Personaldienstleistungskaufmann / Personaldienstleistungskauffrau
Gehalt & Verdienst
Als Personaldienstleistungskaufmann hast du tagtäglich viele Bewerbungen auf dem Tisch. Mit den Gehaltswünschen der Bewerber kennst du dich gut aus – aber was kannst du eigentlich selbst verdienen? Von welchen Faktoren deine Ausbildungsvergütung als Personaldienstleistungskauffrau abhängt und wie hoch dein Einstiegsgehalt im Beruf ausfällt, zeigen wir dir hier.
Wie viel verdient man als Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) in der Ausbildung?
Wie hoch dein Gehalt in der Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann ausfällt, kann je nach Branche und Bundesland variieren. Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister empfiehlt folgende Ausbildungsvergütung:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.013 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.100 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.203 Euro
Je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welchem Bundesland und in welcher Branche du beschäftigt bist, fällt dein Gehalt in der Ausbildung unterschiedlich aus.
In einem tariflich gebundenen Ausbildungsbetrieb gibt es eine feste Regelung für dein Azubi-Gehalt als Personaldienstleistungskaufmann bzw. als Personaldienstleistungskauffrau. Je nach Bundesland und Branche gelten aber ganz unterschiedliche Tarifverträge.
Du interessierst dich auch für die Ausbildungsvergütung in anderen Berufen? Dann klicke dich gerne durch den Gehaltscheck und vergleiche deine Ausbildungsvergütung als Personaldienstleistungskauffrau mit den Gehältern in ähnlichen Berufen.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Einkommen in der Ausbildung:
Die Höhe deines Gehalts als Personaldienstleistungskauffrau ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel Branche, Berufserfahrung und Bundesland. Dein Gehalt ist dann vertraglich fest geregelt, wenn dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher spezielle Tarifvertrag für dich gilt, richtet sich nach Branche und Bundesland.
Nach deiner Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau wirst du in eine bestimmte Vergütungsgruppe eingeordnet. Diese legt unter anderem auch dein Einstiegsgehalt fest. Ein ausgelernter Personaldienstleistungskaufmann wird in der Regel in die unterste Gruppe für Angestellte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung eingruppiert. Je nach Branche sind zum Beispiel folgende Brutto-Verdienste möglich. Konkrete Zahlen einzelner Tarifverträge findest du beispielsweise in der Tarifdatenbank des Statistischen Bundesamtes.
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Was verdient eine Personaldienstleistungskauffrau im Einzelhandel?
Im Einzelhandel kannst du als ausgelernte Personaldienstleistungskauffrau mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.200 bis 3.800 Euro rechnen.
Wie viel verdient eine Personaldienstleistungskauffrau im Bauhauptgewerbe?
Hast du deine Ausbildung als Personaldienstleistungskauffrau im Bauhauptgewerbe abgeschlossen, steigst du mit einem Gehalt von 2.800 bis 4.000 Euro im Monat ein.
Dies sind beispielhafte Gehälter für Personaldienstleistungskaufleute in einigen Bereichen. Allerdings können Personaldienstleistungskaufleute auch in vielen anderen Branchen tätig sein. Dein tatsächlicher Verdienst kann somit auch niedriger oder höher ausfallen. Und gemäß deiner persönlichen Qualifikation könntest du auch in eine andere Entgeltgruppe eingeordnet werden. Außerdem erhöhen sich die Gehälter in der Regel mit den Berufsjahren.
Dein Gehalt steigt als Personaldienstleistungskaufmann mit jeder Menge Berufserfahrung spürbar an. Zu Beginn liegst du oft im unteren Bereich der üblichen Gehaltsspanne. Mit mehr Verantwortung, eigenen Kunden und vielleicht erster Teamleitung wächst dein Verdienst deutlich. In großen Firmen oder nach Tarifvertrag verdient ein erfahrener Personaldienstleistungskaufmann meist mehr als Kollegen in kleinen Betrieben.
Zusätzlich zum Grundgehalt bekommst du als Personaldienstleistungskaufmann oft Extras wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder eine Leistungsprämie. Viele Betriebe zahlen auch Provision für erfolgreiche Vermittlungen. Manchmal gibt es noch Zuschläge, vermögenswirksame Leistungen oder eine betriebliche Altersvorsorge. Je nach Größe und Tarif fällt das Paket für dich als Personaldienstleistungskaufmann unterschiedlich attraktiv aus.
Ja, durch Spezialisierung kannst du als Personaldienstleistungskaufmann dein Gehalt deutlich pushen. Wenn du dich zum Beispiel auf bestimmte Branchen, Vertrieb oder Key-Account-Management konzentrierst, wirst du für Arbeitgeber interessanter. Mit Weiterbildungen, etwa im Personalmanagement, steigen deine Chancen auf besser bezahlte Positionen als erfahrener Personaldienstleistungskaufmann mit Expertenwissen. Auch der Schritt in Richtung Niederlassungsleitung bringt oft ein höheres Einkommen.
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