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Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik – Ausbildung & Beruf

Egal ob Legosteine, Verpackungen oder Autoreifen… Kunststoffe und Kautschuk sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Mit Hilfe von Spezialmaschinen (z.B. Spritzgussmaschinen) stellen Verfahrensmechaniker diese Produkte her.

Was macht ein Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik?

Neben der Produktfertigung gehört das Bedienen und Steuern von automatisierten Maschinen zu ihren Aufgaben. Außerdem bereiten sie Rohstoffe auf und berechnen nach Rezeptur die Menge der verschiedenen Stoffe (Granulat, Weichmacher, Farbstoff).

Die Ausbildung wird in 7 Fachrichtungen angeboten, nämlich Formteile, Halbzeuge, Mehrschichtkautschukteile, Compound- und Masterbatchherstellung, Bauteile, Faserverbundtechnologie und Kunststofffenster.

Nach deiner Ausbildung arbeitest du in Industriebetrieben, die Kunststoff und Kautschuk verarbeiten, z.B. in der Reifenherstellung, in der Verpackungsherstellung oder in der Herstellung von Baubedarf, wie z.B. Türen, Fenster und Rollläden.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik. In der Vergangenheit hatte etwa die Hälfte der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurde mit Hauptschulabschluss, ein geringer Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Plastik Granulate" © XXLPHOTO / Fotolia