Richter / Richterin
Gehalt & Verdienst
Das angesehene Amt des Richters erfordert viel Disziplin und eine hohe Belastbarkeit. Du fragst dich, wie viel verdient ein Richter? Das erfährst du jetzt hier.
Wie viel verdient man als Richter (m/w/d) in der Ausbildung?
In dieser Ausbildung erhältst du kein Richter Gehalt, da es keine klassische Berufsausbildung wie in anderen Berufen ist. Für das Richteramt absolvierst du ein Studium mit einer Dauer von mindestens 9 Semestern. In dieser Zeit an der Universität erhältst du kein Gehalt. Dein erstes Gehalt als angehender Richter steht dir in der Zeit deines Referendariats zu. In diesem Vorbereitungsdienst erhältst du eine sogenannte Unterhaltsbeihilfe, die in jedem Bundesland unterschiedlich hoch ausfällt.
Dein Referendariatsgehalt wird demnach, je nach Bundesland, zwischen rund 1.200 und 1.500 Euro im Monat liegen. Das Gehalt dient der Sicherstellung deines Lebensunterhalts während des Referendariats. Denn die 2 Jahre arbeitest du in Vollzeit und ein Nebenjob in dieser Zeit wäre zeitlich kaum machbar.
Das Studium kommt für dich nicht infrage? Für die Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellter oder die Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter benötigst du kein Studium und die Berufe bieten eine tolle Alternative zum juristischen Studium.
Mit welchem Gehalt du in anderen Ausbildungsberufen rechnen kannst, zeigt dir jetzt unser Gehaltscheck. Klicke dich durch die verschiedenen Berufe und vergleiche die Ausbildungsvergütungen miteinander:
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Einkommen in der Ausbildung:
{{ "Wie viel verdient ein Richter?" | html_tag: class: 'schema-faq-question' }} {{ "Im Durchschnitt verdient ein Richter von 5.322 bis 6.770 Euro im Monat. Der genaue Betrag richtet sich nach der Besoldungsgruppe der Bundesländer, denn in diesem Beruf bist du im öffentlichen Dienst. Wie hoch das Gehalt genau ausfällt, regeln die Bundesländer selbst. In diesem Amt bist du in der Besoldungsgruppe „R“. Die Gruppe unterscheidet dein Dienstalter und deine Position. Die Gruppe R2 steht dir in Niedersachsen beispielsweise als Vorsitzender an einem Landgericht zu. In die Besoldungsgruppe R1 kommst du hingegen am Amtsgericht oder am Landgericht. Als Einsteiger startest du mit der Gruppe R1. " | html_tag: class: 'schema-faq-answer' }}
Was verdient ein Richter in den Bundesländern? In Niedersachsen z. B. steht dir in der Besoldungsgruppe R1 und auf der niedrigsten Erfahrungsstufe 2 ein monatliches Bruttogehalt von knapp 4.000 bis 5.000 Euro zu. Alle 2 Jahre passt sich deine Erfahrungsstufe an und nach 8 Jahren im Beruf erhältst du die Stufe 6. Diese Stufe entspricht dann einem Richter Gehalt von ca. 6.000 Euro brutto im Monat.
Und was verdient ein Bundesrichter? Als Bundesrichter unterstehst du nicht dem jeweiligen Bundesland und dein Richter Gehalt regelt nicht mehr das zuständige Bundesland. Als Richterin am Bundesgericht unterliegst du der Bundesbesoldungsordnung, da du dich im Bundesdienst befindest. Gleich bleibt hier die Besoldungsgruppe R, der einzige Unterschied: Anfang 2020 ist die Besoldungsgruppe R1 weggefallen.
In der Besoldungsgruppe R2 verdienst du auf der Stufe 1 an einem Bundespatentgericht ca. 5.500 bis 6.000 Euro brutto im Monat. Als Vorsitzender an einem Bundesgerichtshof bist du in der Gruppe R8 und es steht dir ein monatliches Richter Gehalt in Höhe von mehr als 10.000 Euro brutto zu.
Du möchtest wissen, mit welchem Gehalt du in verschiedenen Branchen rechnen kannst? Dann klicke dich in unserem Gehaltscheck durch die einzelnen Branchen und vergleiche sie:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Am Anfang verdienst du als frisch ernannter Richter ein Einstiegsgehalt nach der unteren Besoldungsgruppe. Mit wachsender Berufserfahrung steigst du automatisch in Erfahrungsstufen auf und bekommst regelmäßig mehr Bruttogehalt. Später kannst du beispielsweise zum Vorsitzenden Richter befördert werden. Mit jeder Beförderung kommen höhere Besoldungsgruppen, mehr Verantwortung und damit ein deutlich besseres Einkommen dazu. So wächst dein Monatsgehalt Schritt für Schritt.
Richter werden in der Regel nach dem Richter- und Beamtenbesoldungsrecht bezahlt und erhalten daher meist kein klassisches Weihnachts- oder Urlaubsgeld wie Angestellte. Stattdessen profitieren sie von festen Bezügen mit Familienzuschlägen, einer sehr guten, staatlich abgesicherten Altersversorgung sowie Beihilfe zu Krankheitskosten. Je nach Bundesland können zusätzliche Leistungen wie Zuschüsse zum öffentlichen Nahverkehr, Gesundheitsangebote oder gelegentliche Leistungsprämien hinzukommen.
Direkt lässt sich das Gehalt als Richter durch Spezialisierung meist nicht erhöhen, da die Besoldung gesetzlich festgelegt ist und sich vor allem nach Dienstalter und Besoldungsgruppe richtet. Eine fachliche Spezialisierung, etwa in komplexen Rechtsgebieten (Wirtschafts-, Steuer-, Straf-, Verwaltungsrecht), kann aber indirekt zu Beförderungen in höhere Ämter (z. B. Vorsitzender Richter, höheres Gericht) beitragen.
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