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Pflegefachmann / Pflegefachfrau
Gehalt & Verdienst

Ausbildung Pflegefachmann
Ausbildungsgehalt 1.341 – 1.503 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsart schulische Ausbildung
Empfohlener Abschluss i. d. R. Mittlere Reife

Wie viel verdient man als Pflegefachmann (m/w/d) in der Ausbildung?

Je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region Deutschlands und in welcher Branche du arbeitest, fällt dein Gehalt in der Pflegefachkraft Ausbildung unterschiedlich aus.

In einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Pflegefachmann bzw. als Pflegefachfrau durch Tarifverträge festgelegt. Deine Vergütung kann dann beispielsweise so aussehen, wenn der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (Pflege) gilt:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.341 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.402 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.503 Euro

Die tariflichen Bestimmungen können allerdings auch in den einzelnen Bundesländern variieren.

Gehalt in der Ausbildung im Vergleich

Du interessierst dich auch noch für andere Ausbildungsberufe und möchtest mehr über die jeweiligen Vergütungen erfahren? Dann lohnt sich der Blick in den Gehaltscheck! Hier hast du die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen und deren individuellen Gehälter miteinander zu vergleichen.

 
 
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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer
Quelle: Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z. B. BIBB, BMAS, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer), Stand 2025.

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Ausbildungsgehalt als Pflegefachmann kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Gehalt in der Ausbildung:

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt als Pflegefachkraft

Nach deiner Ausbildung liegt dein Gehalt als Pflegefachkraft im Schnitt zwischen 2.900 bis 4.100 Euro. Dabei nehmen dein Arbeitsort, deine Berufserfahrung und dein konkreter Einsatzbereich großen Einfluss auf die Höhe deines Gehalts. Falls dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist, gelten für die Vergütung als Pflegefachfrau vertragliche Regelungen. Je nach Einrichtung und Region gibt es aber ganz unterschiedliche Tarifverträge.

Dein Einstiegsgehalt als Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau richtet sich nach der tariflichen Vergütungsgruppe, in die du eingestuft wirst. Je nach Art der Einrichtung sind für Berufseinsteiger zum Beispiel folgende Verdienste möglich:

Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter nach Träger der Einrichtung / Branche:

* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Tarifverträge verschiedener Branchen, Bruttogrundvergütungen (monatlich), Stand 2025.

Was verdient ein Pflegefachmann im öffentlichen Dienst?

Im öffentlichen Dienst beträgt das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Pflegefachleute 2.900 bis 4.100 Euro.

Wie viel verdient eine Pflegefachfrau bei der Diakonie / Caritas?

Bei der Diakonie / Caritas wartet auf dich als ausgelernte Pflegefachfrau ein Gehalt zwischen 2.800 bis 4.100 Euro beim Berufseinstieg.

Bei diesen Zahlen handelt es sich um Beispielverdienste für Pflegefachleute. Je nach Einrichtung, Träger oder Bundesland sind auch niedrigere oder höhere Gehälter als möglich. Wenn du zusätzliche Qualifikationen mitbringst, könntest du außerdem in eine andere Entgeltgruppe eingeordnet werden. Je mehr Berufserfahrung du sammelst oder dich weiterbildest, desto höher kann auch dein Verdienst steigen.

Was verdient eine Pflegefachkraft in Deutschland?

Eine Pflegefachkraft verdient in Deutschland im Schnitt rund 3.800 bis 4.700 Euro brutto im Monat. Dein tatsächliches Gehalt als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann hängt vor allem davon ab, ob dein Arbeitgeber nach Tarif zahlt, zum Beispiel nach TVöD oder AVR. Dazu kommen Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste. Mit jedem Jahr Berufserfahrung steigst du zudem in eine höhere Stufe auf und verdienst mehr.

Wenn dein Arbeitgeber nicht nach Tarif zahlt, legt er dein Gehalt frei fest, und du kannst es im Vorstellungsgespräch selbst verhandeln. Das ist z. B. der Fall, wenn du bei privaten Pflegeheimen, Pflegediensten und Kliniken angestellt bist. Das kann Vorteile bringen, weil private Einrichtungen manchmal mehr zahlen, um Fachkräfte zu gewinnen. Oft liegt das Gehalt aber unter dem Tarifniveau, und Zuschläge oder Jahressonderzahlungen fallen geringer aus.

Pflegefachkraft Gehalt nach Bundesland

Im Westen und Süden Deutschlands liegt dein Pflegefachkraft Gehalt meist etwas höher als im Norden und Osten. Am meisten verdienen Pflegefachkräfte in Baden-Württemberg mit durchschnittlich 4.400 Euro brutto im Monat. Knapp dahinter folgen Hessen, Hamburg und Bayern. Deutlich weniger bekommst du in Ostdeutschland. In Sachsen und Thüringen sind es rund 3.700 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern nur 3.600 Euro. Berlin ist mit ca. 4.000 Euro die Ausnahme im Osten. Beachte aber, dass auch Mieten und Lebenshaltungskosten regional stark schwanken.

Pflegefachkraft Gehalt nach Fachbereich

Am meisten verdienst du als Pflegefachkraft in der Intensivpflege und am wenigsten in der Altenpflege. Die Unterschiede zwischen den Bereichen betragen dabei oft mehrere hundert Euro im Monat. Im Schnitt sieht das Pflegefachkraft Gehalt nach Fachbereich so aus:

  • Intensivpflege: rund 3.900 bis über 4.500 Euro, oft plus Intensivzulage
  • Krankenhaus: etwa 3.600 bis 4.000 Euro
  • Stationäre Altenpflege: etwa 3.300 bis 3.700 Euro
  • Ambulante Pflege: etwa 3.300 bis 3.800 Euro

Die Unterschiede sind in den letzten Jahren kleiner geworden, weil mehr Träger nach Tarif zahlen. Achte beim Vergleich deshalb immer auf Zulagen, Zuschläge und Sonderzahlungen.

Was verdient eine verantwortliche Pflegefachkraft?

Eine verantwortliche Pflegefachkraft verdient meist zwischen 4.600 und 5.800 Euro brutto im Monat und damit deutlich mehr eine Pflegefachkraft. Als Stationsleitung kommst du im Schnitt auf rund 5.000 Euro. Im öffentlichen Dienst wirst du dafür meist in die Entgeltgruppen P12 oder P13 eingestuft, und mit wachsender Erfahrung steigt dein Gehalt weiter. Etwas darunter liegt die Praxisanleitung mit etwa 4.600 bis 4.700 Euro. Auch eine Fachweiterbildung lohnt sich, denn sie bringt dir oft 200 bis 400 Euro mehr im Monat. Wie hoch dein Gehalt am Ende ausfällt, hängt jedoch von Arbeitgeber, Tarifvertrag und Region ab.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Mit jedem Berufsjahr steigt dein Gehalt als Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau meist spürbar an. Beim Einstiegsgehalt liegst du eher im unteren Tarifbereich, später rutschst du in höhere Entgeltgruppen. Durch Berufserfahrung übernimmst du mehr Verantwortung, leitest Kollegen an und bekommst Zuschläge für Nachtdienst und Wochenende. Besonders im öffentlichen Dienst ist die Entwicklung als Pflegefachmann durch klare Stufen gut planbar.

Normalerweise profitieren Pflegefachkräfte von mehreren Extras zum Grundgehalt. Häufig gibt es Weihnachtsgeld oder eine Jahressonderzahlung und teils zusätzlich Urlaubsgeld. Für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit bekommst du Zuschläge, die dein Einkommen deutlich anheben. Manche Träger zahlen eine betriebliche Altersvorsorge oder vermögenswirksame Leistungen, von denen du als Pflegefachkraft langfristig profitierst.

Ja, mit einer guten Spezialisierung kannst du dein Pflegefachkraft Gehalt deutlich pushen. Fachweiterbildungen in Intensivpflege, Anästhesie oder OP-Dienst sind besonders gefragt und werden oft höher vergütet. Auch als Stationsleitung oder Praxisanleiter verdienst du mehr, weil du mehr Verantwortung trägst. So machst du aus deinem Job als Pflegefachmann eine richtig attraktive Karriere.

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Ausbildung Pflegefachmann/-frau mwd 04/2027

Ausbildung Pflegefachfrau/-mann (m/w/d)
  • Fachschule für Pflege und Gesundheit
  • 01.10.2027
  • 63071 Offenbach

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  • AWO-Bezirksverband Braunschweig e. V.
  • 01.08.2027
  • 38100 Braunschweig

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