Heilerziehungspflegehelfer / Heilerziehungspflegehelferin
Gehalt & Verdienst
Dir liegt es am Herzen, Menschen durch deine Arbeit im Alltag zu unterstützen? Gegenstände wie Spielzeug, Sportgeräte oder Musikinstrumente zu verwenden, macht dir Spaß? Dann informiere dich über die Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer. Natürlich ist neben Interesse an den Tätigkeiten und Aufgaben auch die Frage nach dem Gehalt nicht unerheblich, wenn man auf der Suche nach dem passenden Beruf ist. Hier zeigen wir dir jetzt, mit welchem Lohn du in Ausbildung und Beruf rechnen kannst.
Wie viel verdient man als Heilerziehungspflegehelfer (m/w/d) in der Ausbildung?
Bei der Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer bzw. zur Heilerziehungspflegehelferin handelt es sich um eine schulische Ausbildung, die von speziellen Berufsfachschulen angeboten und nicht vergütet wird. Du erhältst somit als Heilerziehungspflegehelfer kein Gehalt in der Ausbildung.
Finanzielle Förderung während der Ausbildung
Unter bestimmten Voraussetzungen steht dir während deiner Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer BAföG-Förderung zu. Ob du Anspruch hast und wie viel Förderung dir zusteht, hängt unter anderem von deinem Einkommen und Vermögen, dem Einkommen deiner Eltern und deiner Wohnsituation ab. Den Antrag stellst du bei dem für dich zuständigen Amt für Ausbildungsförderung. Weitere Infos bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Auch viele andere schulische Ausbildungen sind unbezahlt. Private Schulen erheben zudem meist Gebühren. Daneben gibt es aber einige schulische Ausbildungen, die deutschlandweit einheitlich geregelt sind und ein Ausbildungsentgelt vorsehen. Bei vielen anderen Helferberufen kann je nach Bundesland ein Anspruch auf Ausbildungsvergütung in unterschiedlicher Höhe bestehen. Jedoch kann es auch hier vorkommen, dass die Ausbildung ohne Vergütung erfolgt.
Möchtest du die Ausbildungsvergütung in verschiedenen Berufen vergleichen, dann klick dich gerne durch unseren Gehaltscheck:
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Einkommen in der Ausbildung:
Die Höhe deines Gehalts als Heilerziehungspflegehelferin hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie etwa Berufserfahrung, Arbeitsort, Geschlecht und Branche. Wenn dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist, ist dein Gehalt als Heilerziehungspflegehelfer fest geregelt. Welcher Tarifvertrag im Einzelfall gilt, richtet sich u. a. nach dem Träger der Einrichtung und nach deiner Region. Je nach Branche kannst du mit folgenden Verdiensten rechnen:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter nach Träger der Einrichtung / Branche:
Was verdient ein Heilerziehungspflegehelfer im öffentlichen Dienst?
Im öffentlichen Dienst kannst du als ausgelernter Heilerziehungspflegehelfer mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.900 bis 4.100 Euro rechnen.
Wie viel verdient eine Heilerziehungspflegehelferin bei der Diakonie?
Bist du nach deiner Ausbildung als Heilerziehungspflegehelferin bei der Diakonie angestellt, kannst du ein Einstiegsgehalt von 2.800 bis 4.100 Euro erhalten.
Dies sind mögliche Gehälter als Heilerziehungspflegehelferin in einigen Bereichen. Daneben gibt es aber viele weitere Arbeitsbereiche und Tarifverträge. Somit kann dein Gehalt als Heilerziehungspflegehelfer auch höher oder niedriger ausfallen. Eine Einordnung in niedrigere oder höhere Tarifgruppen ist entsprechend deiner Qualifikation möglich, wobei die Gehälter mit der Berufserfahrung steigen.
Mit den ersten Arbeitsjahren steigt dein Gehalt Schritt für Schritt an. Am Anfang liegst du meist beim Einstiegsgehalt für deine Entgeltgruppe in einer sozialen Einrichtung. Mit mehr Berufserfahrung übernimmst du oft mehr Verantwortung, bekommst Höherstufungen und Zuschläge. So kannst du als Heilerziehungspflegehelfer nach einigen Jahren deutlich mehr verdienen als direkt nach der Ausbildung.
Oft bekommst du neben dem Grundgehalt noch extra Leistungen vom Träger. Dazu zählen zum Beispiel Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und manchmal eine Jahressonderzahlung. Häufig gibt es auch Zulagen für Schichtdienst, Wochenenden und Bereitschaft. Zusätzlich profitierst du als Heilerziehungspflegehelfer von Dingen wie betrieblicher Altersvorsorge, Zuschüssen für Fortbildungen oder einem zusätzlichen freien Tag. Solche Extras machen deinen gesamten Verdienst am Ende spürbar höher.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt deutlich pushen. Wenn du Fort- und Weiterbildungen machst, etwa in Pflegeplanung, Leitung oder Beratung, wirst du für Träger interessanter. Mit zusätzlicher Qualifikation kommst du eher in höhere Entgeltgruppen oder Leitungsfunktionen. So hast du als Heilerziehungspflegehelfer gute Chancen auf mehr Geld und bessere Stellenangebote. Außerdem sammelst du Erfahrung, die dir langfristig viele Türen öffnet.
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