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Augenoptiker – Gehalt & Verdienst

Bei deiner Berufswahl spielt dein Verdienst eine wichtige Rolle. Pauschale Aussagen zum Gehalt als Augenoptiker in Ausbildung und Beruf sind leider nicht möglich. Der Gehalts-Check erklärt dir, warum das so ist und zeigt dir Beispiele für mögliche Gehälter als Augenoptiker.

Gehalt in der Ausbildung

Je nachdem, ob dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist, in welcher Region Deutschlands du arbeitest und in welcher Branche du beschäftigt bist, fällt dein Gehalt in der Ausbildung unterschiedlich aus.

In einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Augenoptiker fest geregelt. Allerdings gibt es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Tarifverträge. Laut dem Zentralverband der Augenoptiker sind bundesweit die folgenden tariflichen Ausbildungsgehälter möglich:

  • im 1. Ausbildungsjahr 350 bis 500 Euro brutto
  • im 2. Ausbildungsjahr 450 bis 600 Euro brutto
  • im 3. Ausbildungsjahr 550 bis 750 Euro brutto
Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Gehalt in der Ausbildung.

Gehalt im Beruf

Die Höhe deiner Bezahlung als Augenoptiker richtet sich nach Berufserfahrung, Arbeitsort, Geschlecht und Branche. Eine feste Regelung für das Gehalt als Augenoptiker gibt es dann, wenn dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher Tarifvertrag im Einzelfall gilt, hängt u.a. von Branche und Region ab.

Über dein Einstiegsgehalt entscheidet deine tarifliche Vergütungsgruppe. Als ausgelernter Augenoptiker wirst du wahrscheinlich in die niedrigste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung eingeordnet. Je nach Branche kannst du mit 1.400 bis 2.200 Euro brutto Einstiegsgehalt rechnen.

Beispiele für 2 Branchen

  • Augenoptikerhandwerk: 1.400 bis 1.500 Euro
  • Einzelhandel: 1.500 bis 2.200 Euro

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Dies sind Beispielverdienste für Augenoptiker in einigen Bereichen. Es gibt aber weitere Branchen und Tarifverordnungen. Je nach Bundesland, Branche und Tarifvertrag kann dein Verdienst niedriger oder höher ausfallen. Eine Eingruppierung in niedrigere oder höhere Tarifgruppen ist entsprechend deiner Qualifikation möglich, wobei die Gehälter mit zunehmender Berufserfahrung steigen.


Stand: 10/2016