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Studentenjobs – was musst du beachten

Etwa zwei Drittel aller Studierenden finanzieren sich ihren Lebensunterhalt durch Arbeit während des Studiums. Sie kellnern oder promoten neue Produkte in Supermärkten. Manche Studierende erledigen einfache Arbeiten als studentische Aushilfen in Unternehmen oder unterstützen als wissenschaftliche Hilfskräfte ihre Professoren/-innen an den Universitäten. Was du beachten musst, wenn du während des Studiums Geld verdienen möchtest, zeigen wir dir hier.

Wie viele Stunden darf ich als Student/-in arbeiten?

Wenn du studierst, kannst du zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten der Beschäftigung wählen. Wichtig ist, dass du die erlaubte Arbeitszeit und bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitest. Du kannst einen Minijob annehmen oder eine bestimmte Zeit in Vollzeit arbeiten. Begehrte Jobs für Studenten /-innen sind Stellen als Werkstudent oder Werkstudentin. In diesen Jobs genießt du das sogenannte Werkstudenten-Privileg. Das bedeutet, dass du in den begehrten Studentenjobs besondere Vorteile hast.

Maximale Arbeitszeit

Damit du auf dein Einkommen aus deinem Studentenjob keine Steuern bezahlen musst, darfst du höchstens 19 Stunden pro Woche arbeiten. Arbeitest du mehr, verlierst du gegenüber dem Finanzamt deinen Studentenstatus.

Befristete Vollzeitarbeit

Für einen kurzen Zeitraum von 50 Tagen pro Jahr darfst du einen Studentenjob in Vollzeit annehmen. Zum Beispiel kannst du innerhalb der Saison in einer Eisdiele oder als Kellner arbeiten oder Messejobs annehmen. Hierbei ist wichtig, dass dein Arbeitsvertrag nicht länger als 50 Tage andauert. Die 50 Tage im Jahr kannst du auf mehrere Arbeitsverhältnisse aufteilen.

Hinweis: Wenn du einen Studentenjob in Vollzeit ausübst, wird keine Sozialversicherung, aber die Lohnsteuer abgezogen.

Was darf ich als Student/-in verdienen?

Jobs für Studenten /-innen sind in den meisten Fällen sogenannte Minijobs. In diesen Jobs darfst du maximal 450,00 Euro pro Monat verdienen. Dein Arbeitgeber oder deine Arbeitgeberin sorgen für die Sozialversicherung und zahlen Pauschalbeträge. Eine Lohnsteuer auf den 450,00-Euro-Job fällt für dich nicht an.

Liegt dein Verdienst über der 450,00 Euro-Grenze, werden von deinem Brutto-Einkommen aus einem Studentenjob Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer abgezogen. Das gilt auch, wenn es sich um eine kurzfristige Vollzeit-Beschäftigung handelt.

Achtung! Wenn du BAföG bekommst, solltest du auf jeden Fall auf die Einkommensgrenze von maximal 406,00 Euro achten! Wer in einem Studentenjob mehr verdient, riskiert eine BAföG-Kürzung.

Sonderfall Werkstudenten

Studierende, die sich parallel zum Studium schon auf das Berufsleben vorbereiten wollen, arbeiten häufig als Werkstudenten überwiegend in großen Unternehmen. Typische Aufgaben für Werkstudenten und Werkstudentinnen sind Arbeiten in Projektteams oder die Mitwirkung bei der Bearbeitung von Marketingkampagnen. Bei einem Studentenjob als Werkstudent geht es nicht darum, fachliche Erfahrung zu sammeln, sondern darum, deine Soft Skills zu erweitern. Als Werkstudent/-in lernst du, strategisch zu denken, zu präsentieren oder Projekte zu managen.

Sozialversicherung und Steuern als Werkstudent/-in

Solange dein Einkommen als Werkstudent/-in 445,00 Euro monatlich nicht übersteigt und du jünger als 25 Jahre bist, musst du keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse bezahlen. Bist du älter oder verdienst mehr, kannst du dich nicht mehr bei deinen Eltern versichern, sondern musst selbst für deinen Krankenversicherungsschutz aufkommen. Die Beiträge für Werkstudenten betragen aktuell etwa 110,00 Euro monatlich.

Anders sieht es bei den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung aus. Die Einkommensgrenzen sind gestaffelt. Du zahlst:

  • Bis 450,00 Verdienst monatlich → keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung
  • Ab 450,00 bis 850,00 Einkommen monatlich → 4 % - 9,3 % deines Einkommens als Rentenversicherungsbeitrag
  • Mehr als 850,00 Einkommen monatlich → 9,3 % deines Einkommens (50 % des vollen Rentenversicherungsbeitrages, die anderen 50 % zahlt der Arbeitgeber)

Durch das Werkstudentenprivileg bist du von der Zahlung von Beiträgen zur Pflege- und Arbeitslosenversicherung komplett befreit. Beiträge zur Unfallversicherung werden komplett von deinem Arbeitgeber oder deiner Arbeitgeberin übernommen.

Hinweis: Um in den Genuss des Werkstudentenprivilegs zu kommen, musst du zwei Dinge erfüllen:

  1. Du musst Vollzeit an einer Hochschule oder Universität eingeschrieben sein. (immatrikuliert)
  2. Du darfst maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. (In den Semesterferien sind maximal 40 Stunden pro Woche erlaubt.)

Lohnsteuer als Werkstudent/-in

Bei einem Studentenjob als Werkstudent oder als Werkstudentin wird Lohnsteuer fällig, wenn du innerhalb eines Kalenderjahres mehr als 9.744,00 Euro verdienst. Das ist der Grundfreibetrag für alle Arbeitenden für das Jahr 2021. Das Werkstudentenprivileg betrifft nur die Beiträge zur Sozialversicherung, aber nicht die Lohnsteuer.

TIPP: Werkstudentenjobs werden häufig als Pflichtpraktikum anerkannt!

Weitere Infos

Bildnachweis: „Werkstudentin mit Mappe" © pressmaster - stock.adobe.com