Werkfeuerwehrmann / Werkfeuerwehrfrau
Gehalt & Verdienst
Bei der Feuerwehr arbeiten, das steht bei vielen Kindern ganz oben auf der Traumberufliste. Mit einer Ausbildung als Werkfeuerwehrmann bzw. Werkfeuerwehrfrau kann dein Wunsch wahr werden! Was du in diesem wichtigen Beruf verdienst, willst du sicher auch wissen. Hier bekommst du Infos zur Ausbildungsvergütung und zum Einstiegsgehalt im Job.
Wie viel verdient man als Werkfeuerwehrmann (m/w/d) in der Ausbildung?
Wenn du deine Ausbildung in einem tarifgebundenen Betrieb absolvierst, ist deine Vergütung als Werkfeuerwehrmann vertraglich festgelegt. Abhängig von Bundesland und Branche gelten aber ganz unterschiedliche Tarifverträge.
Absolvierst du eine Ausbildung als Werkfeuerwehrmann bzw. Werkfeuerwehrfrau in der chemischen Industrie, kannst du im Schnitt mit folgendem Ausbildungsgehalt rechnen:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.132 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.207 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.304 Euro
Du weißt noch nicht, ob der Beruf als Werkfeuerwehrmann bzw. Werkfeuerwehrfrau das Richtige für dich ist? Dann mach unseren Berufscheck und finde es heraus. In unserem Gehaltscheck siehst du, wie viel Azubis in anderen Ausbildungsberufen verdienen. Wähle deine Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei diesen Zahlen handelt es sich um durchschnittliche Gehälter in einer Branche. Somit kann dein individuelles Azubi-Gehalt als Werkfeuerwehrfrau auch niedriger ausfallen! Tipp: Einige Unternehmen nennen in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung. Informiere dich deshalb auch im Stellenmarkt über dein Gehalt in der Ausbildung:
Im Berufsleben richtet sich dein Gehalt als Werkfeuerwehrmann nach unterschiedlichen Faktoren, wie Berufserfahrung, Branche und Arbeitsort. Wenn dein Arbeitgeber tariflich gebunden ist, gilt für dein Einkommen als Werkfeuerwehrmann eine feste Tarifverordnung. Welche das im Einzelfall ist, hängt z. B. von Branche und Region ab.
Nach deiner Ausbildung wirst du in eine bestimmte Tarifgruppe eingeordnet. Diese legt unter anderem auch dein Einstiegsgehalt fest. In der Regel ist dies für ausgelernte Werkfeuerwehrleute die niedrigste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Als Werkfeuerwehrmann kannst du je nach Branche beispielsweise von folgendem brutto Einstiegsgehalt ausgehen:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Wie viel verdient ein Werkfeuerwehrmann in der Metallindustrie?
Absolvierst du deine Ausbildung als Werkfeuerwehrmann in der Metallindustrie, kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.600 Euro rechnen.
Was verdient eine Werkfeuerwehrfrau in der chemischen Industrie?
Als ausgebildete Werkfeuerwehrfrau kannst du in der chemischen Industrie mit einem Einstiegsgehalt zwischen 3.600 bis 4.200 Euro brutto im Monat rechnen.
Bei diesen Beträgen handelt es sich um Beispielverdienste in einigen Branchen. Es gibt aber viele weitere Tarifverordnungen und Wirtschaftsbereiche. Daher kann dein Gehalt als Werkfeuerwehrfrau auch unter oder über den angegebenen Beträgen liegen. Darüber hinaus könntest du entsprechend deiner persönlichen Qualifikation in eine andere Tarifgruppe eingeordnet werden. Und mit den Berufsjahren steigen in der Regel auch die Gehälter.
Mit wachsender Berufserfahrung steigt dein Gehalt als Werkfeuerwehrmann spürbar an. Am Anfang erhältst du ein solides Einstiegsgehalt und bekommst oft nur wenige Zulagen. Nach einigen Jahren im Schichtdienst kommen Schichtzulagen, Feuerwehrzulagen und vielleicht eine höhere Entgeltgruppe dazu. Übernimmst du als Werkfeuerwehrmann zusätzlich Verantwortung, etwa als Gruppenführer, wirkt sich das meist deutlich auf deinen Verdienst aus.
Normalerweise bekommst du als Werkfeuerwehrmann neben dem Grundgehalt noch verschiedene Extras. Häufig gibt es zum Beispiel Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und eine betriebliche Altersvorsorge. Im Schichtdienst sind auch Zeitzuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit üblich. Teilweise erhältst du als Werkfeuerwehrmann sogar Sachleistungen wie Dienstkleidung, vergünstigtes Essen oder Zuschüsse für Fitnessangebote.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Werkfeuerwehrmann deutlich pushen. Wenn du Zusatzqualifikationen in Bereichen wie Atemschutz, Gefahrstoffabwehr oder Technik machst, wirst du für deinen Arbeitgeber wertvoller. Häufig öffnen sich damit Stellen mit mehr Verantwortung. So hast du als Werkfeuerwehrmann bessere Chancen auf höhere Entgeltgruppen und Zulagen.
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