„Die Ausbildung bei der BARMER war der beste Zufall meines Lebens“
Bryan (22) absolviert gerade eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der BARMER in Schwäbisch Gmünd. Er ist momentan im 3 Lehrjahr und hat Azubiyo von seinen Eindrücken und Bewerbungsprozess berichtet.
Bewerbungsverfahren
Schon während meines letzten Jahres am Technischen Gymnasium war mir klar, dass ich unbedingt etwas im Bereich Informatik machen möchte. Allerdings wusste ich damals noch nicht genau, wo ich mich bewerben sollte. Durch Zufall hörte ich dann auf dem Schulflur ein Gespräch mit, in dem erwähnt wurde, dass die BARMER ebenfalls eine Ausbildung zum Fachinformatiker anbietet.
Ohne lange darüber nachzudenken, habe ich einfach eine Bewerbung geschrieben – für die Bewerbungsphase eigentlich ziemlich spät, nämlich erst gegen Dezember 2022. Erstaunlicherweise kam aber sehr schnell eine Rückmeldung mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Dort durfte ich den Abteilungsleiter und zwei Ausbilder kennenlernen. Mir wurde die BARMER vorgestellt, der Ablauf der Ausbildung erklärt und natürlich ging es auch um mich, meine Motivation und meine bisherigen Erfahrungen im IT Bereich.
Das Gespräch verlief offenbar erfolgreich, denn schon am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf mit der Frage, ob ich Interesse an der Ausbildung hätte. Und natürlich habe ich sofort zugesagt.
Ausbildungsbeginn
Vor dem offiziellen Ausbildungsbeginn hatten wir einen sogenannten „Preboarding-Tag“, an dem wir uns gegenseitig vorgestellt haben, die anderen Auszubildenden kennenlernen konnten und wichtige Informationen zur bevorstehenden Ausbildung erhielten. Die Ausbildung selbst begann dann am 01.08.2023. Zunächst besichtigten wir das Betriebsgelände und nahmen anschließend unsere Plätze im Azubi-Büro ein. Danach starteten wir mit der Einrichtung unserer Geschäfts MacBooks und installierten alle notwendigen Programme.
In der zweiten Woche begann dann das sogenannten „Bootcamp“, ein intensiver Crashkurs, der uns die Grundlagen der Programmierung vermitteln sollte. Dabei behandelten wir eine breite Palette an Themen: Java, TypeScript, SQL, React, HTML sowie Architekturkonzepte wie REST und CRUD.
Dieser Kurs erstreckt sich über ein halbes Jahr und wird regelmäßig durch Urlaubszeiten und den Berufsschulunterricht unterbrochen.
Ausbildung
Nach dem Bootcamp ging es Ende März für mich ins Projektteam, in dem ich direkt mitarbeiten durfte. Meine Projektleiterin hat mich dabei sprichwörtlich „ins kalte Wasser geworfen“, denn ich bekam sofort komplexe Aufgaben, obwohl ich viele Vorgehensweisen noch gar nicht richtig verstanden hatte.
Auch die Meetings waren anfangs eine Herausforderung. Ich wurde direkt nach meiner Meinung gefragt, obwohl ich das Projekt zu diesem Zeitpunkt noch kaum kannte. Rückblickend war das aber extrem hilfreich, denn so habe ich schnell gelernt, gezielt nachzufragen, wenn ich etwas nicht wusste und Aufgaben anschließend richtig und eigenständig zu erledigen.
Sehr früh habe ich außerdem gemerkt, wie gut die Arbeitsatmosphäre bei der BARMER wirklich ist. Alle im Team waren unglaublich freundlich und hilfsbereit. Es fühlte sich schon in den ersten Tagen wie ein echter „Jackpot“ an und das tut es bis heute noch.
Durch diese offene Teamkultur wurde im Grunde jede Person im Projekt für mich zu einer Art „quasi Ausbilder“, weil ich von jedem Teammitglied sehr viel lernen konnte und bis heute lerne. Das führte auch dazu, dass mir schnell bewusst wurde, wie wertvoll es ist, unterschiedliche Herangehensweisen kennenzulernen: Jeder löst Probleme ein wenig anders und genau das macht die Ausbildung so spannend und abwechslungsreich.