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Chemikant / Chemikantin
Gehalt & Verdienst

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Ausbildung Chemikant

Du interessierst dich für chemische Erzeugnisse wie Arzneimittel, Farben oder Waschmittel? Am liebsten möchtest du wissen, wie du selbst welche herstellen kannst? Dann passt die Ausbildung zum Chemikanten bzw. zur Chemikantin bestimmt perfekt zu dir. Bevor du dich für diese Ausbildung entscheidest, interessiert dich bestimmt, wie hoch die Vergütung in Ausbildung und Beruf ist. Unser Gehaltscheck zeigt dir alles, was du dazu wissen musst.

Wie viel verdient ein Chemikant (m/w/d) in der Ausbildung?

Als Chemikant bzw. Chemikantin kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.033 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.107 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.168 Euro
  • im 4. Ausbildungsjahr: 1.253 Euro

Je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region und in welcher Branche du beschäftigt bist, kann dein Gehalt in der Ausbildung unterschiedlich ausfallen.

Bei einer Ausbildung in einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Chemikant bzw. als Chemikantin vertraglich festgelegt. Allerdings gelten je nach Branche und Bundesland völlig unterschiedliche Tarifverträge.

Gehalt in der Ausbildung im Vergleich

Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zur Chemikantin im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.

 
 
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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Ausbildungsvergütungen, Durchschnittliche tarifliche Vergütungen 2022

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei diesen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte. Dein individuelles Azubi-Gehalt als Chemikant kann daher auch niedriger ausfallen! Tipp: Einige Unternehmen nennen in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung. Nutze deshalb auch den Stellenmarkt, um dich über dein Gehalt in der Ausbildung zu informieren.

Was verdient eine Chemikantin in der Praxis?

Nadine macht eine Ausbildung zur Chemikantin in einem Chemieunternehmen in Bremen, das nach dem Tarifvertrag für die chemische Industrie vergütet. Nach diesem Tarifvertrag erhält Nadine derzeit folgende Vergütung:

  • im 1. Ausbildungsjahr 1.051 Euro,
  • im 2. Jahr 1.106 Euro,
  • im 3. Jahr 1.156 Euro und
  • im 4. Ausbildungsjahr 1.235 Euro.

Der Beruf Chemikant gehört zwar nicht zu den bestbezahlten Berufen, deine Ausbildungsvergütung kann sich dennoch sehen lassen.

Einstiegsgehalt: Was verdient ein Chemikant im Beruf?

Dein Gehalt als Chemikantin hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen beispielsweise Branche, Arbeitsort und Berufserfahrung. Wenn dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist, dann gilt für dein Einkommen als Chemikant eine vertragliche Regelung. Welcher Tarifvertrag in deinem speziellen Fall gilt, hängt z.B. von Branche und Tarifbereich ab.

Nach deiner Ausbildung wirst du in eine bestimmte Entgeltgruppe eingeordnet, die auch dein Einstiegsgehalt festlegt. In der Regel ist dies für ausgelernte Chemikanten die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Als Chemikant kannst du je nach Branche von folgenden Brutto-Einstiegsgehältern ausgehen:

Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:

* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Tarifverträge verschiedener Branchen, Bruttogrundvergütungen (monatlich), Stand der Auswertung: 2023

Was verdient ein Chemikant in der chemischen Industrie?

Nach der Ausbildung kannst du als Chemikant in der chemischen Industrie mit einem Einstiegsgehalt von 3.200 bis 3.800 Euro rechnen.

Wie viel verdient eine Chemikantin in der Kautschukindustrie?

In der Kautschukindustrie kannst du als ausgelernte Chemikantin mit einem Einstiegsgehalt von 2.800 bis 2.900 Euro rechnen.

Dies sind Beispielverdienste für Chemikanten in einigen Bereichen. Es gibt aber viele weitere Branchen und Tarifverordnungen. Das bedeutet: Je nach Bundesland, Branche und Tarifvertrag kann dein Verdienst niedriger oder höher ausfallen. Eine Einordnung in niedrigere oder höhere Tarifgruppen ist entsprechend deiner Qualifikation möglich, wobei die Gehälter mit zunehmender Berufserfahrung steigen.

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Bildnachweis: „Chemikantin in Arbeitskleidung" © .shock / Fotolia