Du möchtest einen handwerklich-technischen Beruf und kannst dir den Umgang mit dem Werkstoff Metall sehr gut für dich vorstellen? Dann passt der Beruf Metallbauer bzw. Metallbauerin sicher gut zu dir. Vor der Ausbildungssuche solltest du dir am besten noch ansehen, mit welchem Gehalt du als Metallbauer rechnen kannst. Mehr erfährst du hier.
Wie viel verdient man als Metallbauer (m/w/d) in der Ausbildung?
Als Metallbauer kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:
- im 1. Ausbildungsjahr: 927 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.000 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.091 Euro
- im 4. Ausbildungsjahr: 1.164 Euro
Der Beruf Metallbauer gehört zwar nicht zu den bestbezahlten Berufen in Deutschland, kann aber mit einer guten Vergütung nach der Ausbildung punkten.
Deine Ausbildungsvergütung richtet sich danach, ob dein Ausbildungsbetrieb tariflich gebunden ist, in welcher Branche und in welcher Region du beschäftigt bist. Wenn du in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt bist, ist deine Vergütung als Metallbauer bzw. als Metallbauerin vertraglich festgelegt. Allerdings gelten je nach Bundesland und Branche ganz unterschiedliche Tarifverträge.
Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Metallbauer im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei diesen Zahlen handelt es sich um durchschnittliche Werte. Dein tatsächliches Ausbildungs-Gehalt als Metallbauerin bzw. dein Schlosser Gehalt kann somit auch niedriger ausfallen! Tipp: Einige Unternehmen machen in ihren Stellenanzeigen konkrete Angaben zur Ausbildungsvergütung. Nutze deshalb auch den Stellenmarkt, um dich über dein Schlosser Gehalt bzw. dein Metallbauer Gehalt in der Ausbildung zu informieren.
Dein Verdienst als Metallbauer hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen beispielsweise Branche, Arbeitsort und Berufserfahrung. Wenn dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist, gilt für dein Einkommen als Metallbauer eine feste Regelung. Welcher Tarifvertrag in deinem speziellen Fall gilt, hängt z.B. von Branche und Region ab.
Über dein Einstiegsgehalt entscheidet deine tarifliche Entgeltgruppe. Ein ausgelernter Metallbauer wird in der Regel in die niedrigste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung eingeordnet. Je nach Branche sind zum Beispiel folgende Brutto-Verdienste möglich:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Was verdient ein Metallbauer in der Metallindustrie?
In der Metallindustrie kannst du als ausgelernter Metallbauer mit einem Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.600 Euro rechnen.
Wie viel verdient eine Metallbauerin im Kfz-Gewerbe?
Nach der Ausbildung kannst du als Metallbauerin im Kfz-Gewerbe mit einem Einstiegsgehalt von 2.000 bis 2.800 Euro rechnen.
Bei diesen Beträgen handelt es sich um mögliche Gehälter für Metallbauer in einigen Branchen. Daneben gibt es aber viele weitere Tarifverordnungen und Wirtschaftsbereiche. Deshalb kann dein Gehalt als Metallbauerin je nach Branche, Bundesland und Tarifvertrag auch unter oder über den angegebenen Beträgen liegen. Auch könntest du mit entsprechender Qualifikation in eine andere Tarifgruppe eingeordnet werden. Und mit den Berufsjahren erhöht sich in der Regel auch dein Schlosser Gehalt bzw. dein Schlosserin Gehalt.
Mit wachsender Berufserfahrung steigt dein Gehalt als Metallbauer deutlich an. Am Anfang liegst du meist im unteren Bereich, später bekommst du mehr durch Routine, Verantwortung und komplexere Arbeiten. Als erfahrener Metallbauer, zum Beispiel als Vorarbeiter oder mit Meistertitel, kannst du deutlich bessere Verdienstchancen haben, oft auch durch Tarifvertrag und Zulagen.
In vielen Betrieben bekommst du als Metallbauer neben dem Grundgehalt Extras. Häufig gibt es Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder Leistungsprämien. Als Metallbauer kannst du zusätzlich von Schichtzulagen, Zuschlägen für Überstunden und vermögenswirksamen Leistungen profitieren. Manche Firmen zahlen auch Fahrtkostenzuschüsse oder eine betriebliche Altersvorsorge, wenn du länger im Betrieb bleibst.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Metallbauer deutlich steigern. Wenn du dich als Metallbauer zum Beispiel auf Schweißen, Konstruktionstechnik oder Montage spezialisierst, wirst du für Betriebe interessanter. Mit Weiterbildungen wie Meister, Techniker oder geprüfter Schweißfachmann steigen dein Stundenlohn, deine Verantwortung und oft auch deine Aufstiegschancen.
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Bildnachweis: „Metallbauer arbeitet an Maschine" © Kadmy - stock.adobe.com