Meteorologe / Meteorologin
Gehalt & Verdienst
Klimamodelle und Wettervorhersagen sind spannend zu beobachten – und noch spannender zu erstellen. Als Meteorologe erwartet dich nicht nur ein vielseitiges Arbeitsumfeld, sondern auch ein gutes Gehalt. Wie viel Gehalt Meteorologen in der Ausbildung und beim Berufseinstieg verdienen können, zeigen wir dir hier.
Wie viel verdient man als Meteorologe (m/w/d) in der Ausbildung?
Meteorologen machen keine Ausbildung, sondern schließen üblicherweise ein Hochschulstudium ab. Egal, ob sie nach dem 3-jährigen Bachelor direkt in den Beruf einsteigen oder noch ein 2-jähriges Masterstudium anhängen: Bezahlt wird das Studium nicht. Während der Ausbildungszeit als Meteorologe bzw. Meteorologin musst du dich also selbst finanzieren.
Duales Studium: Bei der Bundeswehr beispielsweise kann Meteorologie auch als Duales Studium studiert werden. Hier erhältst du dann schon während des Studiums ein Gehalt, die Anwärterbezüge. So bist du finanziell abgesichert, denn die Bezüge liegen bei etwa 1.500 Euro monatlich.
Anders kann es aussehen, wenn Meteorologen nach dem Studium promovieren, also ihren Doktor machen. Die Doktorarbeit (Dissertation) können sie manchmal in Unternehmen schreiben und erhalten während dieser Zeit auch eine Art Gehalt. Eine andere Art der Finanzierung ist die Arbeit an der Hochschule selbst. Hier können Doktoranden forschen und schreiben und gleichzeitig ihr Wissen in Lehrveranstaltungen vermitteln. Als wissenschaftliche Mitarbeiter verdienen Doktoranden bei einer halben Stelle (das ist üblich, damit Zeit zum Schreiben bleibt) knapp 2.200 Euro brutto. Je nach Bundesland kann das variieren.
Promotionsstipendium: Sowohl Hochschulen selbst als auch Begabtenförderungswerke vergeben Stipendien an Studierende oder Promovierende mit herausragenden Leistungen. Hier kannst du als angehender Meteorologe 1.350 Euro monatlich als Stipendium erhalten, um dein Studium oder deine Promotion zu finanzieren.
Du hast nicht vor zu studieren? Wie wäre es dann mit einer dualen Ausbildung? Wie viel du in verschiedenen Ausbildungsberufen verdienen kannst, zeigen wir dir hier im Gehaltscheck:
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Einkommen in der Ausbildung:
Hast du dein Studium der Meteorologie abgeschlossen, kannst du dich um eine Stelle als Meteorologe bewerben. Nicht nur der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt Meteorologen ein, sondern auch Forschungseinrichtungen und viele privatwirtschaftliche Unternehmen.
Wie hoch das Meteorologie Gehalt ist, hängt maßgeblich von der Branche ab, in der du arbeitest. Im öffentlichen Dienst sind rund 2.900 bis 4.100 üblich. Bei privaten Unternehmen kann das Gehalt als Meteorologe stark abweichen – sowohl nach oben als auch nach unten.
In der Energie- und Versorgungswirtschaft sind 3.200 bis 4.100 Euro im Monat drin.
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Bei den in der Grafik gezeigten Einstiegsgehältern handelt es sich um Durchschnittswerte. Einen Einfluss darauf, welches Gehalt Meteorologen verdienen, hat neben dem Arbeitgeber auch die persönliche Qualifikation. Mit einem Bachelor-Abschluss wirst du als Meteorologe andere Tätigkeiten übernehmen als jemand mit Promotion, sodass hier auch der Verdienst abweicht.
Wie viel verdient ein Meteorologe mit Berufserfahrung?
Das Durchschnittsgehalt als Meteorologe liegt bei 3.546 bis 4.374 Euro im Monat. Nach einigen Jahren im Beruf kannst du mit durchaus höheren Gehältern als Meteorologe bzw. Meteorologin rechnen. Besonders Berater in Klima- und Umweltfragen können sich über einen hohen Verdienst freuen.
Gerade im Forschungsbereich musst du aber auch damit rechnen, in befristeten Projekten zu arbeiten. Hier kann es also sein, dass du nach 2 Jahren eine andere Stelle suchen oder erneut Forschungsgelder beantragen musst. Mit Leidenschaft für Wetter und Klima kannst du als Meteorologe aber spannende Aufgaben übernehmen und dafür noch gut bezahlt werden.
Mit mehr Berufserfahrung steigt dein Gehalt als Meteorologe spürbar an. Am Anfang liegst du eher beim Einstiegsgehalt und übernimmst einfache Aufgaben in der Vorhersage. Nach einigen Jahren und Fortbildungen kommen mehr Verantwortung, Projektarbeit und vielleicht eine Teamleitung dazu. Dann kannst du als erfahrener Meteorologe deutlich besser verdienen als zu Beginn.
Typischerweise kannst du als Meteorologe mit Extras wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld rechnen, wenn ein Tarifvertrag gilt. Oft gibt es auch Zulagen für Schichtdienst, Wochenendarbeit oder Bereitschaft. Zusätzlich sind Zuschüsse zur Altersvorsorge, Zeitkonten oder Fortbildungsbudgets möglich. Je größer dein Arbeitgeber, desto eher profitierst du als Meteorologe von solchen Zusatzleistungen.
Ja, mit einer Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Meteorologe meist deutlich steigern. Besonders gefragt sind Fachrichtungen wie Flugwetter, Agrarwetter, Energiebranche oder datenbasierte Wettermodelle. Wenn du dich in Statistik, Programmierung oder Beratung weiterbildest, wirst du für Unternehmen wertvoller und kannst als spezialisierter Meteorologe bessere Gehaltsverhandlungen führen.
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