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Richter / Richterin
Gehalt & Verdienst

Richter / Richterin
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Das angesehene Amt des Richters erfordert viel Disziplin und eine hohe Belastbarkeit. Du fragst dich, wie viel verdient ein Richter? Das erfährst du jetzt hier.

Richter Gehalt in der Ausbildung

In dieser Ausbildung erhältst du kein Richter Gehalt, da es keine klassische Berufsausbildung wie in anderen Berufen ist. Für das Richteramt absolvierst du ein Studium mit einer Dauer von mindestens 9 Semestern. In dieser Zeit an der Universität erhältst du kein Gehalt. Dein erstes Gehalt als angehender Richter steht dir in der Zeit deines Referendariats zu. In diesem Vorbereitungsdienst erhältst du eine sogenannte Unterhaltsbeihilfe, die in jedem Bundesland unterschiedlich hoch ausfällt.

Das Studium kommt für dich nicht infrage? Für die Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte/r oder die Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r benötigst du kein Studium und die Berufe bieten eine tolle Alternative zum juristischen Studium.

Mit welchem Gehalt du in anderen Ausbildungsberufen rechnen kannst, zeigt dir jetzt unser Gehaltscheck. Klicke dich durch die verschiedenen Berufe durch und vergleiche die Ausbildungsvergütungen miteinander.

* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Ausbildungsvergütungen, Durchschnittliche tarifliche Vergütungen 2020

In Bayern erhältst du während deiner Zeit im Referendariat eine Unterhaltsbeihilfe in Höhe von 1.452,08 Euro brutto im Monat. In Hamburg erhältst du ein monatliches Bruttogehalt in Höhe von 1.192,51 Euro. Das Gehalt dient der Sicherstellung deines Lebensunterhalts während des Referendariats. Denn die 2 Jahre arbeitest du in Vollzeit und ein Nebenjob in dieser Zeit wäre zeitlich kaum machbar.

Das Gehalt als Richter auf Länderebene

Wie viel verdient ein Richter? Das regelt die Besoldungsgruppe der Bundesländer. Denn in diesem Beruf bist du im öffentlichen Dienst. Bereits jetzt kannst du daher dein mögliches Richter Gehalt einsehen. Wie hoch das Gehalt genau ausfällt, regeln die Bundesländer selbst. In diesem Amt bist du in der Besoldungsgruppe „R“. Die Gruppe unterscheidet dein Dienstalter und deine Position. Die Gruppe R2 steht dir in Niedersachsen beispielsweise als Vorsitzender an einem Landgericht zu. In die Besoldungsgruppe R1 kommst du hingegen am Amtsgericht oder am Landgericht. Als Einsteiger startest du mit der Gruppe R1.

Was verdient ein Richter in den Bundesländern? In Niedersachsen steht dir in der Besoldungsgruppe R1 und auf der niedrigsten Erfahrungsstufe 2 ein monatliches Bruttogehalt von 4.528,59 Euro zu. Alle 2 Jahre passt sich deine Erfahrungsstufe an und nach 8 Jahren im Beruf erhältst du die Stufe 6. Diese Stufe entspricht dann einem Richter Gehalt von 5.431,69 Euro brutto im Monat. In Bayern startest du in der Besoldungsgruppe R1 ebenfalls mit der Stufe 2 und verdienst 4.649,61 Euro brutto im Monat. Auf der Stufe 6 steht dir in Bayern ein Gehalt von 5.713,73 Euro zu.

Das Gehalt als Bundesrichter

Und was verdient ein Bundesrichter? Als Bundesrichter unterstehst du nicht dem jeweiligen Bundesland und dein Richter Gehalt regelt nicht mehr das zuständige Bundesland. Als Richterin am Bundesgericht unterliegst du der Bundesbesoldungsordnung, da du dich im Bundesdienst befindest. Gleich bleibt hier die Besoldungsgruppe R. 

In der Besoldungsgruppe R2 verdienst du auf der Stufe 1 an einem Bundespatentgericht 5.481,70 Euro brutto im Monat. Als Vorsitzender an einem Bundesgerichtshof bist du in der Gruppe R8 und es steht dir ein monatliches Richter Gehalt in Höhe von 11.510,15 Euro brutto zu.

Du möchtest wissen, mit welchem Gehalt du in verschiedenen Branchen rechnen kannst? Dann klicke dich in unserem Gehaltscheck durch die einzelnen Branche und vergleiche sie: 

Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:

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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Tarifverträge verschiedener Branchen, Bruttogrundvergütungen (monatlich), Stand der Auswertung: 2021

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