„Ich habe im ersten Lehrjahr bereits viele neue Erfahrungen gesammelt und merke, dass ich mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickle“
Ich bin Lasse, (19) Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Aktuell bin ich im 2. Lehrjahr und möchte euch einen Einblick in meinen Ausbildungsalltag und meine bisherigen Erfahrungen geben.
Ich habe mich für die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik entschieden, weil mich Technik und handwerkliches Arbeiten schon vorher interessiert haben. Mir gefällt besonders, dass man nicht nur theoretisch arbeitet, sondern viele Dinge direkt selbst ausprobieren und aufbauen kann.
Gerade im ersten Lehrjahr lernt man sehr viele unterschiedliche Grundlagen kennen. In der Werkstatt haben wir zum Beispiel gelernt, Leitungen fachgerecht zu bearbeiten und anzuschließen. Dazu kamen verschiedene Schaltungen, Arbeiten an Installationen sowie Grundlagen zu Schutzmaßnahmen und Arbeitssicherheit. Auch das Löten, Messen und der Umgang mit verschiedenen Werkzeugen gehören zu den Dingen, die wir praktisch üben.
Mit der Zeit kommen immer mehr technische Themen dazu. Wir haben uns unter anderem mit Pneumatik, EPLAN und SPS beschäftigt. Bei der SPS-Ausbildung arbeiten wir beispielsweise mit TIA Portal und lernen, wie Steuerungen aufgebaut und programmiert werden. Dadurch bekommt man einen guten Einblick darin, wie unterschiedlich die Aufgaben in der Elektrotechnik sein können.
Auch die Berufsschule gehört natürlich zur Ausbildung dazu. Dort werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, die man später in der Praxis benötigt. Am Anfang ist es teilweise viel neuer Stoff, aber vieles wird verständlicher, wenn man es anschließend praktisch anwenden kann.
Was mir an der Ausbildung besonders gefällt, ist die Abwechslung. Man macht nicht jeden Tag das Gleiche und lernt immer wieder neue Bereiche kennen. Außerdem arbeitet man viel gemeinsam mit anderen Azubis und kann sich gegenseitig helfen. Dadurch lernt man nicht nur fachlich, sondern auch, wie wichtig Zusammenarbeit und Kommunikation sind.
Natürlich gibt es auch Seiten, die nicht immer einfach sind. Gerade technische Themen können am Anfang ziemlich anspruchsvoll sein und man muss sich in manche Bereiche erst einarbeiten. Auch frühes Aufstehen gehört zum Ausbildungsalltag dazu. Man sollte außerdem keine Angst davor haben, Fragen zu stellen, wenn man etwas noch nicht verstanden hat.
Insgesamt bin ich mit meiner bisherigen Ausbildung sehr zufrieden. Ich habe im ersten Lehrjahr bereits viele neue Erfahrungen gesammelt und merke, dass ich mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickle. Besonders spannend finde ich, dass man mit zunehmender Erfahrung immer mehr selbstständig machen kann.