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Richter / Richterin
Ausbildung & Beruf

Neben einer großen Verantwortung möchtest du in deinem Beruf Gerechtigkeit ausüben? Bei Streitigkeiten bleibst du neutral und schlägst dich auf keine Seite? Für deinen Traumberuf nimmst du eine lange Ausbildungsdauer in Kauf? Dann schau dir den Beruf des Richters genauer an. Wie du Richter werden kannst und alle Informationen zu dem Beruf erfährst du jetzt hier.

Berufsbild Richter / Richterin

Was macht ein Richter (m/w/d)?

Als Richter bzw. Richterin übernimmst du die große Verantwortung, bei gerichtlichen Verfahren ein Urteil zu sprechen. Hierzu gehören beispielsweise Mietstreitigkeiten, Schadenersatzansprüche oder Scheidungen. Du triffst in deinem Beruf aber nicht nur auf Streitfragen. Von kleinen Delikten und Ordnungswidrigkeiten bis hin zu großen Fällen wie Mord wirst du als Richter bzw. Richterin viele Fälle beurteilen.

Natürlich musst du bei deinem Urteilsspruch viel berücksichtigen, wie beispielsweise die Gesetzeslage und die gesamten Umstände. Aufgrund der Änderungen im Gesetz musst du stets auf dem Laufenden bleiben.

Für einen Überblick über den jeweiligen Fall gehört ebenfalls die Befragung von Zeugen und Sachverständigen zu deinen Aufgaben als Richter bzw. Richterin. Diese Aussagen helfen dir dabei, das Geschehen besser einzuschätzen. Weiterhin musst du für eine gerechte Beurteilung eventuell weiteres Fachwissen erwerben. Denn nur mit dem gesamten Überblick über den Fall und dem Verständnis der Zusammenhänge kannst du eine begründete Entscheidung treffen.

Gerichtsverhandlungen vorbereiten Verhandlungen im Gerichtssaal Im Gesetz nachschlagen Stellungnahmen verfassen Prozessakten verwalten

Wo arbeitet ein Richter?

Wenn du Richter werden möchtest, wird dein zukünftiger Einsatzort in einem Gericht sein. Mit der Ausbildung ist es aber möglich, dass du beispielsweise an Universitäten oder Fachhochschulen arbeitest. Aber dein Haupteinsatzort befindet sich an einem Gericht oder Bundespatentgericht.

Damit du deinen Aufgaben als Richterin sorgfältig nachkommst, steht dir im Gericht ein Büro zur Verfügung. In diesem Büro sichtest du beispielsweise die Unterlagen, führst Recherchen durch und gehst Gesetze durch.

Ausbildung zum Richter / zur Richterin

Wie läuft die Richter Ausbildung ab?

Um Richter bzw. Richterin werden zu können, benötigst du die gleiche Ausbildung wie Anwälte. Diese Ausbildung umfasst ein Studium der Rechtswissenschaft und dauert mindestens 9 Semester. Das Studium wird dabei unterteilt in Grundstudium und Hauptstudium. Das Grundstudium dauert 4 Semester und das Hauptstudium 5 Semester. Im Hauptstudium entscheidest du dich für einen Schwerpunkt. Dies kann beispielsweise Familienrecht, Strafrecht oder Zivilrecht sein. Zum Abschluss der Ausbildung an der Universität steht die 1. juristische Prüfung an, die auch 1. Staatsexamen heißt.

Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Prüfung erlangst du den Zugang zum sogenannten Vorbereitungsdienst. Der Vorbereitungsdienst ist das Rechtsreferendariat und dauert 2 Jahre. In diesen 2 Jahren durchläufst du verschiedene juristische Stationen. Zum Abschluss des Referendariats steht die 2. juristische Prüfung an, das sogenannte 2. Staatsexamen. Nach dieser Prüfung bist du ein Volljurist und könntest auch als Anwalt arbeiten. Bevor du endgültig Richter bzw. Richterin bist, bist du vorerst „Richter auf Probe“. Diese Probezeit dauert mindestens 3 Jahre und eine längere Probezeit ist nicht unüblich.

Welche Voraussetzungen braucht man für das Richteramt?

Um Richter bzw. Richterin zu werden, solltest du dein Studium überdurchschnittlich gut abschließen. Konntest du deine Prüfungen mit besonders guten Noten abschließen, ist dies ein Prädikatsexamen. Diese 2 Prädikatsexamina sind an vielen Gerichten eine Voraussetzung. Aufgrund des Personalmangels hast du auch mit einem durchschnittlichen Ergebnis in den Prüfungen eine Chance.

Neben diesen Anforderungen ist die Erfüllung von gesetzlichen Vorgaben für das Richteramt nötig. Nach § 9 DRiG darfst du nur Richter werden, wenn du beispielsweise über die Befähigung zum Richteramt verfügst. Diese erlangst du durch das erfolgreiche Abschließen deiner 2. juristischen Prüfung. Natürlich musst du entsprechend der Gesetze handeln und nach Artikel 116 des Grundgesetzes deutscher Staatsbürger sein. Das bedeutet, dass du für das Amt des Richters die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen musst.

Welche Fähigkeiten sind hilfreich als Richter?

Damit du die Ausbildung zum Richter bzw. zur Richterin gut überstehst und den Beruf gewissenhaft ausübst, sind verschiedene Fähigkeiten vorteilhaft. Besonders gut in diesem Beruf ist es, wenn du die Verhandlungen genau beobachten kannst, sodass dir Unklarheiten und rechtliche Folgen auffallen. Hierfür ist es wichtig, dass du dir Gesetze und die Verhandlung merken kannst. Diese Fähigkeiten helfen dir unter anderem bei der Urteilsfindung.

Weiterhin solltest du dich gut ausdrücken können, um beispielsweise die Gerichtsverhandlung zu führen. Auch bei der Verkündung deines Urteils ist es wichtig, dass du klar und deutlich sprichst. Damit du die Gesetze, Akten und andere Schriftstücke lesen und verstehen kannst, benötigst du für Beruf des Richters ein gewisses Textverständnis. Und damit du bei all den Fällen den Überblick nicht verlierst, gehören die Planung und Organisation in deinen Alltag.

Blick hinter die Kulissen: Erfahrungsberichte von Azubis

Anna Maria - Azubi bei der Allen & Overy LLP
Anna Maria Allen & Overy LLP

Im August 2018 habe ich die Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten bei Allen & Overy begonnen. Zu Beginn der Ausbildung war ich in den Support-Bereichen (Rezeption, Post etc.) eingesetzt, um die Kanzlei und die internen Abläufe kennenzulernen, was rückblickend die Arbeit im Sekretariat um einiges erleichtert. Dadurch wusste ich direkt, an wen ich mich wenden muss und die Leute kannten mich auch schon. Anschließend hat meine erste Sekretariatsstation im Arbeitsrecht begonnen. Dort variiert die Arbeit fast täglich, dennoch kann man sagen, dass zu meinen Hauptaufgaben das Organisieren von Terminen und Geschäftsreisen, die Bearbeitung von Gerichtspost und die allgemeine Unterstützung der Anwälte gehörte. Auch das Erstellen und Bearbeiten von Arbeitsverträgen gehört gelegentlich zu meinen Aufgaben. Das Team hat mich direkt sehr herzlich aufgenommen. Inzwischen bin ich fast 1,5 Jahre in der Abteilung und werde wie die erfahrenen Rechtsanwaltsfachangestellten als ein Teil des Teams verstanden. Meine Aufgaben erledige ich dabei fast vollkommen selbstständig und auch die Anwälte geben mir inzwischen Aufgaben. Außerdem bietet die Kanzlei einen wöchentlich stattfindenden Englischkurs an, um unsere bisherigen Kenntnisse zu festigen. Bei der Wahl der Kursthemen werden wir immer mit einbezogen, wodurch wir eine Vielfalt an Themen durchgehen. Auch werden viele verschiedene IT-Trainings angeboten, wie z. B. MS-Word. Hierfür ist es ebenfalls hilfreich, Englischkenntnisse zu haben, da manche Trainings auf Englisch gehalten werden. Neben der Arbeit in der Kanzlei, gehe ich natürlich auch in die Berufsschule. In der Schule lernen wir die theoretische Seite unseres Berufes, wie z. B. das Formatieren von verschiedenen Schriftstücken, aber auch die Grundlagen der Buchführung. Einmal im Monat findet ein Azubimeeting statt, in dem wir uns untereinander austauschen können, aber auch Gelegenheit haben, Themen in der Station oder in der Schule mit der Ausbildungsleitung zu besprechen. Aber auch außerhalb dieses Meetings haben unsere Ausbilderinnen immer ein offenes Ohr. Am Anfang der Ausbildung findet i.d.R. ein Azubi-Event statt, sodass sich die neuen und alten Azubis besser kennenlernen können. Es ist jedes Mal sehr lustig und eine gute Gelegenheiten, auch die Ausbildungsleitung mal privater zu treffen. Alles in allem kann ich sagen, dass ich von der Ausbildung positiv überrascht wurde, aber auch von der Arbeit in der Kanzlei. Die Ausbildung würde ich jedem empfehlen, der Spaß am Organisieren und am Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen hat.

Jenny Juhee - Azubi bei der Allen & Overy LLP
Jenny Juhee Allen & Overy LLP

Ich heiße Jenny und befinde mich momentan im 3. Ausbildungsjahr bei Allen & Overy. Auch ich habe meine Ausbildungsstelle über AZUBIYO gefunden und mich hierauf direkt beworben, da mich die Tätigkeit als Rechtsanwaltsfachangestellte in einer internationalen Großkanzlei sehr interessiert hat. Nach persönlichen Gesprächen, die ich als sehr angenehm und herzlich empfunden habe, und einem Einstellungstest, hatte ich die Möglichkeit, die damaligen Azubis kennenzulernen und sowohl deren Erfahrungen aus erster Hand zu hören als auch weitere Fragen zu stellen. Die Möglichkeit hat mir sehr dabei geholfen, ein klareres Bild von der Ausbildung und dem Beruf zu erhalten. Zusätzlich konnte ich mich so auch schon vorzeitig auf die Ausbildung vorbereiten.Es handelt sich bei dieser Ausbildung um eine duale Ausbildung, d.h. man arbeitet an 3 Tagen pro Woche (je nach Abteilung entweder von 9 bis 18 Uhr oder von 8 bis 17 Uhr) und hat an 2 Tagen Berufsschule. In der Schule wird sehr viel Theoretisches über die verschiedenen Rechtsgebiete und die Büroorganisation vermittelt. In der Kanzlei lernt man dieses theoretische Wissen dann praktisch richtig anzuwenden und umzusetzen. Anders als in kleineren Kanzleien, die sich meistens auf ein Rechtsgebiet spezialisieren, erhält man hier Einblicke in viele verschiedene Rechtsgebiete (z. B. Arbeitsrecht, öffentliches Recht und Litigation) und Support-Abteilungen (z. B. Bibliothek, Post/Administration, Reception und Finance). So kann man das meiste, das man in der Schule gelernt hat, wirklich umsetzen und lernt dazu noch sehr viele verschiedene Menschen und deren Tätigkeiten kennen. Durch den Wechsel der Abteilungen weiß man auch immer an wen man sich zu wenden hat, was so manche Arbeit erleichtert. Die Arbeit ist je nach Abteilung unterschiedlich. Aufgaben wie z. B. die Rechnungserstellung, Terminkoordination, Dokumentenerstellung, Büroorganisation, Fristenkontrolle und Postbearbeitung findet man in so gut wie allen Sekretariaten. Als Auszubildende einer internationalen Kanzlei tritt man manchmal auch in Kontakt mit Menschen aus dem Ausland. Da sind dann gute Englischkenntnisse gefragt, was auch mal Abwechslung in den Alltag bringt. Um die Englischkenntnisse hierfür zu verbessern, wird in der Kanzlei Englischunterricht angeboten, der für uns Azubis verpflichtend ist. Dieser findet wöchentlich statt und dauert 1,5 Stunden. Meiner Meinung nach ist das eine sehr große Hilfe und da man bei der Unterrichtsgestaltung auch selber mitwirken kann, macht es sehr viel Spaß und es ist für jeden Lerntypen was dabei. Außer dem Englischunterricht werden auch viele verschiedene interne IT-Schulungen, z. B. in MS-Office, angeboten, die auf freiwilliger Basis sind und für die sich jeder anmelden kann. Außerdem findet jeden Monat ein Azubi-Meeting mit allen Azubis und der Ausbildungsleitung statt, in dem man sich über die aktuellen Stationen sowie die Schule austauschen kann. Man hat also immer einen Ansprechpartner, mit dem man über Themen rund um die Arbeit oder Schule reden kann. Um vor Ausbildungsbeginn alle Auszubildenden und die Ausbildungsleitung besser kennenlernen zu können, findet am Anfang des Ausbildungsjahres i.d.R. ein Azubi-Event statt. Im letzten und vorletzten Jahr waren wir z. B. Lasertag und Bubble Soccer spielen, was sehr viel Spaß gemacht hat. So verliert man sehr schnell und einfach seine Nervosität, die man vielleicht zu Beginn der Ausbildung hat und es entsteht eine sehr lockere und angenehme Atmosphäre für die Zukunft. Feste wie z. B. die jährliche Weihnachtsfeier geben einem zudem die Möglichkeit, Kollegen, die man sonst nur über Telefonate und E-Mails kennt, einmal persönlich kennenzulernen. Alles in allem lässt sich festhalten, dass mir die Ausbildung bei Allen & Overy sehr gefällt. Man erhält Einblicke in alle Abteilungen und bekommt die Chance, das Gelernte in verschiedenen Abteilungen umzusetzen. Die Ausbildungsleitung ist sehr zuvorkommend und man ist nie auf sich allein gestellt. Ich würde diese Ausbildung jedem ans Herz legen, der sich für rechtliche Themen interessiert und ein organisatorisches Talent besitzt.

A
Annabell Rightmart Rechtsanwalts GmbH

Meine Ausbildung bei rightmart habe ich am 1. August 2023 angefangen. Ich habe mich ein halbes Jahr vorher beworben und wurde im ersten Schritt zu einem Videointerview eingeladen. Anschließend gab es einen Schnuppertag, damit ich die Kanzlei und die Kollegen besser kennenlernen konnte. Ich habe mich sofort wohlgefühlt und mich daher für rightmart entschieden. Ich durchlaufe mehrere Abteilungen in unterschiedlichen Zeitabständen, dadurch ist es abwechslungsreich und ich lerne in jeder Abteilung neue Aufgaben kennen. In den verschiedenen Abteilungen habe ich immer einen Work Buddy an meiner Seite, der sich Zeit für mich nimmt und mir alles in der Abteilung zeigt. So habe ich immer einen Ansprechpartner, wenn etwas unverständlich ist oder ich Rückfragen habe. So fühle ich mich sicher, werde mit den Aufgaben nicht allein gelassen und kann dann nach einer gewissen Zeit selbstständig arbeiten. Gerade diese selbstständige Arbeitsweise macht mir großen Spaß. In allen Abteilungen wurde ich herzlich aufgenommen und konnte mich so gut in das Team integrieren. Durch die Gleitzeit bin ich flexibel, sodass ich als Frühaufsteherin auch früh anfangen kann zu arbeiten.

N
Nikoleta Frommer Rechtsanwalts PartG mbB

Recht hat mich eigentlich schon immer interessiert. So beschloss ich, mich auch bei Frommer Legal zu bewerben. Nach einem erfolgreichen und tollen Bewerbungsgespräch war ich mir sicher, dass ich dort meine Ausbildung machen möchte. Nachdem ich meine Zusage bekam, wurde auch ein Termin zum Schnuppern festgesetzt. Es wurden verschiedene und vielfältige Aufgaben einer Rechtsanwaltsfachangestellten präsentiert. Bei offenen Fragen wurde mir auch alles sorgfältig erklärt. Somit begann ich am 01. Februar 2021 die Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten bei Frommer Legal. Ich wurde vom Team sowie von den Rechtsanwälten/innen sehr herzlich aufgenommen und ich merkte sofort, dass niemand unter- oder übergeordnet wird. Im Nachhinein wurde ich in verschiedenen Lernprozessen des Sekretariats sowie der Zwangsvollstreckung eingelernt. Trotz des stressigen Alltags wurde mir alles mit sehr viel Freude, Sorgfalt und Geduld beigebracht. Die Frommer Legal Rechtsanwaltskanzlei beschäftigt sich mit verschiedenen rechtlichen Angelegenheiten wie: Urheberrecht, Medien- und Entertainmentrecht, Markenrecht, Designerrecht, Bildrecht, Datenschutz- und Compliance, Wettbewerbsrecht und E-Commercerecht. Als ich mich intensiver mit den verschiedenen rechtlichen Angelegenheiten beschäftigte, lernte ich auch rechtliche Seiten, in denen ich davor noch nicht viele Erfahrungen sammeln konnte. Mein Alltag fängt um 08:00 und endet um 17:00 Uhr, dazwischen ist eine Stunde Pause. Es werden Schriftsätze erstellen, Fristen notieren, Termine eintragen, Telefonate geführt, Rechnungen und der Postein- und -ausgang bearbeitet und vieles mehr. Es gibt also verschiedene Aufgaben, die mir auch sehr viel Spaß machen. Neben der Arbeit besuche ich auch die Berufsschule. Dort wird mir der theoretische Teil beigebracht, den man dann bei seinem Arbeitgeber anwenden kann und muss. Bei offenen schulischen Fragen konnte ich mich jederzeit an meine Vorgesetzte, an Kollegen oder Rechtsanwälte wenden, die einem auch alles sehr gut erklären. Ich freue mich, dass ich in diesem Betrieb meine Ausbildung machen darf. Die Ausbildung bei Frommer Legal würde ich jedem empfehlen.

H
Hripsime Frommer Rechtsanwalts PartG mbB

Ich habe meine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte in der Münchner Kanzlei Frommer Legal vor knapp 2 Jahren abgeschlossen. Zuvor habe ich Rechtswissenschaft im Ausland studiert und beendet. Durch meine akademische Ausbildung konnte ich mir ein solides Fundament im juristischen Bereich aufbauen. Mein Entschluss, meine Ausbildung in Deutschland fortzusetzen, basiert auf dem Wunsch, meine Kenntnisse im deutschen Rechtssystem zu vertiefen und mich weiterzubilden. Dank der Unterstützung und Förderung meines Arbeitgebers, war und ist die Erfüllung meines Wunsches umsetzbar. Von Anfang an hat mich die Kanzlei herzlich aufgenommen und mir eine umfassende Weiterbildung ermöglicht. Ich wurde von erfahrenen Anwälten, Rechtsfachwirten und Rechtsanwaltsfachangestellten betreut und begleitet. Durch die enge Zusammenarbeit mit meinen erfahrenen Kollegen konnte ich mein Verständnis für das deutsche Rechtssystem vertiefen und praktische Einblicke in die tägliche Arbeit einer Kanzlei gewinnen. Ein besonderes Merkmal der Ausbildung bei Frommer Legal ist, dass den Auszubildenden von Anfang an die Möglichkeit gegeben wird, tief in die verschiedenen Aufgaben und Sachverhalte einzutauchen. Hier wird Wert daraufgelegt, dass die Auszubildenden bereits während ihrer Ausbildungszeit aktiv in die Arbeitsabläufe eingebunden werden. Die Kanzlei legt großen Wert auf die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter und gewährt allen 29 Urlaubstage plus 2 bezahlte Urlaubstage an Weihnachten und Silvester. Ich habe in der Kanzlei als Auszubildende eine überdurchschnittliche Bezahlung gehabt, die meine Motivation gesteigert und meine Wertschätzung für die Kanzlei verstärkt hat. Ein weiterer positiver Aspekt der Kanzlei Frommer Legal war die Möglichkeit, mobil im Homeoffice zu arbeiten. Auch während meiner Ausbildungszeit konnte ich flexibel von zu Hause aus arbeiten, ohne dass dies Auswirkungen auf meine Betreuung und Unterstützung gehabt hätte. Es fanden regelmäßig virtuelle Meetings statt, um den reibungslosen Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zu gewährleisten. Ich bin außerordentlich dankbar dafür, dass mir die Kanzlei die Möglichkeit gegeben hat, einige Tage auch aus meinem Heimatland zu arbeiten und Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Diese Flexibilität hat mir ermöglicht, Beruf und persönliche Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Die positive Arbeitsatmosphäre und die enge Verbundenheit mit dem Team hat meine Arbeit während der Ausbildung zu einer erfreulichen und spaßigen Erfahrung gemacht. Durch den Spaß an der Arbeit und die gute Stimmung im Team konnte ich mich besser konzentrieren und produktiver Arbeiten. Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte bei Frommer Legal habe ich das Angebot eines unbefristeten Arbeitsvertrags mit Freude angenommen. Seit nunmehr zwei Jahren bin ich als gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte in der Kanzlei tätig. Die Tatsache, dass mir ein unbefristeter Arbeitsvertrag angeboten wurde, hat mein Vertrauen in meinen Arbeitgeber weiter verstärkt. Es zeigt, dass die Kanzlei nicht nur in meine Ausbildung investiert hat, sondern auch langfristig auf meine Fähigkeiten und mein Potential setzt. Ich bin stolz darauf, Teil des Frommer Legal Teams zu sein und freue mich, auch in Zukunft einen wertvollen Beitrag zur Kanzlei leisten zu können

K
Kyrah MÖHRLE HAPP LUTHER Service GmbH

Kyrah (21) absolviert gerade ihre Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten bei HAPP LUTHER in Hamburg. AZUBIYO hat sie von ihren ersten Eindrücken berichtet. „Nachdem ich anfangs einige Erfahrungsberichte hinsichtlich der Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten gelesen habe, war ich mir dann doch nicht mehr so sicher, ob das denn nun wirklich die richtige Entscheidung war. Die Mehrheit der Erfahrungsberichte stellt die Ausbildung weitgehend schlecht dar. Umso glücklicher war ich nach dem Vorstellungsgespräch und als ich nach ein paar Wochen feststellen konnte, dass ich an eine prima Kanzlei geraten bin. HAPP LUTHER ist eine verhältnismäßig große Kanzlei mit einer Vielzahl an verschiedensten Fachbereichen und bietet somit eine gute Chance eine umfangreiche Ausbildung zu genießen. Meine Ausbildung habe ich im Februar 2015 also vor knapp sieben Monaten angefangen. Zurzeit sitze ich in der Abteilung für Arbeitsrecht. Hier sind wir zu dritt für fünf Anwälte zuständig. Der überwiegende Teil meiner Aufgaben besteht darin, Diktate zu schreiben. Dabei handelt es sich um Schriftsätze an die Gerichte, Schreiben sowie Emails an die Mandanten oder die Gegenseite und noch vieles mehr. Hier ist es definitiv von Vorteil, sicher bezüglich Rechtschreibung und Co zu sein. Weiterhin hole ich täglich die Eingangspost für mein Stockwerk ab, verteile diese und sammle nachmittags die Ausgangspost aller Stockwerke wieder ein. Anders als bei kleineren Kanzleien, muss ich keine Gerichtsgänge tätigen, da diese Aufgabe bei HAPP LUTHER ein Gerichtsbote übernimmt. Einmal die Woche erstelle ich für alle Rechtsanwälte und Sekretariate, bei welchen aktuell Fristen bevorstehen, Fristpläne. Diese Aufgabe hat mir enorm bei der Erlernung der vielen Namen geholfen, mit denen ich anfangs leicht überfordert war. Daneben suche ich einmal wöchentlich die Wiedervorlagen meiner Abteilung zusammen, ebenso wie die Akten bei welchen in der kommenden Woche Termine anstehen, um zu überprüfen, ob schon für die Reise zu den entsprechenden Gerichten gesorgt ist. Dazu kommen die Akten, bei denen eine Frist einzuhalten ist. Darüber hinaus übernehme ich typische Azubi-Aufgaben, wie zum Beispiel das Auffüllen des Büromaterials sowie die Archivierung der abgelegten Akten in unser Archiv. Natürlich gibt es auch ab und zu einige Gerichtsakten zu kopieren, aber das gehört nun mal dazu. Dafür gestalten sich die anderen Tätigkeiten abwechslungsreich und ich habe das Gefühl, dass ich bei HAPP LUTHER einen sehr umfangreichen Einblick in das Berufsfeld der Rechtsanwaltsfachangestellten erlangen werde. Mittwochs und freitags ist Berufsschule. Ich bin eine der Glücklichen, die eher Wochenende hat, als einige meiner Klassenkameradinnen, da ich mir einen Tag aussuchen durfte, an dem ich nach der Schule nicht mehr in die Kanzlei muss. Wir werden in den Fächern Rechtslehre/Kostenrecht, Wirtschaft und Gesellschaft, EDV, Sprache und Kommunikation sowie fachbezogenes Englisch unterrichtet. Mir persönlich macht das Fach Recht, was wir in zwei Doppelstunden in der Woche haben, am meisten Spaß. Man muss auf jeden Fall Interesse an rechtlichen Fragestellungen mitbringen und sich allgemein dafür begeistern mit Paragrafen, Zahlen und in der Kanzlei hauptsächlich am Computer zu arbeiten.Es gibt hier und da natürlich auch Dinge, die mich an meiner Ausbildung stören, doch der größte Teildavon trägt die Berufsschule bei. Die Lehrer könnten um einiges motivierter an die Sache rangehen. Allerdings habe ich mich bei Bekannten umgehört und musste feststellen, dass das meistens der Fall ist. Über die Zeit nach meiner Lehre habe ich mir noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Ich denke, dass ich in einer so großen Kanzlei wie HAPP LUTHER gute Chancen auf eine Übernahme habe. Über die Weiterbildung zur Rechtsfachwirtin habe ich mich schon informiert, allerdings möchte ich mich jetzt noch nicht festlegen, was meine Zukunft betrifft. Momentan bin ich die einzige Auszubildende und würde mich sehr über eine weitere freuen. Das Arbeitsklima ist ganz anders als erwartet. Durch die zahlreichen negativen Erfahrungsberichte habe ich vorerst befürchtet regelmäßig von den Anwälten angeschrien zu werden und allgemein nur die „Drecksarbeit“ übernehmen zu müssen. Letztendlich fühle ich mich bei HAPP LUTHER sehr gut aufgehoben und freue mich schon auf die Abteilungswechsel, die mir noch bevorstehen. Als nächstes geht es für mich in die Abteilung Markenrecht. Ich kann die Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten auf jeden Fall weiterempfehlen.“

J
Juliane MÖHRLE HAPP LUTHER Service GmbH

Juliane hat sich nach dem Abitur für eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten entschieden, nun befindet sie sich im 3. Ausbildungsjahr. Hier erzählt sie, wie es dazu gekommen ist und wie sie ihre Ausbildung findet. „Recht hat mich eigentlich schon immer interessiert. So hatte ich erst überlegt, Jura zu studieren. Ich entschied mich jedoch zunächst für eine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte. Im Nachhinein bereue ich das gar nicht, denn mir gefallen die praktische Arbeit und die Zusammenarbeit im Team bei Happ Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH sehr gut. Ich hatte den großen Vorteil, dass ich schon recht früh wusste, was ich beruflich machen wollte. Trotzdem ging ich zur Berufsagentur, um mich konkret über den Ausbildungsberuf der Rechtsanwaltsfachangestellten zu informieren und um gezielt nach größeren Firmen im Raum Hamburg zu suchen. Ich wollte unbedingt eine Ausbildungsstätte, in der nicht nur ein Themengebiet des Rechts behandelt wird. Ich wollte verschiedene Abteilungen kennenlernen. Nachdem ich dann über die Berufsagentur von Happ Luther erfahren und im Internet genauer recherchiert habe, habe ich auch gleich eine Bewerbung losgeschickt. Ich wurde nach wenigen Tagen zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Gespräch verlief sehr angenehm. 1 bis 2 Tage danach bekam ich dann auch schon meine Zusage. Die Ausbildung selbst ist ganz anders als Schule. Wir haben 2 Tage in der Woche Berufsschule, 1 Tag davon muss ich danach noch in den Betrieb. Macht also 3,5 Tage Arbeit und 2 Tage Berufsschule die Woche. Nebenher muss ich noch lernen. Die Berufsschule macht Spaß. Ich lerne rechtliche und wirtschaftliche Zusammenhänge kennen. Auch die Arbeit macht mir Freude. Die Kollegen sind super und es ist genau das, was ich machen möchte. Ich führe die Akten und Register unserer Mandanten, schreibe Rechnungen, erstelle Schriftsätze nach Diktat und erledige den Postein- und Postausgang. Manchmal ist es schwierig, die Arbeit und die Berufsschule unter einen Hut zu bekommen. Bei Happ Luther bekomme ich aber immer Hilfestellung, wenn ich sie benötige. Ich durfte bereits 2 Mal das Dezernat wechseln und habe das Immobilienrecht, danach das Arbeitsrecht und nun das Markenrecht kennengelernt. Ich freue mich schon sehr, nach meiner Ausbildung im Bereich Markenrecht übernommen zu werden.“

A
Ann-Kathrin MÖHRLE HAPP LUTHER Service GmbH

Ann-Kathrin macht eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten und befindet sich mittlerweile im 3. Ausbildungsjahr. Welche Aufgaben zu ihrem Arbeitsalltag bei HAPP LUTHER gehören und welche Stärken man für diesen Beruf mitbringen sollte, erzählt sie hier. „Ich möchte euch von meiner Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten bei der Happ Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH berichten: Bei mir fing alles mit einem Praktikum an. Für mein zweites Schulpraktikum hatte ich mir eine Rechtsanwaltskanzlei ausgesucht, bei der ich feststellte, dass mir der Themenbereich Recht sehr liegt. Daraufhin habe ich mich für eine Ausbildungsstelle als Rechtsanwaltsfachangestellte beworben. Nach kurzer Zeit entschied ich mich jedoch die Ausbildungsstätte zu wechseln. Über eine Freundin aus der Berufsschule erfuhr ich, dass Happ Luther noch Auszubildende suchte, und so wechselte ich den Betrieb. Happ Luther ist Teil der MDS Möhrle Gruppe und viel größer als mein vorheriger Ausbildungsbetrieb. Nach kurzer Bewerbungszeit und einem angenehmen Vorstellungsgespräch hatte ich die Zusage von meinem neuen Ausbildungsbetrieb. Hier bereite ich zum Beispiel Anträge an Gerichte vor, führe Akten und Register unserer Mandanten, schreibe Rechnungen, überwache Fristen, erstelle Schriftsätze nach Diktat oder eigenständig und erledige den Postein- und Postausgang. Des Weiteren gehören die alltäglichen Azubi-Aufgaben, wie Botengänge, Wiedervorlagen heraussuchen, Fristenpläne erstellen, Obst und Büromaterial auffüllen dazu. Für den Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten benötigt man demnach viel Organisationstalent und Spaß am Schreiben. Ich habe bei Happ Luther bereits das zweite Mal das Dezernat gewechselt. Vom Markenrecht bin ich jetzt zum Immobilienrecht gekommen, was mir ganz besonders viel Spaß macht. Natürlich werde ich nicht leugnen, dass es eine ganze Menge Arbeit ist, sowohl bei der Arbeit in der Kanzlei, als auch selbstverständlich in der Berufsschule. Manchmal verlangt es viel Disziplin sich nach der Arbeit nochmal hinzusetzen, um für Klausuren oder Prüfungen zu lernen. Aber die Ausbildung lohnt sich. Ich lerne eine ganze Menge. Wenn es das Richtige für einen ist, kann es hoch spannend sein und in einem guten Team macht die Arbeit natürlich umso mehr Spaß. Es hat unglaublich Spaß gemacht in einem so netten Arbeitsklima seinen Interessen nachgehen zu können. Ich werde nach der Ausbildung im Bereich des Immobilienrechts übernommen und freue mich schon sehr auf das ‚richtige‘ Arbeitsleben. So kann ich abschließend nur sagen, dass mir die Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten sehr gut gefällt, sie thematisch echt toll ist und mich wirklich bereichert hat.“

15 freie Stellen finden

Passt die Ausbildung zum Richter / zur Richterin zu mir?

Der Beruf Richter bzw. Richterin passt gut zu dir, wenn

  • du kein Problem mit einem langen Werdegang hast
  • du dich mündlich und schriftlich gut ausdrücken kannst
  • du gerne mit Vorschriften und gesetzlichen Vorgaben arbeitest
  • du gerne Akten studierst und analysierst

Ein anderer Beruf passt besser zu dir, wenn

  • du dich selbst nicht gut kontrollieren oder beherrschen kannst
  • du nicht gerne Verantwortung trägst
  • du ungern vor einem Bildschirm arbeitest
  • du ungern Verantwortung übernimmst

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent verschiedene Ausbildungen tatsächlich zu dir passen. → Jetzt Eignung testen! Du bist dir schon sicher, dass dein Traumberuf innerhalb des Rechtsbereichs ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓

Weiterbildung & Zukunftsaussichten

Hast du dein Studium zum Richter bzw. zur Richterin abgeschlossen, hast du zahlreiche Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Bei Weiterbildungen unterscheiden wir zwischen 3 verschiedenen Wegen:

  • Anpassungsfortbildung,
  • Aufstiegsfortbildung &
  • Studium.

Weiterbildung nach der Ausbildung zum Richter / zur Richterin

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um Entwicklungen in den Bereichen Recht, Verwaltungsrecht, Arbeitsrecht, Umweltrecht oder Steuerrecht kennenzulernen.

Mit einer Aufstiegsfortbildung willst du Karriere machen, zum Beispiel durch ein weiterführendes Studium.

Passende Studiengänge sind:

  • Öffentliches Recht
  • Rechtswissenschaft
  • Wirtschaftsrecht

Nachhaltigkeit & Zukunftsaussichten als Richter

Die Digitalisierung führt auch im Rechtsbereich zu weitreichenden Veränderungen, beispielsweise gibt es bereits Software, die juristische Standardfälle automatisch erledigt. Auch gibt es standardisierte Online-Angebote für Bußgeldverfahren oder Forderungen gegen Bahn- und Fluggesellschaften. Möchtest du dich mehr für das Thema Nachhaltigkeit einsetzen, bietet sich beispielsweise eine Spezialisierung im Thema Umweltrecht an.

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