Gesundheits- und Krankenpfleger /-pflegerin (Krankenschwester)
Gehalt & Verdienst
Wie viel verdient man als Krankenpfleger (m/w/d) in der Ausbildung?
Die offizielle Berufsbezeichnung für den Krankenpfleger bzw. die Krankenschwester heißt seit 2020 „Pflegefachmann“. An der Ausbildungsvergütung bzw. dem Gehalt nach der Ausbildung ändert sich dadurch aber nicht viel.
In der Ausbildung erhältst du für deine Arbeit eine Vergütung. Wie viel du in einer öffentlichen Einrichtungen wie einem Krankenhaus verdienst, erfährst du auf der Pflegefachmann Gehaltsseite.
Je nachdem, bei welchem Träger du deine Ausbildung machst (z. B. in einem öffentlichen oder kirchlichen Krankenhaus), kann dein Gehalt leicht variieren. Einrichtungen des öffentlichen Dienstes zahlen meist nach Tarifvertrag (TVAöD), was für mehr Transparenz und Sicherheit sorgt.
Im Vergleich zu anderen sozialen Berufen ist das Gesundheits- und Krankenpfleger Gehalt während der Ausbildung überdurchschnittlich. Viele vergleichbare Jobs in der Pflegebranche bieten deutlich geringere Vergütungen.
Das liegt vor allem daran, dass die Krankenpflege eine hohe Verantwortung trägt und meist tariflich geregelt ist. Für Azubis ist das ein Vorteil, der sich auch auf lange Sicht auszahlt. Schon in der Ausbildung lohnt sich das Arbeiten in der Pflege finanziell.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Bei den Zahlen in der Grafik handelt es sich um Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Einkommen in der Ausbildung:
Nach der Ausbildung kannst du als Berufsanfänger mit einem Gehalt von etwa 2.900 bis 4.100 Euro brutto rechnen. Besonders in tarifgebundenen Einrichtungen ist das Gesundheits- und Krankenpfleger Gehalt klar geregelt.
Zusätzlich bekommst du für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsdienste Zuschläge. Wer im Schichtdienst arbeitet, kann dadurch spürbar mehr verdienen. Der Berufseinstieg in die Krankenpflege bietet somit stabile Verdienstmöglichkeiten.
Das durchschnittliche Gesundheits- und Krankenpfleger Gehalt liegt deutschlandweit bei etwa 4.300 Euro brutto monatlich. Unterschiede ergeben sich je nach Einrichtung, Region und persönlicher Berufserfahrung.
Wer länger im Beruf tätig ist, verdient meist deutlich mehr als Berufseinsteiger. Auch Zusatzqualifikationen und Fachweiterbildungen können sich lohnen. Das Gehalt entwickelt sich also mit den Jahren und deinem Einsatz.
Je nach Bundesland fällt das Gehalt unterschiedlich aus. In Baden Württemberg oder Bayern verdienen sie oft über dem Durchschnitt, während in ostdeutschen Bundesländern die Löhne niedriger sein können.
Das liegt unter anderem an unterschiedlichen Tarifverträgen, Lebenshaltungskosten und Förderprogrammen. Ein Jobwechsel in ein anderes Bundesland kann also durchaus Auswirkungen auf dein Einkommen haben.
Wie viel du als Gesundheits- und Krankenpfleger verdienen kannst, hängt von mehreren Faktoren ab. Neben dem Arbeitsort spielen auch Berufserfahrung, Arbeitgebertyp und Qualifikation eine große Rolle.
Auch Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung wirkt sich aus. Wer Verantwortung übernimmt oder sich weiterbildet, steigert seine Chancen auf ein höheres Gehalt. Dein Gehaltsweg ist also individuell planbar.
Spezialisierungen in Bereichen wie Intensivpflege oder OP-Pflege machen sich schnell bezahlt. Auch eine Weiterbildung zur Stationsleitung oder ein Studium erhöhen dein Gehalt deutlich.
Diese Zusatzqualifikationen verbessern nicht nur deine Chancen auf verantwortungsvollere Jobs. Sie sind auch der Schlüssel zu langfristig höheren Gehältern in der Krankenpflege. Investiere in dich – es lohnt sich.
Neben der klassischen Pflegearbeit gibt es viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Mit Fortbildungen oder einem Studium kannst du neue Positionen übernehmen und dein Gehalt steigern.
Leitungsfunktionen, Fachweiterbildungen oder ein Wechsel in die Pflegepädagogik bringen finanzielle Vorteile. Besonders in tariflich geregelten Jobs zeigen sich diese Aufstiegsmöglichkeiten schnell. Dein Engagement wird also belohnt.
Das Gesundheits- und Krankenpfleger Gehalt bietet eine solide Basis mit viel Entwicklungspotenzial. Schon während der Ausbildung wirst du gut vergütet und im Beruf steigert sich dein Einkommen mit der Zeit.
Berufserfahrung, Standort und Qualifikation machen den Unterschied. Wer in der Krankenpflege langfristig engagiert bleibt, kann sich über finanzielle Sicherheit und gute Aufstiegschancen freuen. Es ist ein Beruf mit Herz – und Perspektive.
Mit steigender Berufserfahrung wächst dein Gehalt als Gesundheits- und Krankenpfleger spürbar. Am Anfang liegst du oft in einer niedrigeren Entgeltgruppe, später steigst du stufenweise auf. Mit mehr Verantwortung, etwa als Praxisanleiter oder in der Stationsorganisation, kannst du noch besser verdienen. Als erfahrener Gesundheits- und Krankenpfleger profitierst du zusätzlich von höheren Zulagen und Zuschlägen.
Als Gesundheits- und Krankenpfleger bekommst du je nach Arbeitgeber oft Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. Zusätzlich gibt es in vielen Kliniken Zuschläge für Nachtdienst, Wochenenden und Feiertage. Häufig kommen auch Schichtzulagen, eine betriebliche Altersvorsorge oder Prämien für gute Leistungen dazu. So steigt dein Gesamtverdienst als Gesundheits- und Krankenpfleger deutlich über das reine Grundgehalt hinaus.
Ja, mit einer Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Gesundheits- und Krankenpfleger meist spürbar steigern. Beliebt sind zum Beispiel Intensivpflege, OP-Pflege, Anästhesie oder Notaufnahme. Mit einer Fachweiterbildung wirst du oft höher eingruppiert und bekommst mehr Verantwortung. Dadurch steigen Zulagen und Grundgehalt, und du bist als qualifizierter Gesundheits- und Krankenpfleger besonders gefragt.
Teste deine Stärken, gib deine Wünsche an und sieh sofort, welche Stellen wirklich zu dir passen. Wissenschaftlich fundiert, kostenlos und treffsicher in nur 20 Minuten zum Traumberuf.
Zum BerufswahltestWeitere Infos
Mit wachsender Berufserfahrung steigt auch dein Verdienst deutlich an. Nach ein paar Jahren im Beruf kannst du bereits 4.000 Euro brutto verdienen, je nach Träger und Position.
Besonders in tariflich geregelten Jobs entwickelt sich das Gehalt automatisch mit den Jahren. Erfahrung wird belohnt – sowohl fachlich als auch finanziell. Langfristig lohnt sich Treue zum Beruf.
In großen Kliniken oder Unikliniken liegt das Gesundheits- und Krankenpfleger Gehalt oft höher als in kleinen Pflegeeinrichtungen. Auch städtische Regionen zahlen meist besser als ländliche Gegenden.
Ein Arbeitsplatz in Baden Württemberg bietet oft attraktive Zuschläge und moderne Arbeitsbedingungen. Die Wahl des Arbeitsortes kann also einen erheblichen Einfluss auf deinen Verdienst haben.
- GAW-Institut für berufliche Bildung gemeinnützige GmbH
- 01.09.2026
-
Mehrere Standorte
- St. Augustinus Gruppe
- 01.03.2026
-
41460 Neuss
- Klinikum Stuttgart
- 01.10.2026
-
70174 Stuttgart
- Klinikum Würzburg Mitte gGmbH
- 01.09.2026
-
97074 Würzburg
- Campus am Ziegelsee
- 01.09.2026
-
19055 Schwerin
- apm
- 01.11.2026
-
40547 Düsseldorf
Beliebte Berufe
Weitere Infos
Bildnachweis: „Mitarbeiter im Krankenhaus bei der Arbeit" © spotmatikphoto - stock.adobe.com / Fotolia