Uhrmacher / Uhrmacherin
Gehalt & Verdienst
Ein Auge fürs Detail und Fingerspitzengefühl solltest du für die Ausbildung als Uhrmacher bzw. Uhrmacherin mitbringen. Welche Ausbildungsvergütung dich für die filigrane Arbeit erwartet und mit welchem Einstiegsgehalt du im Berufsleben rechnen kannst, erfährst du hier.
Wie viel verdient man als Uhrmacher (m/w/d) in der Ausbildung?
Absolvierst du eine Ausbildung als Uhrmacher bzw. Uhrmacherin in der Schmuck-, Uhren- und Edelmetallindustrie kannst du mit dieser Ausbildungsvergütung rechnen:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.127 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.197 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.303 Euro
Deine Ausbildungsvergütung hängt davon ab, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region und in welcher Branche du beschäftigt bist. Bei einer Ausbildung in einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Uhrmacher bzw. Uhrmacherin vertraglich festgelegt. Allerdings gelten je nach Branche und Bundesland ganz unterschiedliche Tarifverträge.
Wenn du dich dafür interessierst, wie viel andere Azubis in ähnlichen Berufen verdienen, solltest du dir die unten aufgeführten durchschnittlichen Ausbildungsvergütungen anschauen. Wähle bis zu 4 Berufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei diesen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Ausbildungs-Gehalt kann somit auch niedriger ausfallen! Tipp: Einige Unternehmen machen in ihren Stellenanzeigen konkrete Angaben zur Ausbildungsvergütung. Nutze deshalb auch den Stellenmarkt, um dich über dein Gehalt in der Ausbildung zu informieren:
Im Berufsleben richtet sich dein Gehalt als Uhrmacher nach unterschiedlichen Faktoren, wie Berufserfahrung, Branche und Arbeitsort. Wenn dein Arbeitgeber tariflich gebunden ist, gilt für dein Einkommen als Uhrmacher eine feste Tarifverordnung. Welche das im Einzelfall ist, hängt z. B. von Branche und Region ab.
Nach deiner Ausbildung Uhrmacherin wirst du in eine bestimmte Entgeltgruppe eingeordnet, die auch dein Einstiegsgehalt festlegt. In der Regel ist dies für ausgelernte Uhrmacher die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Als Uhrmacher kannst du je nach Branche beispielsweise von folgendem Brutto-Einstiegsgehalt ausgehen:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Wie viel verdient eine Uhrmacherin im Einzelhandel?
Hast du eine Ausbildung als Uhrmacherin im Einzelhandel absolviert, kannst du ein Einstiegsgehalt von 2.200 bis 3.800 Euro erwarten.
Was verdient ein Uhrmacher in der Metallindustrie?
Nach deiner Ausbildung als Uhrmacher in der Metallindustrie wartet ein Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.600 Euro im Monat auf dich.
Dies sind mögliche Gehälter für Uhrmacher in einigen Branchen. Daneben gibt es aber viele weitere Tarifverordnungen und Wirtschaftsbereiche, in denen eine Beschäftigung möglich ist. Somit kann dein Gehalt als Uhrmacher je nach Tarifvertrag, Bundesland und Branche auch unter oder über den angegebenen Beträgen liegen. Auch könntest du mit entsprechender Qualifikation in eine andere Tarifgruppe eingeordnet werden. Und mit den Berufsjahren erhöhen sich in der Regel auch die Gehälter.
Mit wachsender Berufserfahrung steigt dein Gehalt als Uhrmacher Schritt für Schritt. In der Ausbildung bekommst du zuerst ein eher niedriges Ausbildungsgehalt. Nach dem Abschluss startest du mit einem Einstiegsgehalt, das mit den Jahren, mehr Verantwortung und vielleicht einer Meisterweiterbildung deutlich wächst. Besonders in tarifgebundenen Betrieben haben erfahrene Uhrmacher gute Chancen auf ein höheres Bruttogehalt.
Typischerweise kannst du als Uhrmacher mit Extras wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld rechnen. Viele Betriebe zahlen Zuschläge für Überstunden oder Schichtarbeit und unterstützen dich bei Weiterbildungskosten. In tariflich organisierten Werkstätten gibt es oft zusätzlich vermögenswirksame Leistungen und betriebliche Altersvorsorge. So steigt dein Gesamtverdienst als Uhrmacher über das eigentliche Monatsgehalt hinaus deutlich an.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Uhrmacher spürbar verbessern. Wenn du dich zum Beispiel auf Luxusuhren, historische Uhren oder komplizierte Reparaturen konzentrierst, wirst du für viele Arbeitgeber besonders interessant. Mit Meistertitel, Zusatzqualifikationen und Erfahrung im Kundenservice kannst du dich als gefragter Uhrmacher positionieren und so bessere Verdienstchancen verhandeln.
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