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Gerüstbauer / Gerüstbauerin
Gehalt & Verdienst

Ausbildung Gerüstbauer

Luftige Höhen machen dir nichts aus? Du bist handwerklich begabt und möchtest das auch in der Ausbildung nutzen? Wie wäre es dann mit dem Beruf Gerüstbauer bzw. Gerüstbauerin? In diesem Beruf ist es deine Aufgabe, Gebäude zu rüsten oder Hängegerüste anzubringen, damit Handwerker ihre Arbeiten ausführen können. Wie viel du in dieser Tätigkeit verdienst, zeigen wir dir jetzt im Gehalts-Check.

Wie viel verdient man als Gerüstbauer (m/w/d) in der Ausbildung?

Als Gerüstbauer kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen: 

  • im 1. Ausbildungsjahr: 816 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.015 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.265 Euro

Der Beruf Gerüstbauer gehört aktuell zwar nicht zu den bestbezahlten Berufen in Deutschland, kann aber mit einer überdurchschnittlich hohen Ausbildungsvergütung im 2. und 3. Ausbildungsjahr punkten.

Je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region Deutschlands und in welcher Branche du arbeitest, fällt dein Gehalt in der Ausbildung unterschiedlich aus.

In einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Gerüstbauer bzw. Gerüstbauerin tariflich festgelegt. Allerdings gibt es je nach Branche und Bundesland unterschiedliche Tarifverträge.

Gehalt in der Ausbildung im Vergleich

Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zur Gerüstbauerin im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.

* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Ausbildungsvergütungen, Durchschnittliche tarifliche Vergütungen 2020

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei diesen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte. Dein individuelles Azubi-Gehalt als Gerüstbauer kann daher auch niedriger ausfallen! Tipp: Einige Unternehmen nennen in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung. Nutze deshalb auch den Stellenmarkt, um dich über dein Gehalt in der Ausbildung zu informieren.

Was verdient ein Gerüstbauer in der Praxis?

Mario macht eine Ausbildung zum Gerüstbauer in einer Gerüstbaufirma in Osnabrück und wird nach dem Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie bezahlt. Mario erhält nach diesem Vertrag derzeit folgende Vergütung:

  • Im 1. Lehrjahr 1.000 Euro,
  • im 2. Jahr 1.062 Euro und
  • im 3. Jahr der Ausbildung 1.156 Euro.

Einstiegsgehalt: Was verdient ein Gerüstbauer im Beruf?

Die Höhe deines Gehalts als Gerüstbauerin hängt von Berufserfahrung, Arbeitsort, Geschlecht und Branche ab. Dein Gehalt als Gerüstbauer ist dann fest geregelt, wenn dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher Tarifvertrag im Einzelfall gilt, hängt u. a. von Branche und Region ab.

Nach deiner Ausbildung wirst du in eine bestimmte Entgeltgruppe eingeordnet, die auch dein Einstiegsgehalt festlegt. In der Regel ist dies für ausgelernte Gerüstbauer die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Als Gerüstbauer sind je nach Branche zum Beispiel folgende Brutto-Verdienste möglich:

Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:

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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Tarifverträge verschiedener Branchen, Bruttogrundvergütungen (monatlich), Stand der Auswertung: 2021

Was verdient ein Gerüstbauer in der Metallindustrie?

In der Metallindustrie kannst du als ausgelernter Gerüstbauer mit einem Einstiegsgehalt von 2.900 bis 3.200 Euro rechnen.

Wie viel verdient eine Gerüstbauerin im Dachdeckerhandwerk?

Nach der Ausbildung kannst du als Gerüstbauerin im Dachdeckerhandwerk mit einem Einstiegsgehalt von 2.800 bis 2.900 Euro rechnen.

Dies sind beispielhafte Gehälter als Gerüstbauer in einigen Bereichen. Daneben gibt es aber viele weitere Branchen und Tarifverordnungen. Das bedeutet: Je nach Bundesland, Branche und Tarifvertrag kann dein Verdienst niedriger oder höher ausfallen. Auch könntest du gemäß deiner persönlichen Qualifikation und deinem Arbeitsbereich in eine andere Tarifgruppe eingeordnet werden. Und mit den Berufsjahren steigen in der Regel auch die Gehälter.

Weitere Infos

Bildnachweis: „Baustellengerüst und Kran" © christian42 / Fotolia