„Durch die Einführungszeit wurde mir hier der Start ins Berufsleben erheblich erleichtert“
Hannah (19) absolviert aktuell eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement bei der Flughafen Düsseldorf GmbH. Azubiyo erzählt sie, wie die ersten Tage der Ausbildung abliefen.
Beim Flughafen habe ich mich beworben, da es hier ein einzigartiges Arbeitsumfeld gibt. Wer denkt, dass man hier als Kauffrau für Büromanagement nur in der Zentrale im Büro sitzt, liegt falsch. Denn auch wir „Büroleute“ sind öfter auf dem Vorfeld unterwegs – und können auch so die Flugzeuge aus nächster Nähe sehen.
Die Ausbildung am Flughafen beginnt immer am 01.09. eines Jahres. Statt direkt ins Berufsleben zu starten, gibt es für uns Azubis immer eine Einführungswoche. Diese dient dazu, den Flughafen als Arbeitgeber sowie unsere Ausbilder und uns untereinander kennenzulernen.
Die erste Woche begann mit zwei Schulungen, einer Luftsicherheitsschulung, die sich mit der Sicherheit am Flughafengelände befasst und einer Schulung zum sicheren Betreten des Vorfeldes. Diese Schulungen sind nötig, um einen Flughafenausweis zu erhalten.
Danach ging es richtig los. Gemeinsam frühstückten wir, lernten uns kennen und besichtigten die Ausbildungswerkstatt. Außerdem bekamen wir gemeinsam als neuer Ausbildungsjahrgang verschiedene Vorträge zuhören, die sich beispielsweise mit der Arbeitssicherheit, der Umwelt am Flughafen oder der Funktionalität der Entgeltabrechnung befassten. Ebenfalls erhielten wir einen Einblick in die Feuerwache am Flughafen und durften dort selbständig eine Feuerlöschübung durchführen.
Die zweite Woche begann damit, dass wir unsere Ausbildungspaten aus dem zweiten Lehrjahr kennenlernten und gemeinsam durch eine Airport-Rallye das Terminal erkundeten. Von Mittwoch bis Freitag folgte dann das Highlight: Unsere Fahrt zum DGB-Bildungswerk in Hattingen.
Dort entstand schließlich ein noch besseres Miteinander – denn wir Azubis und Studenten spielten verschiedene Kennenlern- und Teamstärkungsspiele. Damit konnten wir als Ausbildungsjahrgang viel besser zusammenwachsen. Auch unsere Ausbilder betätigten sich dabei, dadurch wurden wir auch mit ihnen vertrauter. Vor allem abends ergaben sich viele gemeinschaftliche Tätigkeiten durch Tischtennis, Kickern, Billard oder durch das hauseigene Schwimmbad.
Nach der Einführungswoche begann dann die Ausbildung – unsere Paten halfen uns dabei, richtig ins Unternehmen zu starten. Wir wurden offen und herzlich begrüßt und ins Team aufgenommen. Damit begann dann der Start ins Berufsleben.
Doch wir werden hier nicht einfach allein gelassen, unsere Ausbilder sind für uns da und haben immer ein offenes Ohr für unsere Fragen.