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Aufbereitungsmechaniker – Gehalt & Verdienst

Dein zukünftiges Gehalt spielt bei deiner Berufswahl eine entscheidende Rolle. Pauschale Aussagen zum Einkommen als Aufbereitungsmechaniker sind aber leider nicht möglich. Der Gehalts-Check zeigt, warum das so ist und welche Gehälter Aufbereitungsmechaniker in Ausbildung und Beruf zum Beispiel verdienen können.

Gehalt in der Ausbildung

Die Höhe deines Azubi-Gehalts als Aufbereitungsmechaniker richtet sich danach, ob dein Ausbildungsbetrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist, in welcher Branche du arbeitest bist und in welchem Bundesland du beschäftigt bist.

Wenn du in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitest, ist deine Vergütung als Aufbereitungsmechaniker vertraglich festgelegt. Abhängig von Bundesland und Branche gelten aber ganz unterschiedliche Tarifverträge. Im Bauhauptgewerbe sind beispielsweise diese tariflichen Azubi-Gehälter möglich:

  • im 1. Ausbildungsjahr 600 bis 700 Euro brutto
  • im 2. Ausbildungsjahr 750 bis 1.100 Euro brutto
  • im 3. Ausbildungsjahr 1.000 bis 1.400 Euro brutto

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Bei diesen Beträgen handelt es sich um Beispiele in einer einzelnen Branche. In anderen Branchen gelten wieder völlig andere Tarifverordnungen für Azubis. Und selbst in einer Branche gibt es je nach Bundesland und Tarifgebiet unterschiedliche Regelungen. Somit kann dein individuelles Azubi-Gehalt als Aufbereitungsmechaniker auch niedriger ausfallen! Tipp: Nutze auch den Stellenmarkt, um dich über deine Bezahlung in der Ausbildung zu informieren. Einige Unternehmen machen entsprechende Angaben in ihren Stellenanzeigen.

Beispiel aus der Praxis

Patrick macht eine Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker im Steinkohlenbergbau in NRW und wird nach dem derzeit gültigen Tarifvertrag für den Steinkohlenbergbau Ruhr vergütet. Patrick erhält deshalb im 1. Ausbildungsjahr 755 Euro, im 2. Jahr 1.115 Euro und im 3. Ausbildungsjahr 1.400 Euro.

Gehalt im Beruf

Im Berufsleben hängt dein Lohn als Aufbereitungsmechaniker von unterschiedlichen Faktoren ab. Das sind zum Beispiel deine Berufserfahrung, dein Arbeitsort und die Branche, in der du beschäftigt bist. Ist dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden, gelten für dein Gehalt als Aufbereitungsmechaniker feste Regelungen. Welcher spezielle Tarifvertrag das in deinem Fall ist, richtet sich nach Wirtschaftsbereich und Region.

In einem tarifgebundenen Betrieb wirst du nach deiner Ausbildung in eine bestimmte Tarifgruppe eingeordnet. Diese legt unter anderem auch dein Einstiegsgehalt fest. In der Regel ist dies für ausgelernte Aufbereitungsmechaniker die niedrigste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Als Aufbereitungsmechaniker kannst du je nach Branche beispielsweise von 1.800 bis 3.100 Euro brutto Einstiegsgehalt ausgehen. Einzelne Tarifverträge und genaue Zahlen kannst du dir beispielsweise in der Tarifdatenbank des Statistischen Bundesamtes ansehen.

Beispiele für 2 Branchen

  • Baustoff-, Steine- und Erdenindustrie: 1.800 bis 2.800 Euro
  • Chemische Industrie: 2.600 bis 3.100 Euro

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Dies sind beispielhafte Gehälter für Aufbereitungsmechaniker in einigen Bereichen. Daneben gibt es aber viele weitere Branchen und Tarifverordnungen. Das bedeutet: Je nach Bundesland, Branche und Tarifvertrag kann dein Verdienst niedriger oder höher ausfallen. Auch könntest du gemäß deiner persönlichen Qualifikation und deinem Arbeitsbereich in eine andere Tarifgruppe eingeordnet werden. Und mit den Berufsjahren steigen in der Regel auch die Gehälter.


Stand: 10/2016