AZUBIYO Logo
Verstanden {{note.titel}}
{{note.text}}

Verfahrensmechaniker Steine- und Erdenindustrie – Ausbildung & Beruf

Asphalt, Beton, Zement: Ohne diese Baustoffe gäbe es keine Straßen und Gebäude, wie wir sie kennen. Doch wo kommen diese Materialien eigentlich her? Wie werden sie hergestellt? Fachmann dafür ist der Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie.

Was macht ein Verfahrensmechaniker Steine- und Erdenindustrie?

Die Ausbildung wird in 6 verschiedenen Fachrichtungen angeboten:

  • Asphalttechnik
  • Baustoffe
  • Gipsplatten oder Faserzement
  • Kalksandsteine oder Porenbeton
  • Transportbeton
  • Vorgefertigte Betonerzeugnisse


Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie stellen Baustoffe, wie Beton oder Zement, aus mineralischen Rohstoffen her. Solche Rohstoffe sind verschiedene Erden und Steine, wie zum Beispiel Kalksandstein oder Quarzsand. Diese müssen zuerst in Steinbrüchen abgebaut werden, bevor man sie zum gewünschten Produkt weiterverarbeiten kann. Die Verfahrensmechaniker bedienen und steuern dafür spezielle Maschinen und Produktionsanlagen.

Je nach Fachrichtung stellen sie andere Baustoffe aus den dazu nötigen Rohstoffen her, in der Asphalttechnik beispielsweise Asphalt aus Rohstoffen wie Sand, Schotter und Splitt. Der Bereich Baustoffe ist dagegen für die Produktion von Kalk und Zement zuständig. In der Fachrichtung Gipsplatten oder Faserzement werden die namensgebenden Baustoffe erzeugt, im Bereich Kalksandsteine oder Porenbeton unter anderem Mauersteine und Mauerblöcke. Die Fachrichtung Transportbeton ist für die Erzeugung von Beton zuständig und in der Fachrichtung vorgefertigte Betonerzeugnisse werden Betonwaren und Betonfertigteile produziert.

In dieser Ausbildung lernst du unter anderem, welche verschiedenen Techniken des Rohstoffgewinns es gibt.

Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie arbeiten vor allem in Lager- und Werkhallen sowie auf Leitständen, von wo aus sie die Produktionsanlagen bedienen. Im Labor und Büro werden Messergebnisse ausgewertet. Zum Teil findet die Arbeit auch im Freien statt, wo Förderanlagen und Steinbrucharbeiten kontrolliert werden.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie. In der Vergangenheit hatten fast alle Azubis den Haupt- oder Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. 

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

Wie gut passt dieser Beruf zu dir? Jetzt Eignung testen!

Bildnachweis: „Steine und Sand" © mahey / Fotolia