Oberflächenbeschichter / Oberflächenbeschichterin
Gehalt & Verdienst
In diesem Beruf ist der Name Programm: Als Oberflächenbeschichter/in beschichtest du verschiedenste Oberflächen aus Metall oder Kunststoff, wie zum Beispiel Fahrzeugteile oder Bauteile, mit metallischen Überzügen. Du kannst dir die Ausbildung für dich vorstellen? Dann muss nur noch die Bezahlung stimmen. Hier erfährst du, mit welchem Gehalt du als Oberflächenbeschichter rechnen kannst.
Wie viel verdient man als Oberflächenbeschichter (m/w/d) in der Ausbildung?
Als Oberflächenbeschichter kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.106 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.165 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.243 Euro
Je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region und in welcher Branche du beschäftigt bist, kann dein Gehalt in der Ausbildung unterschiedlich ausfallen. Wenn du in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt bist, ist deine Vergütung als Oberflächenbeschichter bzw. als Oberflächenbeschichterin vertraglich festgelegt. Allerdings gelten je nach Bundesland und Branche ganz unterschiedliche Tarifverträge.
Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Oberflächenbeschichter im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei diesen Beträgen handelt es sich um Durchschnittswerte. Somit kann dein individuelles Azubi-Gehalt als Oberflächenbeschichterin auch niedriger ausfallen! Tipp: Nutze auch den Stellenmarkt, um dich über dein Gehalt in der Ausbildung zu informieren. Einige Unternehmen machen entsprechende Angaben in ihren Stellenanzeigen.
Die Höhe deines Gehalts als Oberflächenbeschichterin hängt von Berufserfahrung, Arbeitsort und Branche ab. Dein Verdienst als Oberflächenbeschichter ist dann fest geregelt, wenn dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher Tarifvertrag im Einzelfall gilt, hängt u.a. von Branche und Region ab.
Nach deiner Ausbildung wirst du in eine bestimmte Entgeltgruppe eingeordnet, die auch dein Einstiegsgehalt festlegt. In der Regel ist dies für ausgelernte Oberflächenbeschichter die unterste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Je nach Branche sind zum Beispiel folgende Brutto-Verdienste möglich. Einzelne Tarifverträge und konkrete Zahlen findest du zum Beispiel in der Tarifdatenbank des Statistischen Bundesamtes.
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Was verdient ein Oberflächenbeschichter in der Metallindustrie?
In der Metallindustrie kannst du als ausgelernter Oberflächenbeschichter mit einem Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.600 Euro rechnen.
Wie viel verdient eine Oberflächenbeschichterin im Kfz-Gewerbe?
Nach der Ausbildung zur Oberflächenbeschichterin kannst du im Kfz-Gewerbe mit einem Einstiegsgehalt von 2.000 bis 2.800 Euro rechnen.
Bei diesen Beträgen handelt es sich um Beispielverdienste in einigen Bereichen. Je nach Arbeitgeber, Arbeitsort und tariflicher Regelung sind auch niedrigere oder höhere Einstiegsgehälter denkbar. Und je nach Qualifikation und Aufgabenbereich kannst du als Oberflächenbeschichter in eine andere Gehaltsgruppe eingeordnet werden. Außerdem erhöhen sich die Gehälter mit den Berufsjahren.
Mit den Jahren steigt dein Gehalt als Oberflächenbeschichter deutlich an. Nach der Ausbildung liegst du beim Einstiegsgehalt eher im unteren Bereich, mit wachsender Berufserfahrung und mehr Verantwortung klettert dein Bruttolohn spürbar. Schichtzulagen, ein Tarifvertrag und Fortbildungen wirken sich zusätzlich aus. Als erfahrener Oberflächenbeschichter kannst du so ein solides, stabiles Einkommen erreichen.
Typischerweise bekommst du als Oberflächenbeschichter einige Extras zu deinem Grundgehalt dazu. Häufig gibt es Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Zuschläge für Spät- oder Nachtschicht. In manchen Betrieben kommen Gewinnbeteiligungen, Prämien oder eine betriebliche Altersvorsorge oben drauf. Als Oberflächenbeschichter profitierst du so nicht nur vom Monatslohn, sondern auch von einmaligen und regelmäßigen Sonderzahlungen.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Oberflächenbeschichter deutlich verbessern. Wenn du dich zum Beispiel auf Qualitätssicherung, Laborarbeit oder die Programmierung moderner Anlagen weiterbildest, wirst du für Betriebe besonders interessant. Mit Meister- oder Techniker-Weiterbildung steigt oft auch die Position, etwa als Schichtleiter, und damit dein Verdienst als Oberflächenbeschichter.
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