Beamter / Beamtin Justizdienst (mittl. Dienst)
Gehalt & Verdienst
Wenn dich rechtliche und gesetzliche Vorgänge interessieren und du zudem nach einem sicheren Job im Büro suchst, haben wir hier den passenden Beruf für dich: Beamter bzw. Beamtin im Justizdienst im mittleren Dienst. Wie dein Gehalt in diesem Job während Ausbildung und beim Berufseinstieg aussieht, erfährst du hier im Gehalts-Check.
Wie viel verdient man als Beamter im Justizdienst (m/w/d) in der Ausbildung?
Beamte bzw. Beamtinnen in Ausbildung erhalten sogenannte Anwärterbezüge. Diese setzen sich zusammen aus
- dem Anwärtergrundbetrag,
- dem Familienzuschlag (wenn du verheiratet bist und/oder Kinder hast) und
- vermögenswirksamen Leistungen.
Unter bestimmten Voraussetzungen können dir zusätzlich Anwärtersonderzuschläge sowie weitere Zulagen gewährt werden. Dein Anwärtergrundbetrag als Beamter im Justizdienst richtet sich nach der Besoldungsgruppe, in die du eingestuft wirst. Bei einer Ausbildung im mittleren nichttechnischen Dienst ist das im Normalfall die Gruppe A6.
Je nachdem, ob das Bundes- oder das Landesbesoldungsgesetz für dich gilt, kann die Ausbildungsvergütung unterschiedlich ausfallen.
Laut Bundesbesoldungsgesetz beträgt dein monatlicher Anwärtergrundbetrag derzeit 1.473 Euro.
Da für alle Beamtenausbildungen die gleichen Besoldungsgesetze und Anwärterbezüge gelten, kannst du in jeder Beamtenausbildung im mittleren nichttechnischen Dienst mit den oben genannten Vergütungen rechnen. Im Vergleich mit Berufen, die im klassischen dualen System ausgebildet werden, ist dein Azubi-Gehalt als Beamtin im Justizdienst sehr hoch. In kaum einem dualen Ausbildungsberuf sind über die gesamte Ausbildungsdauer hinweg so hohe Ausbildungsvergütungen möglich wie in der Beamtenausbildung. Die Grafik unten zeigt die durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütungen in 2 dualen Ausbildungsberufen im letzten Jahr, wie sie vom Bundesinstitut für Berufsbildung ermittelt wurden:
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Werte repräsentieren Durchschnittswerte. Dein individuelles Azubi-Gehalt kann also auch unter oder über diesen Beträgen liegen. Tipp: Manchmal nennen Unternehmen die konkrete Ausbildungsvergütung bereits in ihren Stellenanzeigen – ein Blick in den Stellenmarkt lohnt sich also:
Auch im Berufsleben richtet sich dein Gehalt als Beamtin im Justizdienst nach der Besoldungsgruppe, in die du eingestuft wirst. Wie auch in der Ausbildung ist dies im mittleren nichttechnischen Dienst in der Regel die Gruppe A6. Laut dem Bundesbesoldungsgesetz ist in den Gruppen A6 und A7 ein Grundgehalt von etwa 2.800 bis 2.900 Euro vorgesehen. Nach den Landesbesoldungsgesetzen der Bundesländer sind für Berufseinsteiger in der Besoldungsgruppe A6 leicht abweichende Gehälter möglich.
Die genannten Beträge sind Grundgehälter in der niedrigsten Stufe der Besoldungsgruppen A6 und A7 für ausgelernte Beamte im Justizdienst. Mitzunehmender Berufserfahrung wirst du in der Regel in höhere Gehaltsstufen eingeordnet und erhältst damit auch höhere Gehälter. Auch kann dein Verdienst durch mögliche Zulagen zusätzlich zum Grundgehalt höher ausfallen.
Weitere Informationen zur Beamtenbesoldung
Die rechtlichen Regelungen zur Beamtenbesoldung kannst du im Bundesbesoldungsgesetz bzw. den einzelnen Landesbesoldungsgesetzen nachlesen. Weitere Informationen sowie Besoldungstabellen mit konkreten Zahlen findest du auf den Seiten des DBB Beamtenbund und Tarifunion.
Stand: 06/2023
Das Beamter – Justizdienst Gehalt steigt mit wachsender Berufserfahrung in festen Stufen. Du startest mit Anwärterbezügen, nach der Verbeamtung bekommst du ein Grundgehalt nach Besoldungsgruppe. Mit jedem Erfahrungsstufenaufstieg steigt dein Gehalt als Beamter im Justizdienst automatisch. Durch Beförderungen in eine höhere Laufbahn, zum Beispiel vom mittleren in den gehobenen Dienst, kommen weitere Gehaltssprünge dazu.
Als Beamter im Justizdienst bekommst du neben dem Grundgehalt oft attraktive Extras. Meist gibt es eine jährliche Sonderzahlung, die wie Weihnachtsgeld wirkt, manchmal auch zusätzliches Urlaubsgeld. Beamte profitieren außerdem von Zulagen für Schichtdienst, Wochenendarbeit oder den Justizvollzug. Häufig kommen Beihilfe, vermögenswirksame Leistungen und je nach Einsatzbereich weitere kleine Vorteile dazu.
Ja, als Beamter im Justizdienst kannst du dein Gehalt mit Spezialisierung deutlich verbessern. Wenn du Fortbildungen machst und mehr Verantwortung übernimmst, sind Beförderungen in eine höhere Besoldungsgruppe möglich. Ein Justizdienstbeamter kann sich zum Beispiel auf Vollzugsdienst, Verwaltung, IT oder als Ausbilder spezialisieren und dadurch Zulagen, Funktionsämter und ein höheres Grundgehalt erreichen.
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