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Eurokaufmann – Gehalt & Verdienst

Dein späteres Gehalt spielt für deine Berufswahl eine wichtige Rolle. Pauschale Aussagen zum Einkommen als Eurokaufmann sind aber leider nicht möglich. Warum das so ist und welches Gehalt ein Eurokaufmann in Ausbildung und Beruf zum Beispiel verdienen kann, erfährst du im Gehalts-Check.

Gehalt in der Ausbildung

Bei der Ausbildung zum Eurokaufmann handelt es sich um eine Abiturientenausbildung, die mit einer kaufmännischen Ausbildung kombiniert ist, wie zum Beispiel Kaufmann im Einzelhandel, Kaufmann für Büromanagement oder Industriekaufmann. Dein Ausbildungsgehalt entspricht der üblichen Ausbildungsvergütung in diesem kaufmännischen Beruf und richtet sich danach, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region und in welcher Branche du beschäftigt bist.

Gehalts-Check Eurokaufmann

Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Industriekaufmann, Kaufmann für Büromanagement und Kaufmann im Einzelhandel 2016 durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 4 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.

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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Ausbildungsvergütungen

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Dies sind Durchschnittswerte. Dein individuelles Ausbildungs-Gehalt als Eurokaufmann kann somit auch niedriger oder höher ausfallen! Tipp: Einige Unternehmen machen in ihren Stellenanzeigen konkrete Angaben zur Ausbildungsvergütung. Informiere dich deshalb auch im Stellenmarkt über deine Bezahlung in der Ausbildung.

Beispiel aus der Praxis

Sabine macht ihre Ausbildung zur Eurokauffrau bei einem großen Handelsunternehmen in Baden-Württemberg und wird nach dem dort gültigen Tarifvertrag für den Groß- und Außenhandel vergütet. Derzeit sind für Azubis folgende Vergütungen vorgesehen: Im 1. Lehrjahr 890 Euro, im 2. Jahr 940 Euro und im 3. Jahr der Ausbildung 995 Euro.

Gehalt im Beruf

Dein Gehalt als Eurokaufmann hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen beispielsweise Wirtschaftsbereich, Arbeitsort und Berufserfahrung. Wenn dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist, gilt für dein Gehalt als Eurokaufmann eine feste Regelung. Welche der vielen Tarifverordnungen in deinem Fall zutrifft, ergibt sich u.a. aus Branche und Bundesland.

Dein Einstiegsgehalt richtet sich nach deiner tariflichen Vergütungsgruppe. Als ausgelernter Eurokaufmann verfügst du über eine besondere Qualifikation, die über eine normale abgeschlossene Ausbildung hinausgeht. Wahrscheinlich wirst du deshalb in eine etwas höhere Entgeltgruppe eingeordnet. In einigen Branchen sind zum Beispiel Einstiegsgehälter zwischen 1.900 und 2.500 Euro brutto üblich. Hier siehst du die bestbezahlten Ausbildungsberufe.

Beispiele für 2 Branchen

  • Einzelhandel, Groß- und Außenhandel: 2.000 bis 2.500 Euro
  • Hotel- und Gaststättengewerbe: 1.900 bis 2.400 Euro

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Bei diesen Beträgen handelt es sich um Beispielverdienste in einigen Bereichen. Je nach Arbeitgeber, Arbeitsort und tariflicher Regelung sind auch niedrigere oder höhere Einstiegsgehälter denkbar. Und je nach Qualifikation und Aufgabenbereich kannst du als Eurokaufmann in eine andere Gehaltsgruppe eingeordnet werden. Außerdem erhöhen sich die Gehälter mit den Berufsjahren.


Stand: 10/2016

Bildnachweis: „Fahnen auf Tastatur" © Pixelot / Fotolia