Eurokaufmann / Eurokauffrau
Gehalt & Verdienst
Du bist ein Sprachtalent? Verschiedene Texte zu übersetzen, macht dir Spaß? Außerdem interessierst du dich für kaufmännische Themen? Dann haben wir mit dem Eurokaufmann vielleicht den passenden Beruf für dich. Natürlich spielt nicht nur Interesse an der Tätigkeit eine wichtige Rolle. Auch das Gehalt ist ein wichtiger Faktor bei der Berufswahl. Hier geben wir dir Beispiele für das Gehalt als Eurokaufmann bzw. als Eurokauffrau in Ausbildung und Beruf.
Wie viel verdient man als Eurokaufmann (m/w/d) in der Ausbildung?
Bei der Ausbildung zum Eurokaufmann bzw. zur Eurokauffrau handelt es sich um ein Abiturientenprogramm, das mit einer kaufmännischen Ausbildung kombiniert ist, wie zum Beispiel Kaufmann für Büromanagement oder Industriekaufmann.
Dein Ausbildungsgehalt entspricht der üblichen Ausbildungsvergütung in diesem kaufmännischen Beruf. Wählst du beispielsweise die Ausbildung zum Industriekaufmann, erhältst du als angehender Eurokaufmann im Schnitt diese Ausbildungsvergütung:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.099 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.171 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.266 Euro
Deine Ausbildungsvergütung richtet sich danach, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region und in welcher Branche du beschäftigt bist.
Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und Kaufmann im Einzelhandel im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Es handelt sich bei diesen Zahlen um Durchschnittswerte. Daher kann dein tatsächliches Azubi-Gehalt als Eurokaufmann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Manche Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Erkundige dich also auch im Stellenmarkt über deine Bezahlung in der Ausbildung zur Eurokauffrau:
Die Höhe deines Gehalts als Eurokauffrau wird bestimmt durch Berufserfahrung, Arbeitsort und Branche. Dein Gehalt als Eurokaufmann ist dann fest geregelt, wenn dein Betrieb tariflich gebunden ist. Welcher Tarifvertrag für dich im Speziellen gilt, hängt beispielsweise von Branche und Region ab.
Dein Anfangsgehalt nach der Ausbildung richtet sich nach deiner tariflichen Entgeltgruppe. Als ausgelernter Eurokaufmann verfügst du über eine besondere Qualifikation, die über eine normale abgeschlossene Ausbildung hinausgeht. Daher wirst du wahrscheinlich in eine etwas höhere Entgeltgruppe eingeordnet. Je nach Branche sind zum Beispiel folgende Brutto-Verdienste möglich:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Was verdient ein Eurokaufmann im Einzelhandel?
Im Einzelhandel kannst du als ausgelernter Eurokaufmann mit einem Einstiegsgehalt von 2.200 bis 3.800 Euro rechnen.
Wie viel verdient eine Eurokauffrau im Hotel & Gaststättengewerbe?
Hast du das Abiturientenprogramm zur Eurokauffrau abgeschlossen, kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 2.400 bis 3.300 Euro rechnen.
Dies sind beispielhafte Verdienste für Eurokaufleute in einzelnen Bereichen. Eurokaufleute können aber in vielen weiteren Branchen tätig sein, in denen ganz andere Tarifverordnungen gelten. Daher kann dein Verdienst auch viel niedriger oder höher ausfallen. Mit zunehmender Berufserfahrung steigen in der Regel auch die Gehälter.
Mit wachsender Berufserfahrung steigt dein Gehalt als Eurokaufmann meistens spürbar. Zu Beginn liegst du noch eher im unteren Bereich, später kommst du durch Routine und sichere Abläufe höher. Mit mehr Verantwortung im Export, Vertrieb oder Einkauf gibt es oft Zulagen und Boni. Als erfahrener Eurokaufmann hast du daher meist ein deutlich besseres Gehalt.
Typischerweise bekommst du als Eurokaufmann neben dem Grundgehalt noch einige Extras. Häufig zahlen Betriebe Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld, manchmal auch Leistungsprämien oder Bonuszahlungen. Zusätzlich sind Zuschüsse zu Fahrtkosten, Essenszuschuss oder vermögenswirksame Leistungen möglich. Gerne werden auch Weiterbildungen übernommen, was sich wiederum auf dein Gehalt auswirken kann. Gerade in größeren Firmen kann ein Eurokaufmann so von zusätzlichen Leistungen profitieren.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Eurokaufmann deutlich verbessern. Konzentrierst du dich zum Beispiel auf Außenhandel, Logistik oder Vertrieb, wirst du für viele Unternehmen besonders interessant. Fremdsprachen, Verhandlungsgeschick und gute Zahlenkenntnisse zahlen sich aus. Mit Weiterbildungen zum Fachwirt oder ähnlichen Abschlüssen steigen deine Chancen auf Führungsaufgaben. Wenn du dich weiterbildest und als Eurokaufmann ein gefragtes Fachgebiet abdeckst, kannst du deutlich mehr verdienen.
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