Orthopädieschuhmacher / Orthopädieschuhmacherin
Gehalt & Verdienst
Du möchtest einen handwerklichen Beruf und gleichzeitig anderen Menschen helfen? Das geht! Als Orthopädieschuhmacher kombinierst du beide Interessen und fertigst Patienten und Patientinnen mit gesundheitlichen Einschränkungen individuelle, ärztlich verordnete Schuhe, Einlagen oder Prothesen. Im Gehalts-Check erfährst du nun, ob sich diese wichtige Tätigkeit auch im Gehalt als Orthopädieschuhmacher niederschlägt.
Wie viel verdient man als Orthopädieschuhmacher (m/w/d) in der Ausbildung?
Als Orthopädieschuhmacher kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:
- im 1. Ausbildungsjahr: 784 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 907 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 981 Euro
- im 4. Ausbildungsjahr: 1.050 Euro
Deine Ausbildungsvergütung hängt davon ab, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region und in welcher Branche du beschäftigt bist. Bei einer Ausbildung in einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Orthopädieschuhmacher bzw. als Orthopädieschuhmacherin vertraglich festgelegt. Allerdings gelten je nach Branche und Bundesland ganz unterschiedliche Tarifverträge.
Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei diesen Zahlen handelt es sich um durchschnittliche Werte. Dein tatsächliches Ausbildungs-Gehalt als Orthopädieschuhmacherin kann somit auch niedriger ausfallen! Tipp: Einige Unternehmen machen in ihren Stellenanzeigen konkrete Angaben zur Ausbildungsvergütung. Nutze deshalb auch den Stellenmarkt, um dich über dein Gehalt in der Ausbildung zu informieren.
Die Höhe deines Verdiensts als Orthopädieschuhmacherin hängt von Berufserfahrung, Arbeitsort, Geschlecht und Branche ab. Dein Gehalt als Orthopädieschuhmacher ist dann fest geregelt, wenn dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher Tarifvertrag im Einzelfall gilt, hängt u.a. von Branche und Region ab.
Dein Einstiegsgehalt richtet sich nach deiner tariflichen Vergütungsgruppe. Als ausgelernter Orthopädieschuhmacher wirst du vermutlich in die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung eingeordnet. Je nach Branche sind zum Beispiel folgende Brutto-Verdienste möglich:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Was verdient ein Orthopädieschuhmacher im Einzelhandel?
Im Einzelhandel kannst du als ausgelernter Orthopädieschuhmacher mit einem Einstiegsgehalt von 2.200 bis 3.800 Euro rechnen.
Bei diesen Beträgen handelt es sich um Beispielverdienste in einigen Bereichen. Je nach Arbeitgeber, Arbeitsort und tariflicher Regelung sind auch niedrigere oder höhere Einstiegsgehälter denkbar. Und je nach Qualifikation und Aufgabenbereich kannst du als Orthopädieschuhmacher in eine andere Gehaltsgruppe eingeordnet werden. Außerdem erhöhen sich die Gehälter mit den Berufsjahren.
Mit mehr Erfahrung steigt dein Gehalt als Orthopädieschuhmacher Schritt für Schritt an. Am Anfang liegst du oft im unteren Bereich, später kannst du dich auf ein solides Einkommen mit regelmäßigen Erhöhungen freuen. Mit ein paar Jahren Berufspraxis, Verantwortung im Betrieb oder einer Meisterfortbildung hast du als Orthopädieschuhmacher deutlich bessere Chancen auf mehr Lohn.
Zusätzliche Leistungen bekommst du als Orthopädieschuhmacher meist über Tarifvertrag oder individuelle Absprachen. Oft gibt es Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder kleine Prämien, zum Beispiel bei guten Ergebnissen. Manche Betriebe zahlen auch Zuschläge für Überstunden oder stellen Arbeitskleidung. So kann dein Gesamtpaket als Orthopädieschuhmacher deutlich attraktiver sein als das Grundgehalt allein. Auch Rabatte auf Produkte oder Fahrtkostenzuschüsse sind möglich.
Ja, mit einer Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Orthopädieschuhmacher oft spürbar steigern. Wenn du dich zum Beispiel auf Sportorthopädie, Einlagenversorgung oder diabetische Füße konzentrierst, wirst du für Betriebe besonders interessant. Durch zusätzliche Qualifikationen, Lehrgänge oder den Meister erhöhst du als Orthopädieschuhmacher deine Chancen auf besser bezahlte Stellen.
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