Bankkaufmann / Bankkauffrau
Gehalt & Verdienst
Bei deiner Berufswahl und der Entscheidung für den Beruf Bankkaufmann spielt auch dein Lohn eine wichtige Rolle. Was ein Bankkaufmann in Ausbildung und Beruf verdienen kann, erfährst du im Gehalts-Check.
Wie viel verdient man als Bankkaufmann (m/w/d) in der Ausbildung?
Im Schnitt erhält man in der Ausbildung zum Bankkaufmann diese Ausbildungsgehälter:
- im 1. Ausbildungsjahr 1.242 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr 1.297 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr 1.366 Euro
Der Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau zählt schon seit Jahren zu den bestbezahlten Berufen in Deutschland.
Je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region Deutschlands und in welcher Branche du arbeitest, fällt dein Gehalt in der Ausbildung unterschiedlich aus. In einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Bankkaufmann bzw. als Bankkauffrau durch Tarifverträge festgelegt. Allerdings gibt es je nach Branche und Bundesland unterschiedliche tarifliche Bestimmungen.
Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Ausbildungsgehalt als Bankkauffrau/-mann kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Gehalt in der Ausbildung.
Die Höhe deines Einkommens als Bankkauffrau hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: Berufserfahrung, Arbeitsort, Branche usw. Genau wie in der Ausbildung, ist auch das Gehalt als Bankkaufmann dann fest geregelt, wenn dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher Tarifvertrag jeweils gilt, hängt u.a. von Branche und Region ab.
Über dein Einstiegsgehalt entscheidet deine tarifliche Vergütungsgruppe. Als ausgelernter Bankkaufmann wirst du wahrscheinlich in die niedrigste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung eingeordnet. Je nach Branche sind zum Beispiel folgende Brutto-Verdienste möglich:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Was verdient ein Bankkaufmann im Bankgewerbe?
Im Bankgewerbe kannst du als ausgelernter Bankkaufmann mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.900 und 4.500 Euro rechnen.
Wie viel verdient eine Bankkauffrau im Versicherungsgewerbe?
Nach der Ausbildung kannst du als Bankkauffrau im Versicherungsgewerbe mit einem Einstiegsgehalt von 3.000 bis 5.100 Euro rechnen.
Dies sind Beispielverdienste für Bankkaufleute in einigen Bereichen. Daneben gibt es aber viele weitere Branchen und Tarifverordnungen. Das bedeutet: Je nach Bundesland, Branche und Tarifvertrag kann dein Lohn niedriger oder höher ausfallen. Eine Einordnung in niedrigere oder höhere Tarifgruppen ist entsprechend deiner Qualifikation möglich. Und mit steigender Berufserfahrung steigen auch die Tarifgruppen und damit die Verdienste.
Mit mehr Berufserfahrung steigt dein Gehalt als Bankkaufmann Schritt für Schritt. Am Anfang erhältst du ein solides Einstiegsgehalt und über Tarifverträge oder Hausverträge kommen regelmäßige Erhöhungen dazu. Übernimmst du mehr Verantwortung, etwa in der Kundenberatung oder im Vertrieb, verdienst du als Bankkaufmann im Laufe der Jahre meist deutlich mehr und profitierst zusätzlich von Boni oder leistungsbezogenen Zulagen.
Typischerweise bekommst du als Bankkaufmann oft Extras wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. Viele Banken zahlen zusätzlich Erfolgsprämien, vermögenswirksame Leistungen und Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge. Auch ein 13. Gehalt oder Bonuszahlungen sind möglich. Als Bankkaufmann profitierst du außerdem von geregelten Arbeitszeiten, bezahlten Fortbildungen und manchmal sogar von Mitarbeiterrabatten. Manchmal kommen noch Jobticket, vergünstigte Konten oder auch eine gute Kantine dazu.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Bankkaufmann deutlich verbessern. Wenn du dich zum Beispiel auf Firmenkunden, Vermögensberatung oder Immobilienfinanzierung fokussierst, steigst du oft in besser bezahlte Positionen auf. Mit berufsbegleitender Weiterbildung, etwa zum Bankfachwirt, eröffnest du dir als Bankkaufmann zusätzliche Karrierechancen und damit höhere Verdienstmöglichkeiten. Auch Projektleitung, Filialleitung oder der Einstieg ins Controlling bringen meist mehr Geld.
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