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Logopäde / Logopädin
Gehalt & Verdienst

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Ausbildung Logopäde
Ausbildung Logopäde

Bei der Wahl des richtigen Berufes spielt dein späteres Gehalt eine wichtige Rolle. Leider sind allgemeingültige Aussagen zum Einkommen als Logopäde bzw. Logopädin nicht möglich. Warum das so ist und welches Gehalt ein Logopäde in Ausbildung und Beruf zum Beispiel verdienen kann, zeigt dir der Gehalts-Check.

Gehalt in der Ausbildung

Den Beruf des Logopäden erlernst du an einer speziellen Berufsfachschule. Im Gegensatz zu einer klassischen dualen Ausbildung ist bei einer schulischen Ausbildung teilweise keine Ausbildungsvergütung vorgesehen. Seit dem 01.01.2019 gibt es in der Ausbildung zum Logopäden aber eine Vergütung, sofern die Ausbildung an einem kommunalen Krankenhaus oder in einer Uniklinik erfolgt. Du wirst als Azubi nach dem Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst (TVAöD) bezahlt und erhältst nach dem aktuell gültigen Tarifvertrag folgende Vergütung:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.000 bis 1.050 Euro brutto
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.050 bis 1.100 Euro brutto
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.150 bis 1.200 Euro brutto

Wenn du deine Ausbildung jedoch an einer schulischen Einrichtung absolvierst, ist es weiterhin möglich, dass du keine Vergütung erhältst, da dein Arbeitgeber nicht an einen Tarifvertrag gebunden ist.

Finanzielle Förderung während der Ausbildung

Für Auszubildende, die kein Gehalt bekommen, gibt es die Möglichkeit auf staatliche finanzielle Unterstützung. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, kannst du während deiner Ausbildung zum Logopäden Bafög-Förderung erhalten. Ob dir Bafög zusteht und in welcher Höhe, hängt neben anderen Faktoren von deinem Einkommen und Vermögen, dem Einkommen deiner Eltern und deiner Wohnsituation ab. Den Antrag reichst du bei dem für dich zuständigen Amt für Ausbildungsförderung ein. Weitere Informationen bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Das neue Bafög.

Gehalts-Barometer Logopäde

Ähnlich der Ausbildung zum Logopäden bzw. zur Logopädin werden auch viele andere schulische Ausbildungen nur dann vergütet, wenn sie im öffentlichen Dienst absolviert werden. Beispiele dafür sind der Ergotherapeut und der Diätassistent. Einige schulische Ausbildungen sind dagegen bundesweit einheitlich geregelt und sehen immer ein Ausbildungsentgelt vor. Dazu gehören unter anderem der Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und der Altenpfleger. Bei manchen schulischen Ausbildungen ist es vom jeweiligen Bundesland abhängig, ob ein Anspruch auf Ausbildungsentgelt besteht.

Gehalt im Beruf

Die Höhe deines Gehalts als Logopädin wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst, wie Berufserfahrung, Arbeitsort und Branche. Wenn dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist, dann gibt es für deine Bezahlung als Logopäde feste Bestimmungen. Abhängig vom Träger der Einrichtung und deiner Region gilt von Fall zu Fall ein anderer Tarifvertrag.

Nach deiner Ausbildung zur Logopädin wirst du in eine bestimmte Entgeltgruppe eingeordnet, die auch dein Einstiegsgehalt festlegt. In der Regel ist dies für ausgelernte Logopäden die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Je nach Träger bzw. Branche kannst du mit folgenden Vergütungen rechnen:

Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter nach Träger der Einrichtung / Branche:

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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Tarifverträge verschiedener Branchen, Bruttogrundvergütungen (monatlich), Stand der Auswertung: 2021

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Dies sind mögliche Gehälter für Logopäden in einigen Arbeitsbereichen. Daneben gibt es aber viele weitere Tarifverordnungen und Wirtschaftsbereiche, in denen eine Beschäftigung möglich ist. Somit kann dein Gehalt als Logopäde je nach Tarifvertrag, Bundesland und Branche auch unter oder über den angegebenen Beträgen liegen. Auch könntest du mit entsprechender Qualifikation in eine andere Tarifgruppe eingeordnet werden. Und mit den Berufsjahren erhöhen sich in der Regel auch die Gehälter.


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Bildnachweis: „Mann macht Sprechübungen mit kleinem Junge" © Matej Kastelic – adobe.stock.com