarbeitszeit
  • Höhe der Vergütung während der Ausbildung: IG Metall Tarif Niedersachsen
  • Anzahl Urlaubstage: 30 Urlaubstage pro Jahr
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