Verfahrensmechaniker/in in der Steine- und Erdenindustrie
Gehalt & Verdienst
Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie wird in 6 Fachrichtungen angeboten. Je nach Fachrichtung variieren natürlich deine Aufgaben. In der Fachrichtung Asphalttechnik kümmerst du dich um die Förderung von Rohstoffen wie Sand, Schott und Splitt, während es in der Fachrichtung Baustoffe vermehrt um das Herstellen von Bindemitteln wie Zement, Kalk und Dolomit geht. Wie viel du während dieser Tätigkeiten wiederum verdienen kannst, zeigen wir dir jetzt auf dieser Gehaltsseite.
Wie viel verdient man als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie (m/w/d) in der Ausbildung?
Absolvierst du die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie bzw. zur Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie, kannst du während der Ausbildung im Schnitt folgende Vergütung erhalten:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.017 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.176 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.344 Euro
Dein Gehalt in der Ausbildung richtet sich danach, ob dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist, in welcher Branche und in welchem Bundesland du angestellt bist. Wenn du in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitest, ist deine Vergütung als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie vertraglich festgelegt. Abhängig von Bundesland und Branche gelten aber ganz unterschiedliche Tarifverträge.
Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Verfahrensmechaniker bzw. zur Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden:
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt als Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Gehalt in der Ausbildung:
Im Berufsleben hängt dein Gehalt als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie von unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel Berufserfahrung, Branche und Arbeitsort. Eine vertragliche Regelung für dein Einkommen als Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie gilt dann, wenn dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher das in deinem speziellen Fall ist, hängt z. B. von Branche und Region ab.
Dein Einstiegsgehalt richtet sich nach deiner tariflichen Vergütungsgruppe. Als ausgelernter Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie wirst du vermutlich in die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung eingeordnet. Je nach Branche kannst du mit folgendem Einstiegsgehalt rechnen. Konkrete Beträge einzelner Tarifverträge kannst du beispielsweise in der Tarifdatenbank des Statistischen Bundesamtes nachlesen.
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Was verdient ein Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie im Verkehrsgewerbe?
Arbeitest du als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie im Verkehrsgewerbe, kannst du nach der Ausbildung mit einem Einstiegsgehalt von 2.500 bis 3.100 Euro rechnen.
Wie viel verdient eine Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie in der Kautschukindustrie?
Nach der Ausbildung als Verfahrensmechanikerin im Bereich Steine- und Erdenindustrie erhältst du in der Kautschukindustrie ein Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.100 Euro.
Dies sind mögliche Verdienste in einigen Branchen. Es gibt aber viele weitere Branchen und Tarifverordnungen. Daher kann dein Gehalt als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie je nach Bundesland, Branche und Tarifvertrag niedriger oder höher ausfallen. Eine Einordnung in eine andere Tarifgruppe ist entsprechend deiner Qualifikation ebenfalls möglich. Und mit den Berufsjahren gibt es in der Regel auch einen Anstieg der Gehälter.
Dein Gehalt steigt als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie mit jedem Berufsjahr deutlich an. Am Anfang liegst du bei einem eher geringen Einstiegsgehalt, später kletterst du über die Erfahrungsstufen im Tarifvertrag nach oben. Mit Fortbildungen kannst du Anlagenfahrer oder Schichtführer werden, was extra Geld bringt. Als erfahrener Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie profitierst du oft von Zuschlägen und Prämien.
Zusätzlich zu deinem Lohn bekommst du als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie oft Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. Häufig gibt es Schichtzulagen sowie Zuschläge für Nacht‑ und Wochenendarbeit. Manche Betriebe zahlen Prämien für gute Leistungen oder bieten vermögenswirksame Leistungen an.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie klar verbessern. Wenn du dich auf Anlagensteuerung, Wartung oder Qualitätssicherung konzentrierst, wirst du oft besser bezahlt. Mit Weiterbildungen zum Vorarbeiter oder Meister übernimmst du mehr Verantwortung. Dadurch steigst du als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie meist in eine höhere Entgeltgruppe und verdienst deutlich mehr.
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