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Fabrice' Erfahrung als Industrieelektriker

Fabrice (25)

Ausbildung als Industrieelektriker bei der Hamburger Energienetze GmbH
Hamburger Energienetze GmbH

„Von Anfang an selbstständig arbeiten und dabei nicht allein gelassen werden“

Fabrice (25) macht bei uns eine Ausbildung zum Industrieelektriker und gibt Einblicke in seinen Ausbildungsalltag.

Ich bin durch eine Online-Recherche nach passenden Ausbildungsplätzen auf die Hamburger Energienetze aufmerksam geworden. Dabei bin ich auf die Ausschreibung für die Ausbildung zum Industrieelektriker gestoßen. Der Beruf hat mich besonders angesprochen, weil die Energieversorgung ein wichtiger und zukunftssicherer Bereich ist. Außerdem wollte ich keinen reinen Bürojob, sondern auch praktisch und handwerklich arbeiten. Ein zusätzlicher Bonus war für mich die Möglichkeit, im Rahmen der Ausbildung auch Kenntnisse im Bereich Photovoltaik zu sammeln.

Als Azubi wird man von Anfang an respektvoll behandelt und bekommt gleichzeitig viel Verantwortung übertragen. Bei vielen Aufgaben wird erwartet, dass man zunächst selbstständig nach einer Lösung sucht. Wenn etwas unklar ist oder man sich bei einer Aufgabe unsicher fühlt, gehört es dazu, sich selbst zu informieren und zu recherchieren. Dadurch lernt man, Probleme eigenständig anzugehen.

Trotz dieser Selbstständigkeit wird man nicht allein gelassen. Wenn man bei einem Problem wirklich nicht weiterkommt oder in einer Sackgasse steckt, bekommt man Unterstützung. Dabei kann es sich um einen kleinen Hinweis in die richtige Richtung handeln oder**, wenn nötig,** auch um eine ausführlichere Erklärung. Auch unter den Azubis wird sich gegenseitig geholfen, sodass man bei Fragen immer jemanden hat, an den man sich wenden kann.

Insgesamt habe ich dadurch das Gefühl, sowohl selbstständig arbeiten zu können als auch ausreichend Unterstützung zu bekommen. Die Ausbildung verbindet für mich praktische Arbeit mit theoretischem Wissen und gibt mir gleichzeitig die Möglichkeit, immer mehr Verantwortung für meine eigenen Aufgaben zu übernehmen.

Gefällt mir besonders

  • Es wird geholfen, wo Hilfe gebraucht wird. Das heißt: Einem wird nicht die ganze Zeit die Hand gehalten. Aber wenn man Hilfe braucht, sind die Ausbilder*innen mehr als bereit, einem unter die Arme zu greifen.
  • Bei dem Lernkonzept ist es aber auch gewollt, dass man selbst lernt, auf den richtigen Lösungspfad zu kommen.
  • Sonst gibt es immer die Mitauszubildenden, die gerne mit einem gemeinsam Lösungen finden.

Sollte man beachten

  • Das eigenständige Arbeiten ist möglicherweise ungewohnt.
  • Nicht alles macht einem Spaß.
  • Fehler werden passieren.

Mein Tipp für euch

Wenn man sich für eine Ausbildung hier interessiert, sollte man auf jeden Fall bereit sein, selbstständig zu arbeiten. Viele Aufträge werden alleine bearbeitet, weshalb es wichtig ist, sich auch selbst Lösungen zu erarbeiten und Verantwortung für die eigenen Aufgaben zu übernehmen. Man sollte außerdem praktisch nicht auf den Kopf gefallen sein und keine Angst davor haben, selbst Hand anzulegen. Wenn man einmal nicht weiterkommt, sollte man sich aber auch nicht scheuen, die anderen Azubis oder auch die Ausbilderinnen und die Ausbilder um Hilfe zu bitten. Genauso wichtig ist es, selbst bereit zu sein, anderen zu helfen und sein eigenes Wissen weiterzugeben. Ich würde außerdem empfehlen, sich möglichst gut mit den anderen Azubis aus dem eigenen Bereich zu verstehen. Ein gutes Teamgefühl hilft enorm, gerade wenn man gemeinsam an Aufgaben arbeitet oder sich gegenseitig bei Problemen unterstützt. Und ganz wichtig: Man sollte die Zeit im Blick behalten. Die Ausbildung zum Industrieelektriker dauert nur zwei Jahre, und diese Zeit vergeht unglaublich schnell. Mein erstes Jahr fühlt sich für mich inzwischen eher wie vier Monate an. Deshalb gilt eigentlich von Anfang an: „Übermorgen ist Abschlussprüfung.“

Mein Job auf einen Blick

  • Art der Ausbildung: Duale Ausbildung zum Industrieelektriker inkl. der Qualifizierung zur Fachkraft für Solartechnik
  • Dauer der Ausbildung: 2 Jahre
  • Fachbereich: Technisch
  • Arbeitsumfeld: Werkstatt, Labor und im Freien
  • Höhe der Vergütung während der Ausbildung: 1. Lehrjahr 1.581,98 € und im 2. Lehrjahr 1.651,92
  • Anzahl Urlaubstage: 30

Mein Arbeitstag auf einen Blick

  • 06:30: Vor 7:00: Umziehen, Einstempeln, in die Werkstatt eintreffen
  • 07:00: Wiederholungs-/Abfragerunde des Wissens und der letzten theoretischen Themen
  • 07:30: Auftragsvorstellung oder Tagesziel des aktiven Auftrags
  • 08:30: Frühstück
  • 09:00: Weiterarbeiten, z. B. Zeichnung der Stromlaufpläne, Verdrahtung der Betriebsmittel usw.
  • 11:30: Mittag
  • 12:00: Weiterarbeiten, z. B. Isolierung prüfen, Anbringen von Stromleitungen
  • 14:00: Aufräumen und Berichtsheft schreiben
  • 15:30: Ausstempeln und Feierabend
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