„Eine super Ausbildung bei einem Top Arbeitgeber“
Niklas absolviert eine duale Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Münchener Verein Versicherungsgruppe. Er kommt nun in das 2. Lehrjahr und hat AZUBIYO von seinen Eindrücken und dem Bewerbungsprozess berichtet.
Ich habe schon immer gerne mit Computern gearbeitet und war mir deshalb schnell bewusst, dass ich eine Ausbildung in der IT-Branche anstreben werde. So ist es dann auch gekommen und ich habe mich schon sehr frühzeitig für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Münchener Verein Versicherungsgruppe beworben.
Ich wurde dann zeitnah zu einem Bewerbungsgespräch mit anschließendem Eignungstest eingeladen. In dem Gespräch wurden typische Fragen gestellt wie z.B. "Wie sind sie auf den Beruf gekommen?" oder "Was wissen Sie über den Münchener Verein?". Außerdem waren der Ausbildungsleiter sowie zwei Ausbilder dabei, wodurch mir auch fachspezifische Fragen beantwortet werden konnten. Da beide Seiten mit dem Bewerbungsgespräch zufrieden waren, wurde ich zu einem Probearbeitstag eingeladen. An diesem Tag wurde mir bereits ein erster Einblick in die Administration unserer Server gewährt. Nach dem Mittagessen in der Kantine wurde ich dann von einem Azubi herumgeführt und er hat mir die anderen Abteilungen gezeigt, in die ich bei der Ausbildung kommen würde.
Wenige Tage nach dem Probearbeiten kam dann auch die E-Mail, worin ich eine Zusage für die Stelle als Fachinformatiker für Systemintegration erhalten habe.
Die ersten Tage meiner Ausbildung waren sehr interessant. Zum einen gab es eine Vorstellrunde, wo wir die anderen Azubis kennenlernen konnten. Zum anderen begann dann auch schon mein erster richtiger Arbeitstag.
Als erstes bin ich in das Team Oracle gekommen. Hier kümmert man sich um die Oracle Datenbanken und da habe ich auch gleich meine erste tägliche Aufgabe bekommen: Das Überprüfen der Sicherungen der letzten Nacht. Mir wurde hier direkt viel Vertrauen entgegengebracht, denn, wenn die Sicherungen nicht gelaufen wären und ich das nicht gesehen hätte, wären wir in eine kritische Lage gekommen.
Nachdem ich bei Oracle viel über Datenbanken gelernt hatte, ging es weiter in die nächste Abteilung, das Service Desk. Hier lernt man am meisten und bekommt einen Einblick in alles Technische, das beim Münchener Verein passiert. Man stellt neue Laptops bereit, hilft den Kolleg/-innen bei ihren Technischen Problemen und baut neue PC- Arbeitsplätze auf oder setzt den Umzug bestehender Arbeitsplätze um. Im Service Desk bist du die Person, die anderen hilft und „den Laden am Laufen hält“, denn heutzutage geht nichts mehr ohne Technik.
Doch neben der Arbeit ist auch die Berufsschule ein wesentlicher Teil der Ausbildung. Hier – an der Städtischen Berufsschule für Informationstechnik an der Riesstraße - wird man alle vier Wochen, zwei Wochen verbringen, um das nötige Wissen zu erlangen. Ich hatte am Anfang viel Respekt vor der Berufsschule, da - obwohl ich mich schon immer für Computer interessiert hatte - ich nicht wirklich viel Ahnung von IP-Adressen, Subnetzmasken und USVs hatte. Allerdings waren meine Sorgen unberechtigt, da die Lehrer von Anfang an darauf achten, auch wirklich jeden inhaltlich abzuholen.