„Meine Ausbildung hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich überall toll aufgenommen wurde, jeder Tag abwechslungsreich war und ich mit anpacken konnte.“
Kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung zur Hauswirtschafterin blickt Zoelle (20) auf ihre Zeit beim SBK in Villingen & Donaueschingen zurück. Dabei erzählt sie von ihren Erfahrungen, ihrer Arbeit in der JAV und den Einblicken in versch. Abteilungen.
Während meiner Ausbildung habe ich fast alle Stationen eines Krankenhauses durchlaufen und dabei viele wertvolle Einblicke gewonnen. Besonders spannend fand ich, den gesamten Ablauf aus Sicht der Patienten kennenzulernen und zu verstehen, wie viele verschiedene Abteilungen zusammenarbeiten müssen, damit alles funktioniert. Durch meine Zeit in der Pflege konnte ich außerdem auch die Perspektive der Pflegekräfte besser nachvollziehen.
In jeder Abteilung, in der ich bisher war (Wirtschaft & Einkauf, IT, Zentrallager, Personalabteilung, Hygiene, Rezeption, Pflege, Transportdienst und ganz viele mehr), war ich jeder Zeit herzlich willkommen. Ich habe so viele nette Menschen kennenlernen dürfen und mich auf anhieb wohlgefühlt. Sie waren immer dafür dankbar, Hilfe zu bekommen, und ich, um etwas zu erlernen.
Im 2. Lehrjahr wurde ich in die JAV (Jugend- & Auszubildenden Vertretung) gewählt. Diese vertritt die Interessen aller jugendlichen Arbeitnehmer und Auszubildenden im SBK. Einmal im Monat findet eine Sitzung statt, in der wir versuchen, bei angefallenen Problemen Lösungen zu finden. Dieses Engagement wird vom SBK unterstützt und mir als Arbeitszeit angerechnet.
Natürlich haben wir auch bestimmte Bereiche, die hauptsächlich die Abteilung „Hauswirtschaft“ betreffen. Dort verbringe ich dann die meiste Zeit meines Arbeitsalltags.
In Donaueschingen bin ich vor allem in der Wäsche, Reinigung (Patientenzimmer und Nebenräume der Stationen) und im Speisesaal und bekomme so einen guten Einblick in die Abläufe vor Ort. Am Standort Villingen arbeite ich in der Wäscheverteilung, dem Speisesaal und der Küche. Dort lerne ich noch einmal andere Aufgaben und Arbeitsweisen kennen.
Ich werde individuell eingesetzt, was sich manchmal täglich oder wöchentlich ändern kann. Das ist sehr schön, da ich in alle Bereiche Einblick bekomme und es eine willkommene Abwechslung für mich ist.
In der Wäsche verteilen wir die Flachwäsche für das Klinikum, die auf Station für die Patienten genutzt wird, und geben die Berufskleidung aus. Im Speisesaal bekommen die Mitarbeiter Frühstück und Mittagessen. Hierbei unterstütze ich hauptsächlich bei der Speisenausgabe und Reinigung. Bei besonderen Veranstaltungen darf ich im Service und beim Eindecken der Tische mithelfen. Für kleine Veranstaltungen richten wir Servierwagen, mit Getränken (Wasser, Saft, Kaffee) sowie süßen oder salzigen Snacks.
Meine Ausbildung hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich überall toll aufgenommen wurde, jeder Tag abwechslungsreich war und ich mit anpacken konnte.