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Jakobs Erfahrung als Industrieelektriker

Jakob (25)

Ausbildung als Industrieelektriker bei der Hamburger Energienetze GmbH
Hamburger Energienetze GmbH

„Selbst ausprobieren, Lösungen finden und dabei jeden Tag etwas Neues lernen“

Jakob (25) absolviert eine Ausbildung zum Industrieelektriker und startet jetzt in sein zweites Lehrjahr. Im Interview berichtet er von seinen bisherigen Erfahrungen, seinem Ausbildungsalltag und seinen Tipps für zukünftige Auszubildende.

Durch wundervolle Lebensumstände bin ich nach Hamburg gezogen und habe dort nach einer neuen beruflichen Herausforderung gesucht. Dabei bin ich über das Azubiportal auf die Ausbildung zum Industrieelektriker gestoßen.
Besonders angesprochen haben mich die Möglichkeit, zusätzlich die Qualifikation zur Fachkraft für Solartechnik zu erwerben, und die kurze Ausbildungszeit von zwei Jahren. Gleichzeitig wollte ich beruflich etwas Neues ausprobieren und möglichst viel über Elektrotechnik lernen.
Meine Erwartungen haben sich bisher definitiv erfüllt. Ich habe schon in kurzer Zeit viel Fachwissen gesammelt und lerne jeden Tag etwas Neues dazu. Besonders gefällt mir das selbstständige und praktische Arbeiten, bei dem ich meine eigenen Lösungen entwickeln und direkt umsetzen kann.

Mein Ausbildungsalltag
Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist das selbstständige Erarbeiten von Wissen und Lösungen. Das war für mich am Anfang etwas ungewohnt, da ich es aus meiner ersten Ausbildung anders kannte. Gerade zu Beginn kann es durchaus neu und teilweise auch etwas überfordernd wirken, weil man mehr Eigenverantwortung übernehmen muss.
Für mich hat sich diese Art des Lernens aber als sehr effektiv erwiesen. Wenn man sich eine Lösung selbst erarbeitet, beschäftigt man sich viel intensiver mit dem Thema und merkt sich die Inhalte meiner Meinung nach auch besser.
Trotz der Selbstständigkeit wird man dabei nicht allein gelassen. Die Ausbilder geben zwischendurch immer wieder Input und stehen für Fragen zur Verfügung. Auch unter den Mitauszubildenden hilft man sich gegenseitig und kann gemeinsam nach Lösungen suchen.

Würde ich die Ausbildung noch einmal wählen?
Ganz klar: Ja.
Ich habe während meiner Ausbildung bereits sehr viel gelernt und finde den Beruf abwechslungsreich und zukunftssicher. Gleichzeitig sind die Bedingungen fair und das Miteinander im Unternehmen sehr angenehm.
Für mich passt die Mischung aus technischem Wissen, praktischem Arbeiten und Eigenverantwortung sehr gut. Wenn ich noch einmal wählen könnte, würde ich mich deshalb wieder für diese Ausbildung entscheiden.

Gefällt mir besonders

  • Das faire und respektvolle Miteinander im Unternehmen
  • Die Kombination aus selbstständigem Arbeiten und Unterstützung durch die Ausbilder*innen
  • Die vielen praktischen Aufgaben und das Arbeiten mit elektrischen Anlagen
  • Das Verdrahten und die handwerkliche Arbeit
  • Dass man bereits früh viel Fachwissen aufbauen kann
  • Die Möglichkeit, zusätzlich die Qualifikation zur Fachkraft für Solartechnik zu erwerben
  • Das angenehme und lernfreundliche Unternehmensklima

Sollte man beachten

  • Das selbstständige Arbeiten ist gerade am Anfang ungewohnt. Man bekommt nicht immer direkt die fertige Lösung präsentiert, sondern soll sich viele Dinge selbst erarbeiten. Das kann zunächst etwas herausfordernd sein. Man sollte deshalb bereit sein, Eigenverantwortung zu übernehmen, Fragen zu stellen und auch einmal Fehler zu machen. Genau dadurch lernt man aber meiner Erfahrung nach besonders viel.

Mein Tipp für euch

Mein wichtigster Tipp ist: Bringt Motivation und Lernbereitschaft mit. Die zwei Jahre sind schneller vorbei, als ein RCD auslösen kann. 😉 Außerdem sollte man offen für neue Ideen und Denkanstöße sein und keine Angst davor haben, Dinge einmal anders anzugehen. Man muss nicht von Anfang an alles können – viel wichtiger ist die Bereitschaft, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Auch Teamgeist ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Seid offen gegenüber euren Kollegen und unterstützt euch gegenseitig. Zwei Köpfe denken schließlich meistens besser als einer. Und auch wenn einmal etwas nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat: gute Laune behalten, dranbleiben und das Beste daraus machen. Gerade aus den Dingen, die zunächst nicht so gut funktionieren, kann man am Ende einiges lernen.

Mein Job auf einen Blick

  • Art der Ausbildung: Duale Ausbildung zum Industrieelektriker inkl. der Qualifizierung zur Fachkraft für Solartechnik
  • Dauer der Ausbildung: 2 Jahre
  • Fachbereich: Technisch
  • Arbeitsumfeld: Werkstatt, Labor und im Freien
  • Arbeitszeiten: Sowohl feste Arbeitszeiten als auch Gleitzeit
  • Höhe der Vergütung während der Ausbildung: 1. Ausbildungsjahr: 1.581,98 € brutto; 2. Ausbildungsjahr: 1.651,92 € brutto pro Monat
  • Anzahl Urlaubstage: 30

Mein Arbeitstag auf einen Blick

  • 07:00: Einstempeln und Treffen mit den Kollegen und Ausbildern in der Lehrwerkstatt, kurze Lagebesprechung zum anstehenden Lehrgang und Fragerunde
  • 08:30: Frühstück
  • 09:00: Bearbeitung von Aufträgen, Abfrage bereits gelernter Themen, theoretischer Input, Schaltpläne zeichnen
  • 11:30: Mittagspause
  • 12:00: weiteres auftragsorientiertes Arbeiten
  • 15:30: aufräumen, Berichtsheft schreiben
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